Thomas Kehl, wie werden wir reich
Christoph Amend, Jochen Wegner & Thomas Kehl
Thomas Kehl, Mitgründer von Finanzfluss und von der Wirtschaftswoche als „Dr. Sommer der Finanzwelt
„Wenn abends deine Frau halt anruft um 22 Uhr, so nach dem Motto, wann kommst du heim? Und du musst sie halt permanent wegdrücken, weil du gerade mit den Juniors am Slides bauen bist — das ist halt so die Kehrseite.“
Erwähnte Medien (23)
TED Talk über Finanzen und Familie
Thomas Kehl · 2022
Thomas Kehl erzählt in diesem TED Talk von seinem Vater, der einen Kredit aufnahm, um in Fonds zu investieren – ein kostspieliger Finanzfehler mit persönlichen Konsequenzen. Der Talk verbindet Familiendynamik mit Finanzentscheidungen und zeigt, wie emotionale Faktoren zu schädlichen Investitionen führen können.
🗣 Thomas Kehl referenziert bei ⏱ 00:22:52 „Eine weitere Sache, das hatte ich auch im TED-Talk schon mal erwähnt, also deswegen ist es abgesprochen mit meinem Vater, also jetzt nicht, dass ich hier irgendwie hinterher... Rausau ist, dass er tatsächlich sogar einen Kredit aufgenommen hatte, um in diese Fonds zu investieren.“
Thomas Kehl erzählt von den Investmentfehlern seines Vaters, der einen Kredit aufnahm, um in Fonds zu investieren. Er verweist auf einen früheren TED Talk, in dem er diese persönliche Familiengeschichte bereits öffentlich gemacht hatte, und betont, dass sein Vater dem zugestimmt hat.
Artikel über die Lindner-Rente
Christian Lindner (FDP), damaliger Bundesfinanzminister, propagierte eine Reform der privaten Altersvorsorge, die in Anlehnung an die ungeliebte Riester-Rente als 'Lindner-Rente' bezeichnet wurde. Das Kernkonzept sah eine staatlich geförderte, kapitalmarktbasierte Altersvorsorge ('Aktienrente') vor. Kritiker warnten, dass ein erneut nach einem Politiker benanntes Produkt dasselbe Imageproblem wie die Riester-Rente bekommen könnte. Die Debatte zeigt das grundsätzliche Dilemma: Deutschland braucht mehr private Altersvorsorge, scheitert aber immer wieder an schlecht designten oder unpopulären Produkten.
🗣 Unbekannt erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:40:23 „Er hat es ja bei der Zeit auch geschrieben, von der Lindner-Rente geschrieben und ich dachte mir, um Gottes Willen, bitte nicht, also bitte macht ihr das nicht.“
Im Gespräch über Riester-Verträge und deren schlechten Ruf erwähnt der Gast einen Artikel in der ZEIT, der über eine mögliche 'Lindner-Rente' berichtet hat. Er reagiert entsetzt auf die Idee, dass erneut ein Finanzprodukt nach einem Politiker benannt werden könnte.
Wirecutter
Wirecutter ist eine von der New York Times betriebene Produktbewertungsplattform, die unabhängig Tests zu Techprodukten, Haushaltsgeräten, Kleidung und anderen Waren durchführt. Das Team aus erfahrenen Journalisten, Wissenschaftlern und Experten vergibt fundierte Kaufempfehlungen auf Basis dieser Tests. Die Website präsentiert aktuelle Reviews wie beispielsweise Tests von über 50 Badeanzügen und Bewertungen zu Frauenkleidung aus Costcos Kirkland Signature-Linie. Zusätzlich werden täglich aktuelle Preisangebote mit Rabatten auf bereits bewertete Produkte hervorgehoben, um Lesern beim Sparen zu helfen.
🗣 Jochen Wegner zitiert daraus bei ⏱ 01:01:04 „Wirecutter bei der New York Times ist ein Produktvergleichsportal, das heilig ist. Die rezensieren Regenschirme, Autos habe ich noch nie gesehen, aber wirklich alles, welches Handy und sind wirklich, wirklich unabhängig und haben jedenfalls zum Start damit angefangen, über Affiliate-Links sich zu refinanzieren.“
Jochen Wegner nennt Wirecutter als Positivbeispiel für seriösen, Affiliate-finanzierten Journalismus. Im Gespräch über die ethische Frage, ob Affiliate-Links die Unabhängigkeit von Finanzfluss gefährden, führt er Wirecutter als Beweis an, dass Affiliate-Finanzierung und redaktionelle Integrität vereinbar sind.
