Hotel Matze – Familienexpertin Nora Imlau – Was brauchen Kinder wirklich von uns (und was nicht)
#498

Familienexpertin Nora Imlau – Was brauchen Kinder wirklich von uns (und was nicht)

Hotel Matze / 03. Dezember 2025 / 18 Medien

Matze Hielscher & Nora Imlau

Nora Imlau spricht über die häufigsten Missverständnisse bindungsorientierter Erziehung: Warum Kinder keine perfekten Eltern brauchen, sondern authentische, und weshalb ständiges Fragen nach kindlichen Bedürfnissen in Entscheidungsparalyse münden kann. Aufgewachsen in einem reformpädagogischen Internat, beobachtete sie schon als Kind zwischenmenschliche Dynamiken wie andere Kinder Dinosaurier — mit analytischer Faszination für das, was unter der Oberfläche von Beziehungen liegt.

„Es gäbe ja für ein Kind wirklich nichts Schrecklicheres, als total perfekte Eltern zu haben. Wie schrecklich wäre das, wenn man als Kind das Gefühl hat, wir sind hier so eine Familie und die einzige Person, die jemals Fehler macht, bin ich.“
🗣 Nora Imlau

Erwähnte Medien (18)

Mein Stilltagebuch

Mein Stilltagebuch

Nora Imlau

Nora Imlau dokumentiert in ihrem Artikel ihre zweijährige Stillzeit tagebuchartig und präsentiert diese lange Stilldauer als Normalität. Der in der Zeitschrift Eltern veröffentlichte Beitrag löste massive Leserreaktionen aus – von Empörung bis Zustimmung – und verdeutlicht den Paradigmenwechsel in der Erziehungsdebatte der frühen 2000er Jahre.

🗣 Nora Imlau referenziert bei ⏱ 00:24:08 „Oder ich habe einen Artikel geschrieben, Mein Stilltagebuch hieß der, wo ich die Stillzeit mit meinem ältesten Kind so tagebuchartig aufgefächert habe. Und ich habe mein ältestes Kind ungefähr zwei Jahre gestillt. Und allein sozusagen diese Stilldauer so abzubilden als eine Form von Normalität hat richtig massive Reaktionen hervorgerufen.“

Nora Imlau erzählt von ihrer Anfangszeit als Familienjournalistin bei der Zeitschrift Eltern Anfang der 2000er. Der Artikel über ihre zweijährige Stillzeit löste massive Leserreaktionen aus – von Empörung bis Begeisterung – und illustriert den damaligen Paradigmenwechsel in der Erziehungsdebatte.

Zum Artikel bei Google.com Details
Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind

Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind

Johanna Haarer · 1934

Aufklärungsbuch und Ratgeber für dt. Mütter im Sinne des Nationalsozialismus. Ratschläge für die Zeit der frühen Schwangerschaft bis zum 1. Lebensjahr des Säuglings. Diese Phase gilt als die alleinige Aufgabe der Mütter

🗣 Nora Imlau referenziert bei ⏱ 00:31:06 „Also es gibt diesen berühmten Satz aus Johanna Hara, die deutsche Mutter und ihr erstes Kind, was ja so ein ganz verbreiteter Erziehungsratgeber in der NS-Zeit war, der auch danach noch lange Zeit bis in die 80er verlegt wurde“

Nora Imlau erklärt die Geschichte der autoritären Erziehung in Deutschland und zitiert den NS-zeitlichen Erziehungsratgeber als Beispiel für die Angst vor dem 'Haustyrannen'.

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Warum unsere Kinder Tyrannen werden

Warum unsere Kinder Tyrannen werden

Michael Winterhoff · 2010

Der Kinder- und Jugendpsychiater analysiert die zunehmenden Verhaltensauffälligkeiten von Kindern und Jugendlichen und zeigt, wie der Entwicklung unter Berücksichtigung des Reifungsprozesses der kindlichen Psyche entgegengesteuert werden kann.

🗣 Nora Imlau referenziert bei ⏱ 00:33:11 „Also Michael Winterhoff hat 2008 Warum unsere Kinder Tyrannen werden geschrieben und voll den Bestseller damit gelandet. Und erst vor wenigen Wochen habe ich in der Zeit einen Artikel gelesen, wo irgendjemand wieder gewarnt hat davor, dass Kinder Tyrannen werden, weil wir einfach zu sanft und zu nett mit ihnen umgehen.“

Im Kontext der Diskussion über die Angst vor dem Verwöhnen nennt Nora Imlau Winterhoffs Bestseller als Beispiel dafür, wie der 'Tyrannenbegriff' im Erziehungsdiskurs immer wieder aufgegriffen wird. Sie stellt das Buch als Gegenpol zur bindungsorientierten Erziehung dar und betont, dass die entwicklungspsychologische Forschung dessen Thesen widerspricht.

