Werden wir immer fauler?
Lanz und Precht diskutieren über die deutsche Arbeitsdebatte: Forderungen nach mehr Arbeitszeit von Merz, Söder und der Schraubenlegende Reinhold Würth. Sie hinterfragen, ob mehr Arbeitsstunden automatisch zu mehr Produktivität führen, und sprechen über den demografischen Wandel, das Mentalitäts-Mismatch zwischen Sinngesellschaft und wirtschaftlicher Realität. Am Ende widmen sie sich David Graebers Theorie der Bullshit Jobs und der Frage, ob das Bruttoinlandsprodukt der richtige Maßstab für Wohlstand ist.
Erwähnte Medien (4)
Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt
Geier Sturzflug · 1983
Precht und Lanz ziehen Parallelen zwischen der heutigen Arbeitsdebatte und dem satirischen Hit von 1983, der als ironische Reaktion auf Helmut Kohls 'geistig-moralische Wende' entstand. Das Lied stammt ursprünglich von 1977, wurde aber erst 1983 zum Hit.
🛒 Amazon *Generation Arschkarte – Herr Merz, für welchen Wohlstand soll ich mich eigentlich kaputt arbeiten?
Mirai Kaliskan · 2026
Lanz zitiert ausführlich aus dem Tagesspiegel-Stück der jungen Autorin, die aus Sicht ihrer Generation das Wohlstandsversprechen hinterfragt. Sie schreibt: 'Andere nennen es Faulheit. Ich nenne es Vernunft.'
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Bullshit Jobs
David Graeber · 2018
Precht stellt Graebers These vor, dass rund ein Drittel aller Jobs Bullshit Jobs seien – sinnlose Tätigkeiten, die nur erfunden wurden, um die Illusion von Vollbeschäftigung aufrechtzuerhalten. Er kannte Graeber persönlich und zeigt dessen signiertes Buch 'Schulden'.
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David Graeber · 2011
Precht beschreibt Graebers berühmtes Buch über die Geschichte der Verschuldung von Babylonien bis zur Gegenwart und zeigt das ihm persönlich gewidmete Exemplar mit der auffälligen Signatur.
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