Finanztest
Finanztest untersucht die Optionen Festgeld und Tagesgeld für Sparer und gibt konkrete Empfehlungen. Der Artikel bietet einen Überblick über diese beiden Anlageformen und hilft Anlegern, die richtige Strategie für ihre Ersparnisse zu wählen.
🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:01:57 „Hermann Josef Tenhagen, der das gegründet hat, früher Chefredakteur unter anderem von Finanztest, ist wirklich einer der ausgewiesenen, neben dir, einer der wirklich ausgewiesenen, seriösen Experten.“
Jochen Wegner erwähnt die Zeitschrift Finanztest, um die Glaubwürdigkeit von Finanztip-Gründer Hermann Josef Tenhagen zu untermauern. Im Kontext der Diskussion über Affiliate-Finanzierung dient Tenhagens Finanztest-Hintergrund als Beleg dafür, dass auch Affiliate-finanzierte Portale seriös arbeiten können.
Crash-Propheten-Analyse
Gerd Kommer
Die Geldmenge wächst, die Inflation steigt – in zahlreichen Büchern und Youtube-Videos wird das papiergedeckte Währungssystem als gescheitert angeprangert. Der Finanz-Experte Gerd Kommer widerspricht in einem Interview mit dem Youtube-Kanal „René will Rendite“ dieser Darstellung heftig.
🗣 Unbekannt zitiert daraus bei ⏱ 01:50:46 „Es gibt hier mal einen Vermögensverwalter, Gerd Kommer, der hat das mal aufgearbeitet und hat mal geguckt, welche Crash-Propheten was sagen. Die einen sagen, kaufen Aktien, die anderen sagen, kauf keine Aktien. Die anderen sagen, mach Bargeld, die anderen sagen, halte Geld auf dem Konto.“
Der Gast spricht über die Szene der Crash-Propheten und deren widersprüchliche Ratschläge. Er verweist auf eine Analyse von Gerd Kommer, der systematisch aufgearbeitet hat, was verschiedene Crash-Propheten empfehlen – und dabei gezeigt hat, dass deren Empfehlungen völlig inkongruent sind. Ein konkreter Buchtitel oder Artikeltitel wird nicht genannt.
Artikel über die Finanzfluss-App
Finance Forward
Finanzfluss vs. Meta, Porsches Kreditkartenumzug, neues Kapitel für Banxware-Gründer und ein Alchemisten-Start-up: Das und vieles mehr in unserem wöchentlichen Newsletter „Finance Forward“.
🗣 Unbekannt erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:05:37 „Da gab es heute Morgen einen Artikel zu unserer App, weiß nicht, von Finance Forward. Da dachte ich mir, vielleicht schicke ich euch den noch, nur zur Sicherheit, dass ihr up-to-date seid.“
Im Gespräch über die neue Finanzfluss-App und deren Abo-Modell erwähnt der Gast beiläufig, dass am selben Morgen ein Artikel bei Finance Forward über die App erschienen ist. Er wollte den Artikel den Hosts zur Vorbereitung schicken, aber Jochen Wegner hatte die App bereits selbst ausprobiert.
Mr. Money Mustache
Pete Adeney
Der Artikel porträtiert Peter Adeney, den Gründer des bekannten Blogs Mr. Money Mustache, der mit 30 Jahren in den Ruhestand ging. Adeney wird als Pionier der FIRE-Bewegung (Financial Independence, Retire Early) porträtiert, die es Menschen ermöglicht, durch bewusste Finanzplanung und sparsames Leben früh ihre finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen. Der inzwischen 50-jährige teilt seine Erfahrungen und Strategien, wie man mit gutem Einkommen und hoher Sparquote frühzeitig aussteigen kann.
🗣 Jochen Wegner empfiehlt aktiv bei ⏱ 02:34:47 „Ein Mensch, der mich sehr beeindruckt hat, ich habe heute nochmal wirklich literally heute Morgen nochmal geguckt, ob es den noch gibt, ist Mr. Money Moustache. Er war bestimmt bei den früheren Protagonisten dieser Frugalismus-Bewegung.“
Jochen Wegner bringt den bekannten Frugalismus-Blog bzw. dessen Gründer als Beispiel für Menschen ins Gespräch, die mit gut bezahlten Jobs möglichst früh in Rente gehen wollen. Wegner zeigt sich persönlich fasziniert von der Idee und hat am Morgen der Aufnahme noch nachgeschaut, ob es den Blog noch gibt.