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Artikel in der Zeit über Kinder als Tyrannen

Artikel in der Zeit über Kinder als Tyrannen

Ein Artikel in der ZEIT greift die wiederkehrende Debatte über zu nachsichtige Erziehung auf und warnt vor Kindern, die durch übermäßige Sanftheit und fehlende Grenzen zu kleinen Tyrannen werden. Die Autorin Nora Imlau zitiert ihn als Beispiel dafür, dass autoritäre Erziehungsängste – die Furcht vor dem Verwöhnen und der Verweichlichung – im medialen Diskurs weiterhin präsent sind. Der Text steht in einer langen Tradition von Warnungen vor zu wenig Strenge in der Kindererziehung.

🗣 Nora Imlau erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:33:11 „Und erst vor wenigen Wochen habe ich in der Zeit einen Artikel gelesen, wo irgendjemand wieder gewarnt hat davor, dass Kinder Tyrannen werden, weil wir einfach zu sanft und zu nett mit ihnen umgehen.“

Nora Imlau erwähnt einen kürzlich in der ZEIT erschienenen Artikel, in dem erneut vor der 'Verweichlichung' von Kindern gewarnt wird. Sie nutzt ihn als Beleg dafür, dass die alte autoritäre Angst vor dem Verwöhnen im medialen Diskurs immer noch präsent ist.

Zum Artikel bei ZEIT Online Details
Leitwölfe sein

Leitwölfe sein

Jesper Juul · 2018

Kindern kann nichts Besseres passieren als Eltern, die liebevoll ihre Führungsrolle in der Familie wahrnehmen. Klare Entscheidungen treffen, dabei auch Unpopuläres durchsetzen und zu einem zeitgemäßen Autoritätsverständnis finden - der erfahrene Familientherapeut Jesper Juul ermutigt Mütter und Väter, einen Führungsstil zu entwickeln, an dem alle wachsen: Kleinkind, Teenager und nicht zuletzt die Eltern selbst.

🗣 Nora Imlau referenziert bei ⏱ 00:35:44 „Jesper Juhl hat dieses Begriff des Leitwolfs und der Leitwölfin geprägt. Er spricht auch sehr gerne von Leuchtturmeltern. Eltern, die wie ein Leuchtturm sind, die stabil stehen und den Weg weisen, aber eben nicht selber raus aufs Meer schwimmen und die Kinder sozusagen einfangen.“

Nora Imlau beschreibt verschiedene Rollenbilder für Eltern in der bindungsorientierten Erziehung. Jesper Juul wird als großer Vorreiter des Paradigmenwechsels in der Erziehung gewürdigt, der den Begriff der Gleichwürdigkeit in den Diskurs eingebracht hat.

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I Buch

Ich setzte den Fuß in die Luft und sie trug

Hilde Domin

Hilde Domins berühmtes Gedicht beschreibt das Bild, den Fuß in die Luft zu setzen und darauf zu vertrauen, dass er getragen wird. Nora Imlau nutzt dieses Motiv, um das Abenteuer der bindungsorientierten Erziehung zu beschreiben – den Mut junger Eltern, einen neuen Weg zu gehen, ohne etablierte Vorbilder oder umfangreiche Ratgeber zur Hand zu haben. Das Gedicht wird zur Metapher für das Vertrauen in die eigene Intuition beim Elternsein.

🗣 Nora Imlau zitiert daraus bei ⏱ 00:40:12 „Und ich habe oft dann dieses Gefühl, Gedicht von Hilde Domin gedacht, die hat diesen schönen Satz geschrieben, ich setzte meinen Fuß in die Luft und sie trug. Und so hat sich manchmal dieses Erziehen angefühlt, so dieses man geht einfach mal los und setzt den Fuß in die Luft mit diesem kleinen Kind auf dem Arm und hofft, dass da was trägt.“

Nora Imlau zitiert ein Gedicht von Hilde Domin, um das Gefühl zu beschreiben, als junge Mutter ohne feste Anleitung einen neuen Erziehungsweg einzuschlagen. Das Bild vom Fuß in der Luft steht für den Mut, bindungsorientiert zu erziehen, obwohl es dafür damals noch kaum Vorbilder oder Ratgeber gab.

