Wie gut ist der Mensch
Sabine Rückert, Johanna Haberer, Erzähler
In dieser Weihnachtsfolge geht es um die Frage, ob der Mensch von Natur aus gut ist. Nach einem Exkurs über die Herrnhuter Brüdergemeinde — deren Sterne einst als Trost für heimwehkranke Missionarskinder gebastelt wurden — und einem bewegenden Brief von Andreas Lebert an den Sternhaufen M13 liest Sabine Rückert eine Reihe wahrer Geschichten über menschliche Selbstlosigkeit vor: von den Männern der Titanic über den Carabiniere Salvo da Quisto bis zu dem Vierjährigen Johann Nepomuk Kühberger, der in Passau einen Spielkameraden namens Adolf Hitler aus dem eisigen Inn zog.
„Das Gute fragt nicht nach dem Morgen, sondern nur nach dem Heute und danach, was zu tun ist, um jetzt, in diesem Moment, einen Menschen zu retten. Solange es Kinder gibt, die andere Kinder aus dem Wasser ziehen, ist die Welt noch nicht verloren.“
Erwähnte Medien (16)
Einheitsübersetzung
· 2017
Die Einheitsübersetzung ist eine der drei großen kanonischen Bibelausgaben im deutschsprachigen Raum und wird von der Katholischen Kirche verwendet. Sabine Rückert bespricht die Bibel in einer eigenen Reihenfolge und grenzt sich bewusst von dieser sowie von der lutherischen und jüdischen Bibelordnung ab. Der Artikel ist relevant, weil er zeigt, dass die Anordnung und Auslegung der biblischen Texte nicht universell einheitlich ist, sondern je nach theologischer Tradition unterschiedlich ausfällt. Für Bibelleser bietet die Einheitsübersetzung damit eine wichtige Referenzbasis, um verschiedene Interpretationsansätze zu verstehen.
🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:02:30 „Ich werde es aber nicht aus der Luther-Übersetzung vorlesen, sondern aus meiner Einheitsübersetzung. Das ist betrüblich. Ja, es ist nicht betrüblich, sondern mal was anderes.“
Sabine kündigt an, die Weihnachtsgeschichte aus der Einheitsübersetzung statt aus der gewohnten Luther-Übersetzung vorzulesen. Der Wechsel der Bibelübersetzung sorgt für einen Moment der Irritation bei Johanna, die den veränderten Klang als 'befremdlich' und 'ganz anderen Sound' empfindet.
Herrnhuter Losungen
Herrnhuter Brüdergemeinde · 2003
Die Herrnhuter Losungen sind tägliche geistliche Impulse der Herrnhuter Brüdergemeinde, die seit 1727 ausgegeben werden. Jede Losung kombiniert einen alttestamentlichen Spruch mit einem neutestamentlichen Pendant und bietet damit eine Reflexionshilfe für Gläubige. Ein Hörer schenkte den Podcastmacherinnen ihre persönlichen Geburtstags-Losungen, was zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem historischen Werk und seiner spirituellen Bedeutung führte.
🗣 Sabine Rückert zitiert daraus bei ⏱ 00:06:12 „Und zwar, die Herrenhuter haben auch eine Losung gefordert. Und die geben Losungen heraus. Und diese Losungen hat uns beiden ein Hörer, der selbst Pastor ist, hat uns beiden unsere Losungen geschenkt. Wir wissen also jetzt, was an unserem Geburtstag die Herrenhuter Losung war.“
Die Herrnhuter Losungen werden ausführlich besprochen, nachdem ein Hörer den beiden Schwestern ihre persönlichen Geburtstags-Losungen geschenkt hat. Sabine und Johanna lesen ihre jeweiligen Losungen vor und diskutieren deren Bedeutung für ihr Leben. Johanna erklärt anschließend die Geschichte der Losungen seit 1727 — wie alttestamentliche Sprüche gelost und mit neutestamentlichen Pendants kombiniert werden.