Porträt über Mr. Money Mustache im New Yorker
Ein Porträt des Finanz-Bloggers Peter Adeney, bekannt als Mr. Money Mustache. Der Artikel beschreibt, wie Adeney durch radikales Sparen und minimalistischen Lebensstil bereits mit 30 Jahren in den Ruhestand ging. Das New-Yorker-Porträt dokumentiert seinen Kampf gegen die amerikanische Konsumkultur und seine Philosophie des bewussten Umgangs mit Geld und Ressourcen.
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 02:35:00 „Es gab mal ein Porträt über diesen Menschen im New Yorker, glaube ich. Und ich fand das extrem faszinierend.“
Jochen Wegner erinnert sich an ein Porträt im New Yorker, durch das er auf Mr. Money Mustache aufmerksam wurde. Er ist sich beim Medium nicht ganz sicher ('glaube ich'), beschreibt den Artikel aber als extrem faszinierend und als seinen Einstieg in das Thema Frugalismus.
Interview mit Mr. Money Mustache im Spiegel
Porträt des kanadischen Finanzgurus Pete Adeney, der als junger Mann seinen Job kündigte und mit seinem Blog „Mr. Money Mustache" zur Ikone der Frugalisten-Bewegung wurde. Der Spiegel-Artikel von 2022 zeigt, wie Adeney heute nach über anderthalb Jahrzehnten finanzieller Unabhängigkeit lebt und warum er die aktuelle Inflation gelassen sieht. Ein Rückblick auf die Langzeitfolgen des radikalen Sparansatzes.
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 02:35:43 „Es gab im Spiegel, glaube ich, 2022 oder so nochmal ein Interview mit ihm. Also es gibt ihn noch. Und die haben die, das fand ich wirklich cool, wir fragen mal, wie es ihm heute geht nach 14 Jahren Frugalismus und Rente.“
Wegner erwähnt ein Spiegel-Interview von circa 2022, in dem nach dem aktuellen Befinden von Mr. Money Mustache nach vielen Jahren Frühruhestand gefragt wurde. Er findet die Idee des Nachfassens nach so langer Zeit besonders reizvoll.
Blowing Up
Malcolm Gladwell
How Nassim Taleb turned the inevitability of disaster into an investment strategy.
🗣 Jochen Wegner zitiert daraus bei ⏱ 02:53:44 „Und einer der besten Texte, die je zu Börse, Finanzen und Zufall erschienen ist, ist von Malcolm Gladwell 2005 im New Yorker. Ein Porträt über Nassim, der damals total unbekannt war. Und ein Buch geschrieben hat, das ich immer noch sehr empfehlen kann, Fooled by Randomness.“
Jochen Wegner erzählt begeistert von einem New-Yorker-Artikel, der sein Leben verändert habe. Der Text porträtiert Nassim Taleb und seinen Gegenspieler Viktor Niederhofer und ihre diametral entgegengesetzten Anlagestrategien. Wegner empfiehlt den Artikel ausdrücklich und verrät sogar, dass ein halb illegales PDF online zu finden sei.
Fooled by Randomness
Nassim Nicholas Taleb · 2007
'One of the smartest books of all time' Fortune 'The hottest thinker in the world' Sunday Times Everyone wants to succeed in life. But what causes some of us to be more successful than others? Is it really down to skill and strategy - or something altogether more unpredictable? This book is the bestselling sensation that will change the way you think about business and the world. It is all about luck: more precisely, how we perceive luck in our personal and professional experiences.
🗣 Jochen Wegner zitiert daraus bei ⏱ 02:53:58 „Ein Porträt über Nassim, der damals total unbekannt war. Und ein Buch geschrieben hat, das ich immer noch sehr empfehlen kann, Fooled by Randomness. Später ist er weltbekannt geworden mit einem Buch, das hieß Der schwarze Schwan.“
Im Zusammenhang mit dem Malcolm-Gladwell-Porträt empfiehlt Jochen Wegner Talebs erstes Buch über die Rolle des Zufalls an der Börse. Wegner betont, dass er es immer noch sehr empfehlen könne, und ordnet es zeitlich vor dem späteren Welterfolg 'Der schwarze Schwan' ein.