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Gewaltfreie Kommunikation

Gewaltfreie Kommunikation

Marshall Rosenberg

Ein Klassiker der Kommunikationspädagogik, der zeigt, wie durch Empathie, klare Äußerung von Gefühlen und Bedürfnissen sowie echtes Zuhören Konflikte konstruktiv gelöst werden können statt durch Vorwürfe und Verurteilungen zu eskalieren.

🗣 Nora Imlau empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:59:16 „Da ist, finde ich, nach wie vor Marshall Rosenberg, der Begründer der gewaltfreien Kommunikation, der beste Erklärer für den Unterschied zwischen Bedürfnissen und Wünschen“

Nora Imlau empfiehlt Marshall Rosenbergs Arbeit zur gewaltfreien Kommunikation als besten Ansatz, um den Unterschied zwischen Bedürfnissen und Wünschen von Kindern zu verstehen.

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R Studie

Relationships are rupture and repair

John Gottman, Julie Gottman

Gottmans Beziehungsforschung zeigt, dass Paare durch wiederkehrende Konflikte und deren Lösung reifen. Das Konzept beschreibt, dass Beziehungen nicht trotz, sondern durch Verletzung und Reparatur entstehen und sich vertiefen – ein normaler, gesunder Prozess.

🗣 Nora Imlau zitiert daraus bei ⏱ 01:20:46 „Und gleichzeitig hilft mir da manchmal dieser Satz von den Gottmans, John und Julie Gottman, das sind so Patherepten aus den USA, die ganz viel Forschung zum Thema zwischenmenschliche Beziehungen gemacht haben. Und die sagen den schönen Satz, Relationships are rupture and repair.“

Nora Imlau zitiert die Beziehungsforscher John und Julie Gottman im Kontext wiederkehrender Eltern-Kind-Konflikte. Der Satz, dass Beziehungen aus Verletzung und Wiedergutmachung bestehen, hilft ihr als Trost und Orientierung, wenn sie trotz aller Vorsätze immer wieder in dieselben Muster fällt – etwa beim Thema Hausaufgaben.

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The Good Enough Mother

The Good Enough Mother

Donald Winnicott

Psychoanalytische Studie über die Mutter-Kind-Beziehung und Elternschaft. Winnicott untersuchte, wie Eltern ihre Kinder unterstützen, und entwickelte das Konzept der „Good Enough Mother" als Gegenpol zu Perfektionismus. Seine zentrale Erkenntnis: Eltern müssen nicht fehlerfrei sein – „gut genug" zu sein reicht für eine gesunde Kindesentwicklung vollkommen aus.

🗣 Nora Imlau referenziert bei ⏱ 01:27:59 „Ja, es gab auch diesen britischen Kinderarzt, Vinny Cott heißt der, der hat eben diesen Begriff der Good Enough Mother geprägt. Und heute spricht man auch von Good Enough Parents und dass eben das Gut genug sein völlig ausreicht für eine tragende Eltern-Kind-Beziehung, dass es nie um Perfektion geht oder ging.“

Nora Imlau verweist auf den britischen Kinderarzt Donald Winnicott und sein Konzept der 'Good Enough Mother', um den Perfektionsdruck von Eltern zu nehmen. Das Konzept wird als therapeutischer Gegenpol zur Idee verwendet, man müsse als Elternteil fehlerfrei sein – Winnicotts Arbeit zeige, dass 'gut genug' völlig ausreiche.

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Was Familie leichter macht

Was Familie leichter macht

Nora Imlau · 2020

Entspannte Eltern, zufriedene Kinder: So stellen wir uns ein gelungenes Familienleben vor. Zwischen Stress und Schuldgefühlen geht jedoch oft die Freude und Leichtigkeit im Zusammenleben verloren. Nora Imlau - Bestsellerautorin, Journalistin und Mutter von vier Kindern - kennt den Leidensdruck und die Orientierungssuche heutiger Mütter und Väter.

🗣 Matze Hielscher empfiehlt aktiv bei ⏱ 01:29:31 „Was ich total schön fand, was Familie leichter macht, da geht es auch um Moral und was immer wieder kommt, ist moralisch neutral. Du hast erst schon von dem moralischen Kompass berichtet und ich glaube, was viele umtreibt, ist natürlich auch, wir reden, ich glaube, da nicht nur von Prenzlauer Berg.“

Matze Hielscher bezieht sich auf Nora Imlaus Buch und greift daraus das Konzept der moralischen Neutralität auf. Er findet den Ansatz besonders hilfreich, dass alltägliche Elternentscheidungen – wie Mediennutzung oder Fertigessen – nicht immer moralisch aufgeladen sein müssen, und fragt Nora, das Konzept näher zu erklären.

