Lanz & Precht – Stationierung von Mittelstreckenraketen in Deutschland
#150

Stationierung von Mittelstreckenraketen in Deutschland

Lanz & Precht / 19. Juli 2024 / 5 Medien

Markus Lanz & Richard David Precht

Precht hinterfragt, ob das Etikett „Faschist

„Was ich bei Trump erlebe, ist eigentlich totale Rückwärtsgewandtheit. Ich sehe da gar keine Vorwärtsgewandtheit. Ich sehe das eher als einen Aufstand gegen Fortschritt und gegen Moderne, was der Faschismus mit all seinen furchtbaren Seiten nicht gewesen ist.“
🗣 Richard David Precht

Erwähnte Medien (5)

Die Hälfte der Amerikaner schaut erstaunlich positiv auf diese Trump-Jahre zurück

Die Hälfte der Amerikaner schaut erstaunlich positiv auf diese Trump-Jahre zurück

René Pfister

Der Spiegel-Artikel von René Pfister analysiert, wie amerikanische Bürger die Trump-Jahre bewerten. Gegen die in Europa vorherrschende kritische Sicht zeigt er auf, dass etwa die Hälfte der Amerikaner Trumps Amtszeit positiv sieht – und erklärt nachvollziehbar, warum.

🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:10:07 „Und ich musste an einen Text von René Pfister, den ich sehr, sehr gerne lese und schätze, Spiegelkollege denken, den der vor einiger Zeit, ich glaube irgendwann im Mai oder so war es, veröffentlicht hat. Der war überschrieben mit der Zeile, die Hälfte der Amerikaner schaut erstaunlich positiv auf diese Trump-Jahre zurück und sie haben ihre Gründe.“

Lanz zitiert den Spiegel-Artikel als Beleg dafür, dass die europäische Wahrnehmung von Trump zu einseitig negativ sei und viele Amerikaner seine Amtszeit positiv bewerten

Zum Artikel bei Spiegel Details
Die vierte Gewalt

Die vierte Gewalt

Richard David Precht, Harald Welzer · 2022

Analyse wie Medien ohne bewusste Absprache eine veröffentlichte Meinung schaffen, die von der tatsächlichen öffentlichen Meinung abweicht. Das Werk untersucht die Selbstangleichung der Presse am Beispiel der Ukraine-Berichterstattung und hinterfragt die Rolle der Medien als vierte Gewalt in der Demokratie.

🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:11:28 „René Fister muss Haralds und mein Buch gelesen haben, da steht das auch drin.“

Precht verweist auf sein gemeinsam mit Harald Welzer geschriebenes Buch über Medienkritik, als Lanz einen Spiegel-Artikel von René Pfister zitiert, der beschreibt, wie Journalisten sich gegenseitig in ihrer Meinung bestätigen. Precht sieht darin eine Bestätigung der Thesen aus seinem eigenen Buch.

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Alle Gründe, die für Trump sprechen, aus der Feder von einem, der unbedingt will, dass er verliert

Alle Gründe, die für Trump sprechen, aus der Feder von einem, der unbedingt will, dass er verliert

Bret Stephens

Bret Stephens, konservativer NYT-Kolumnist und ausgewiesener Trump-Kritiker, legt in dieser Kolumne die nachvollziehbarsten Argumente dar, die für Trump sprechen – obwohl er selbst dessen Niederlage anstrebt. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Migration, wirtschaftliche Unsicherheit und das Gefühl kultureller Verdrängung bei Teilen der Bevölkerung. Stephens zeigt, dass Trumps Popularität nicht nur auf Desinformation oder blindem Populismus beruht, sondern auf realen Misständen, die das politische Establishment ignoriert hat. Die Kolumne ist deshalb besonders bemerkenswert, weil sie aus der Feder eines entschiedenen Kritikers stammt und damit die Glaubwürdigkeit der Argumente unterstreicht.

🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:15:04 „Es gab mal ein Stück von einem sehr bekannten New York Times Kolumnisten, Brad Stevens. Das hatte eine interessante Überschrift. Alle Gründe, die für Trump sprechen, aus der Feder von einem, der unbedingt will, dass er verliert.“

Lanz zitiert eine New York Times-Kolumne von Bret Stephens (im Transkript als 'Brad Stevens' verschrieben), um zu zeigen, dass es auch aus liberaler Perspektive nachvollziehbare Gründe gibt, Trump zu unterstützen – etwa beim Thema Migration, wo das linke Lager jeden als Rassisten abstempele, der Probleme sieht.

Zum Artikel bei New York Times Details
Allein zu Haus – Die transatlantische Zeitenwende

Allein zu Haus – Die transatlantische Zeitenwende

Bernd Ulrich

Die Terroranschläge am 11. September 2001, kurz [der] 11. September (deutsches Wort des Jahres 2001) oder englisch 9/11, waren vier koordinierte Flugzeugentführungen mit nachfolgenden Selbstmordattentaten auf symbolträchtige zivile und militärische Gebäude in den USA. Sie wurden vom islamistischen Terrornetzwerk al-Qaida unter der Führung von Osama bin Laden geplant und von 19 seiner Mitglieder verübt, darunter 15 Staatsangehörige Saudi-Arabiens.

🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:16:54 „Ich habe einen Kommentar von Bernd Ulrich in der Zeit gelesen, in dem er sagt, die USA sind dabei, sich zu verlieren oder uns zu verlassen und spricht von einer transatlantischen Zeitenwende. Allein zu Haus heißt das.“

Precht zitiert den Zeit-Kommentar als Ausgangspunkt für seine Überlegungen zur widersprüchlichen Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Deutschland bei gleichzeitiger transatlantischer Entfremdung

Zum Artikel bei ZEIT Online Details
Zeitenwende-Rede

Zeitenwende-Rede

Olaf Scholz · 2024

Sonntag, 27. Februar 2022. Olaf Scholz tritt im Bundestag ans Rednerpult: Zeitenwende. An diesem Tag beginnt das Buch von Christian Schweppe. Der Journalist hat sich an die Fersen derjenigen geheftet, die des Kanzlers Worte in Taten übersetzen müssen: Minister, Abgeordnete, Militärs. Er fährt in Munitionsdepots und auf alte Militärflugplätze.

🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:45:05 „Ist es in der Konsequenz, Richard, Zeitenwender-Rede des Bundeskanzlers? Ist es in der Konsequenz einfach schlüssig? Muss so sein? Ist folgerichtig, das jetzt zu tun?“

Lanz fragt Precht, ob die geplante Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Deutschland die logische Konsequenz aus der Zeitenwende-Rede von Bundeskanzler Scholz vom 27. Februar 2022 sei. Precht antwortet, dass eine solche Folgerichtigkeit geradewegs ins Wettrüsten führe, weil dann auch jeder weitere Schritt folgerichtig wäre.

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