Antifragilität
Nassim Nicholas Taleb · 2013
Die Summe von Talebs Denken – originelle Thesen, eleganter Lesegenuss und scharfe Pointen Wir leben in einer unsicheren Welt, und das System, das sie beherrscht, hat auf dramatische Weise vorgeführt, wie zerbrechlich es ist. Und doch haben wir nichts daraus gelernt und setzen dieser Fragilität keine »Antifragilität« entgegen. Der Bestsellerautor Nassim Nicholas Taleb zeigt uns indes, wie das gehen kann.
🗣 Unbekannt referenziert bei ⏱ 03:06:25 „Das sind ja auch die Grundgedanken hinter Antifragilität, auch wieder von Nassim Taleb. Also, das ist, also es macht total Sinn. Also ich habe nie gesagt, steck all dein Geld in ETFs.“
Im Gespräch über Diversifikation von Vermögen – Immobilien, Gold, ETFs – verweist der Sprecher auf Talebs Konzept der Antifragilität als theoretische Begründung dafür, warum man sein Vermögen breit streuen sollte, statt alles in eine Anlageklasse zu stecken.
Schnelles Denken, langsames Denken
Daniel Kahneman · 2012
Der Weltbestseller, der das Denken von Millionen Menschen verändert hat - jetzt als hochwertige Erfolgsausgabe Dieses Buch hat die Welt erobert und die Art und Weise, wie wir über unser Verhalten nachdenken, revolutioniert. Ein Kompass für den Alltag, ein Handbuch für Entscheider - ein Bestseller, der von einer jüngeren Generation immer wieder aufs Neue entdeckt wird.
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 03:09:38 „Du kennst Kahnemann. Schnelles Denken, langsames Denken. Wir wollen das schnelle System aktivieren. Das heißt, du musst jetzt bitte nicht für dich begründen ausführlich in der Logiktabelle, warum du, wenn ich sage Hund oder Katze, dich blitzschnell für entscheidest.“
Jochen Wegner leitet das Podcast-Spiel 'A oder B oder weiter' ein, bei dem der Gast sich blitzschnell zwischen Wortpaaren entscheiden muss. Er verweist auf Kahnemans Buch und dessen Konzept der zwei Denksysteme, um zu erklären, dass bewusst das intuitive, schnelle System 1 aktiviert werden soll.
Boomer-Weisheiten, die heute nicht mehr gelten
Der Artikel hinterfragt überholte Finanzratschläge der Boomer-Generation wie die Ansicht, dass Aktien Teufelszeug oder Mieten rausgeworfenes Geld seien. Ein Text bei ZEIT Online über veraltete Finanzklischees zwischen den Generationen.
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 03:58:46 „Also wenn wir gerade über diese Generationenunterschiede sprechen, ein Genre, du hast bei uns auch einen Text darüber veröffentlicht, es gibt auch viele Videos oder mindestens zwei, die ich gesehen habe dazu, die Boomer-Weisheiten, die heute nicht mehr gelten.“
Wegner spricht den Gast auf einen bei ZEIT Online veröffentlichten Artikel an, in dem überholte Finanzweisheiten der Boomer-Generation hinterfragt werden – etwa dass Aktien Teufelszeug seien oder Mieten rausgeworfenes Geld. Der Gast erzählt, dass ein ZEIT-Redakteur den Text unbedingt haben wollte, obwohl er kontroverse Kommentare erwartete.
Interview mit Jutta Allmendinger zum Pflichterbe
Jutta Allmendinger
Die Soziologin Jutta Allmendinger analysiert verschiedene Formen von Armut und deren Weitergabe zwischen Generationen. Sie plädiert für ein Pflichterbe, bei dem junge Menschen mit 18 Jahren einen Grundstock an Kapital erhalten, um bessere Chancengleichheit zu schaffen. Der Artikel untersucht, wie unterschiedliche Startbedingungen Lebenschancen prägen und warum große Erbschaften teilweise unproduktiv für die Gesellschaft wirken.
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 04:21:40 „Frau Professor Almendinger. Die hatte sich kürzlich in einem Interview dazu geäußert und hat gefordert, das geht in so eine ähnliche Richtung. Es gibt ja viele Debatten, soll man Kinder mit einem gewissen Grundstock ausstatten. Da war das Wort, glaube ich, Pflichterbe.“
Wegner erklärt den Begriff 'Pflichterbe' und verweist auf ein Interview mit der Soziologin Jutta Allmendinger, die gefordert hat, dass junge Menschen mit 18 Jahren einen Grundstock an Kapital erhalten sollten. Wegner nutzt dies als Diskussionsgrundlage für die Frage nach besseren Startbedingungen und Chancengleichheit.