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Bobo Siebenschläfer

Bobo Siebenschläfer

· 2014

In Begleitung seiner Familie erkundet Bobo die Welt um sich herum und nimmt seine kleinen Zuschauer mit auf Entdeckungstour. Er geht mit Mama einkaufen oder unternimmt einen Ausflug zur Oma. Der erste Arztbesuch, Drachensteigen mit Papa oder auch die ersten Versuche mit dem Laufrad - die ganze Welt ist eine große Entdeckungsreise für Bobo.

🗣 Nora Imlau erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:32:27 „Aber ich erlebe das in meiner Arbeit sehr häufig, dass Eltern durch ihren Alltag gehen und wirklich das Gefühl haben, ob ich im Supermarkt stehe und versuche eine Tomatensauce im Glas auszuwählen oder ob ich die Entscheidung treffe, ob mein Kind jetzt noch eine Folge Bobo Siebenschläfer gucken darf. An allem hängt Gewicht und ich habe die ganze Zeit das Gefühl zu scheitern.“

Nora Imlau nennt Bobo Siebenschläfer als typisches Beispiel für eine alltägliche Elternentscheidung – darf das Kind noch eine Folge schauen? – die moralisch neutral sein sollte, aber von vielen Eltern mit enormem Gewicht und schlechtem Gewissen beladen wird.

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Was Familien leichter macht

Was Familien leichter macht

Nora Imlau

Ein Ratgeber, der zeigt, wie Eltern ihren Alltag mit Kindern entlasten können, indem sie alltägliche Dinge wie Bildschirmkonsum normalisieren und bewusst weniger Druck aufbauen. Das Buch vermittelt praktische Ansätze für einen entspannteren Familienalltag ohne Schuldgefühle.

🗣 Nora Imlau referenziert bei ⏱ 01:42:04 „du hast ja was Familie leichter macht gelesen, so eine Selbstverständlichkeit im Sinne von erzähle ich dann mal so, ja und mein Sohn hat dann da gerade gezockt oder mein Kind hat dann da gerade ferngesehen“

Nora Imlau spricht darüber, wie sie in ihren Büchern bewusst alltägliche Dinge wie Bildschirmmedienkonsum normalisiert, um Eltern zu entlasten.

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Die Sendung mit dem Elefanten

Die Sendung mit dem Elefanten

· 2007

Die Welt ist elefantastisch – Augen auf und mitgemacht! Der kleine blaue Elefant und seine Freunde präsentieren Geschichten zum Entdecken, Staunen und Mitlachen – extra für kleine Kinder.

🗣 Nora Imlau erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:42:36 „Und ich selbst als Mutter halte das auch nicht durch, in meinem Alltag nicht ab und zu mal eine kleine verlässliche Pause durch eine Folge von irgendeiner Kinderserie oder so zu bekommen. Und ich bin dadurch ganz, ganz schwierige emotionale Prozesse gegangen im Sinne von, bin ich eine schlechte Mutter, wenn ich nicht immer eine andere Lösung finde, Entlastung zu finden, als Sendungen mit dem Elefanten anzumachen oder so.“

Nora Imlau schildert ihren persönlichen Konflikt mit dem Medienkonsum ihrer Kinder. Obwohl sie in einer fernsehfreien Umgebung aufwuchs und geschworen hatte, ihr Kind würde bis zum dritten Geburtstag keinen Fernseher kennen, musste sie feststellen, dass sie im Alltag manchmal auf Kindersendungen wie die Sendung mit dem Elefanten zurückgreift – und sich dafür lange geschämt hat.

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F Studie

Forsa-Umfrage zu Eltern-Burnout 2024

Forsa

Die Forsa-Umfrage von 2024 zeigt, dass 70 Prozent aller Eltern sich ausgebrannt oder erschöpft fühlen. Die Studie dokumentiert die weit verbreitete emotionale und körperliche Überlastung von Familien und dient als Basis für die Diskussion über strukturelle Defizite in der Familienunterstützung. Das Ergebnis verdeutlicht, dass Eltern-Burnout kein Einzelfall ist, sondern ein massives gesellschaftliches Problem darstellt.

🗣 Matze Hielscher referenziert bei ⏱ 01:45:20 „Du hast das am Anfang, würde ich sagen, es ist auch noch am Anfang von was Familie leichter macht, geht es um Burnout und da gab es eine, meine ich, eine Forsa-Umfrage aus 2024, dass 70 Prozent aller Eltern mitunter ausgebrannt, unterschöpft sind, also eben Richtung Burnout.“

Matze Hielscher zitiert eine Forsa-Umfrage aus dem Jahr 2024, nach der 70 Prozent aller Eltern sich ausgebrannt fühlen. Die Studie dient als Einstieg in die Diskussion über die strukturelle Überlastung von Familien.

