Zitat über Neid und Gerechtigkeit
Sigmund Freud · 2017
Die kulturtheoretische Abhandlung Sigmund Freuds erschien erstmalig 1930. Die Arbeit beschäftigt sich mit den Gegensätzen zwischen Triebregungen und der Kultur des Menschen in den jeweiligen gesellschaftlichen Kontexten.
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Erwähnungen (1)
„Also ich habe jetzt hier einen Satz von Sigmund Freud gefunden, der sagt, der Urgrund der Gerechtigkeitsforderung liegt eigentlich im Neid. Also er sagt, die Vorstellung von Gerechtigkeit ist auf dem Neid gegründet, deswegen ist der Neid der Motor der Entwicklung.“
Im Kontext der Diskussion über Neid als Todsünde zitiert Sabine Rückert Freuds These, dass die Gerechtigkeitsforderung im Neid wurzelt. Sie nutzt das Zitat, um die Dynamik zwischen den Brüdern und Josef zu deuten – der Vater war ungerecht, dadurch entstand Neid und Zerstrittensein.
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