The Black Swan
Nassim Nicholas Taleb · 2007
The most influential book of the past seventy-five years: a groundbreaking exploration of everything we know about what we don’t know, now with a new section called “On Robustness and Fragility.” A black swan is a highly improbable event with three principal characteristics: It is unpredictable; it carries a massive impact; and, after the fact, we concoct an explanation that makes it appear less random, and more predictable, than it was.
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 04:35:54 „Ja, was ist, wenn es nicht mehr brummt? Also ist das so unwahrscheinlich? Und dann stellt China alle Kredite fällig? – Die schwarze Schwanenposition.“
Im Gespräch über die Verschuldung der USA und die Frage, ob deren Wirtschaftsboom ewig anhalten kann, greift Jochen Wegner das Konzept des 'Schwarzen Schwans' auf – ein unvorhergesehenes Extremereignis. Er bezieht sich damit auf Nassim Talebs bekanntes Konzept, das er zuvor im Podcast bereits im ETF-Kontext angewandt hatte.
Paddington
· 2014
Der Bär Paddington kommt aus Peru und ist ein großer Großbritannien-Fan, da seine Tante Lucy einst einen englischen Abenteurer kennengelernt und ihre Begeisterung an Paddington weitergegeben hatte. Ganz besonders hat es Paddington die englische Marmelade angetan. Nach einem zerstörerischen Erbeben in Peru schmuggelt Lucy den kleinen Paddington auf ein Schiff, das nach England fährt.
🗣 Unbekannt erwähnt beiläufig bei ⏱ 04:40:59 „Also nichts gegen Peru, ne? Ich würde da auch gerne leben. Perdington kommt auch daher.“
Im Gespräch über eine Familie, die nach Peru ausgewandert ist, weil sie Deutschland als unsicher empfand, macht der Gast einen humorvollen Einwurf und verweist auf den fiktiven Bären Paddington, der ebenfalls aus Peru stammt. Es ist eine beiläufige, scherzhafte Bemerkung zur Auflockerung.
Raus aus den Schulden
Peter Zwegat
Dokumentarserie über Menschen mit Schuldenproblemen, die finanzielle Beratung erhalten. Jede Episode zeigt echte Fälle und praktische Lösungswege. Ernsthafter, aber unterhaltsamer Ton im RTL-Dokumentarstil.
🗣 Unbekannt referenziert bei ⏱ 05:31:54 „Also es wäre eher so ein bisschen Peter Zwegert-mäßig gewesen, worüber wir gesprochen haben. Und das finde ich nicht so spannend.“
Der Gast erzählt, dass es bereits Fernsehsendungs-Angebote gab, diese aber eher in Richtung einer Schuldenberatungssendung à la Peter Zwegat gegangen wären – was ihm thematisch nicht zugesagt habe.
Artikel über Spotify-Profil von Finanzfluss
Business Insider hat die Spotify-Wrapped-Jahresrueckblicke mehrerer deutscher Finanz-Influencer gesammelt und mit Screenshots veroeffentlicht. Thomas Kehl von Finanzfluss hoert demnach vor allem DJ Tiesto, waehrend andere Finfluencer wie Saidi Sulilatu (Finanztip), David Frank (Jung in Rente) und Lisa Osada (Aktiengram) Kuenstler von Taylor Swift bis zu den Scorpions bevorzugen. Der Artikel dokumentiert die ueberraschend breite Musikgeschmack-Palette der Finanzszene und zeigt, wie gross das oeffentliche Interesse an den persoenlichen Vorlieben dieser Persoenlichkeiten geworden ist.
🗣 Unbekannt erwähnt beiläufig bei ⏱ 05:35:39 „Der Business Insider hat irgendwann mal einen Artikel mit Screenshots von meinem Spotify-Rap gepostet.“
Im Gespräch über den DJ Tiësto und das eigene Musikhörverhalten erwähnt der Gast beiläufig, dass Business Insider einmal einen Artikel mit Screenshots seines Spotify-Profils veröffentlicht habe – was zeigt, wie groß das öffentliche Interesse an seiner Person geworden ist.