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Regretting Motherhood

Regretting Motherhood

Orna Donath · 2016

Darf man es bereuen, Mutter zu sein? Das Buch der wegweisenden Autorin Orna Donath jetzt im Taschenbuch »Regretting Motherhood« thematisiert, was bisher kaum ausgesprochen wird: Dass viele Frauen in der Mutterschaft nicht die »vorgeschriebene« Erfüllung finden. Dass sie ihre Kinder lieben und trotzdem nicht Mutter sein wollen.

🗣 Matze Hielscher erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:57:37 „Und selbst diejenigen, die sagen, die sozusagen das komplette Gegenteil darstellen, das gibt es ja auch dann schon. Bewusstes Regretting Matterhood schon in die Abteilung.“

Matze Hielscher verweist auf das Phänomen 'Regretting Motherhood', das durch Orna Donaths gleichnamige Studie bekannt wurde. Er nutzt den Begriff im Kontext von Social-Media-Darstellungen von Elternschaft, die bewusst die Schattenseiten betonen – und stellt fest, dass auch diese Darstellungen nie das ganze Bild zeigen.

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Bindung ohne Burnout

Bindung ohne Burnout

Nora Imlau · 2025

Die Realität vieler Mütter: Sie lieben ihre Kinder, doch gleichzeitig kämpfen sie mit Mental Load, gesellschaftlichem Druck und starren Erwartungen an eine "gute" Mutter. Wo bleibe ich bei all dem als Frau? Wiebke Schenter, reichweitenstarke Influencerin (@piepmadame), erzählt schonungslos ehrlich von ihren eigenen Erfahrungen als Mutter, hinterfragt den Druck der Erziehungs-Bubble und die Illusion der perfekten Mutter.

🗣 Nora Imlau empfiehlt aktiv bei ⏱ 02:00:12 „Und in meinem Buch Bindung ohne Burnout habe ich das so ein bisschen aufgeführt, dass ich Eltern dazu einlade, in ihrem Alltag jeden Tag zuzuhören, immer mal so zwischendurch zu checken, wo steht gerade quasi meine Energieampel, wie stehe ich in meiner Kraft.“

Nora Imlau stellt ihr Konzept der Energieampel vor, das sie in ihrem Buch 'Bindung ohne Burnout' beschreibt. Es geht darum, dass Eltern täglich ihren eigenen Ressourcenstand prüfen und den Tagesablauf entsprechend anpassen – ein simples, aber laut Leserresonanz extrem wirkungsvolles Tool gegen elterliche Überlastung.

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Mein Familienkompass

Mein Familienkompass

Nora Imlau

Das Buch zeigt, wie Familien ihren persönlichen Nordstern entwickeln können – einen inneren Kompass, der ihnen Orientierung und Halt im Zusammenleben gibt. Es erklärt, wie dieser Familienkompass als Leitfaden für Werte und Entscheidungen dient.

🗣 Hielscher referenziert bei ⏱ 02:09:32 „Du hast das in Familienkompass, das ist ein schon älteres Buch, da geht es um den Nordstern und dass jede Familie braucht einen Nordstern“

Matze bezieht sich auf Nora Imlaus Buch über den Familien-Nordstern und fragt, wie Familien ihren eigenen Nordstern finden können.

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Familienkompass

Familienkompass

Nora Imlau · 2020

Der Familienkompass ist ein älteres Buch von Nora Imlau, das das Konzept des Nordsterns für Familien behandelt. Es geht darum, dass jede Familie einen gemeinsamen Grundwert als Leitstern braucht, an dem sich alle Entscheidungen und Handlungen orientieren. Das Buch zeigt praktisch auf, wie dieser familiäre Nordstern über Jahre hinweg wächst und wie er im Alltag gelebt werden kann, um eine Familienkultur zu schaffen, die auf gemeinsamen Werten basiert.

🗣 Matze Hielscher referenziert bei ⏱ 02:12:32 „Du hast das in Familienkompass, das ist ein schon älteres Buch, da geht es um den Nordstern und dass jede Familie braucht einen Nordstern.“

Matze Hielscher greift ein Konzept aus einem älteren Buch von Nora Imlau auf: die Idee, dass jede Familie einen Nordstern braucht – einen gemeinsamen Grundwert, an dem sich alle Entscheidungen orientieren. Imlau bestätigt, dass bei ihrer Familie der Wert der Gleichwürdigkeit diesen Nordstern darstellt, und schildert ausführlich, wie dieser Wert in der Praxis über 20 Jahre Elternschaft gewachsen ist.

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