Financial Times Deutschland
Deutsche Ausgabe der Financial Times. Premium-Wirtschaftszeitung für Geschäftsführer, Finanzprofis und interessierte Leser mit Fokus auf Finanzen, internationale Politik und Unternehmensberichterstattung. Die FTD wurde eingestellt, war aber für ihre umfassende, unabhängige Qualitätsberichterstattung bekannt.
🗣 Unbekannt erwähnt beiläufig bei ⏱ 05:36:49 „Die Financial Times. Financial Times sehr gerne, ja. Wirklich? Online, ja. Sehr schade, dass die nicht mehr in Deutschland sind. Die FTB. Seit wie lange? Hast du gelesen? Damals, ja.“
Der Gast nennt die Financial Times als bevorzugte Lektüre und bedauert, dass die deutsche Ausgabe (FTD) eingestellt wurde. Jochen Wegner ergänzt, dass das bereits 12-14 Jahre her sei.
Doppelgänger Tech Talk
„HEIßER SCHEIß 24/7“ ist der News-Podcast für alle Aktien- und Krypto-Beginner. Benny Markmann informiert snackable und unterhaltsam! Hierzu gibt es aktuelle News über: wie investiert man in Kryptowährungen wie Bitcoin & Alt-Coins, Aktien, NFTs, spannende Interviews mit privaten Investor*innen und deren persönliche Stories. Ziel ist hier informativ Wissen und Spaß beim zuhören 👂 zu vermitteln.
🗣 Unbekannt zitiert daraus bei ⏱ 05:37:31 „Diverse, also Doppelgänger, kennst du den Doppelgänger-Podcast? So einen Tech-Podcast höre ich gerne, OMR-Podcast höre ich gerne. Lanz und Precht mittlerweile, das ist eigentlich mein einziger politischer Kontakt in der Regel.“
Auf die Frage nach seinem Medienmix zählt der Gast seine regelmäßig gehörten Podcasts auf. Den Doppelgänger-Podcast beschreibt er als Tech-Podcast, den er gerne höre.
Mythos / Heroes / Troy (Griechische Mythologie-Reihe)
Stephen Fry · 2025
Here are the thrills, grandeur, and unabashed fun of the Greek myths, stylishly retold by Stephen Fry. The legendary writer, actor, and comedian breathes life into ancient tales, from Pandora's box to Prometheus's fire, and transforms the adventures of Zeus and the Olympians into emotionally resonant and deeply funny stories, without losing any of their original wonder. Classical artwork inspired by the myths and learned notes from the author offer rich cultural context.
🗣 Unbekannt zitiert daraus bei ⏱ 05:38:10 „Zuletzt habe ich die Bücher von Stephen Fry gelesen. Hast du gehört? Gehört, genau. Ich sage immer gelesen, aber es gehört. Und auf meiner aktuellen Reading-List steht Nexus von Havari.“
Der Gast erzählt von seinem Medienkonsum und erwähnt, dass er ein fauler Leser sei und sich Bücher lieber über Audible vorlesen lasse. Die Bücher von Stephen Fry (vermutlich die griechische Mythologie-Reihe) waren seine zuletzt gehörten Hörbücher.
New York Times Podcast (Episode mit Bernie Sanders)
The New York Times
This is what the news should sound like. The biggest stories of our time, told by the best journalists in the world. Hosted by Michael Barbaro, Rachel Abrams and Natalie Kitroeff. Twenty minutes a day, six days a week, ready by 6 a.m. Subscribe today at nytimes.com/podcasts or on Apple Podcasts and Spotify. You can also subscribe via your favorite podcast app here https://www.nytimes.com/activate-access/audio?source=podcatcher.
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 05:49:47 „Ich habe vor ein paar Wochen mal einen Podcast gehört, einen New York Times Podcast, die haben Bernie Sanders besucht, der ist natürlich jetzt innerhalb der Demokraten auf dem sehr linken Flügel. Aber der hat dem New York Times Reporter einfach auch vorgehalten, wieso berichtet die New York Times immer über diese Geldspenden, so als ob es ein Börsenkurs wäre.“
Im Gespräch über den Einfluss von Wahlkampfspenden auf die US-Politik erzählt Christoph Amend von einer Podcast-Episode, in der Bernie Sanders die Berichterstattung der New York Times über Spendengelder kritisiert. Sanders moniert, dass die Medien Spendensummen wie einen Börsenkurs präsentieren und ihnen damit politischen Wert zuschreiben. Amend findet diesen Gedanken bemerkenswert.