Kafka-Texte
Franz Kafka · 2007
Sammlung von Kafka-Texten, die sich mit dem Unsichtbaren beschäftigen, das uns täglich umgibt. Philosophische und literarische Reflexionen über verborgene Aspekte der menschlichen Existenz.
🗣 Johanna Haberer erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:15:47 „Oder auch die wunderbaren Kafka-Texts, das unsichtbare immer um uns herum liegt. Ja, das habe ich selber hingehängt. Den hast du schon mal hier verlesen in der Sendung.“
Johanna bemerkt in Sabines Büro an der Wand ein Kafka-Zitat über das Unsichtbare, das uns umgibt. Sabine bestätigt, dass sie es sich selbst aufgehängt hat. Es ist Teil einer Gesprächspassage über persönliche Lebenssprüche und Wandsprüche im Büro.
Prinzessin Lillifee
Monika Finsterbusch · 2005
Prinzessin Lillifee bereitet das Schmetterlingsfest vor, da bittet Bella, die kleine Schmetterlingsfee sie um Hilfe. Bella kann nämlich leider gar nicht richtig zaubern.
🗣 Johanna Haberer erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:17:42 „Es gibt viele Kinder, die gar nicht mehr wissen, was sie für Taufsprüche oder was sie für... Ja, die kriegen dann einen Satz von Lillifee oder irgendwas anderes Ödes mit auf den Weg.“
Johanna beklagt beiläufig, dass viele Kinder heute statt biblischer Sprüche nur noch oberflächliche Sätze aus der Popkultur wie von Lillifee mitbekommen. Die Erwähnung dient als Negativbeispiel im Kontrast zu den bedeutungsvollen Konfirmationssprüchen, die sie und Sabine gewählt haben.
Die gestundete Zeit
Ingeborg Bachmann · 2016
»Die gestundete Zeit«, 1953 erschienen, begründete Ingeborg Bachmanns Ruhm als eine der größten Dichterinnen der europäischen Moderne. »Ein einziger schmaler Gedichtband, ›Die gestundete Zeit‹, und schon war ihr Name allen bekannt, auch solchen, für die Lyrik sonst nicht eben zum täglichen Brot gehört.
🗣 Johanna Haberer zitiert daraus bei ⏱ 00:18:21 „Oder von der Bachmann, die gestundete Zeit, wirft die Lupinen ins Meer, es kommen härtere Tage. Lösch die Lupinen, heißt es. Lösch die Lupinen, wirf die Fische ins Meer.“
Johanna zitiert Ingeborg Bachmanns Gedicht als einen weiteren Spruch, den sie sich als junge Frau aufgehängt hat. Sie reiht es neben dem Nietzsche-Zitat als persönlichen Orientierungstext ein. Sabine kommentiert trocken, dass 'es kommen härtere Tage' gut zu Johannas Herrnhuter-Losung mit der Verfluchung Adams passe.
Wir sehen uns
Andreas Lebert
Andreas Lebert von der ZEIT schreibt einen poetischen Brief an den Sternhaufen M13, den er seit fast 30 Jahren durchs Teleskop beobachtet – seit dem Tod seines Vaters. Der Text verbindet Astronomie mit persönlicher Trauer und philosophischen Fragen und schafft eine berührende Meditation über Vergänglichkeit, Trost und die menschliche Sehnsucht nach dem Unendlichen.
🗣 Sabine Rückert zitiert daraus bei ⏱ 00:23:39 „Und zwar ist das von meinem Kollegen Andreas Lebert. Die Überschrift heißt Wir sehen uns und die Unterzeile Seit Jahrzehnten blickt Andreas Lebert mit dem Teleskop ergriffen in den Nachthimmel. Hier erklärt er dem Sternhaufen M13 seine Liebe und schildert seine Passion für die Unendlichkeit. Das erschienen am 30. Dezember 2020.“
Sabine Rückert liest in der Weihnachtssendung einen langen, poetischen Text ihres Kollegen Andreas Lebert vor, der am 30. Dezember 2020 erschienen ist. Darin schreibt Lebert einen Brief an den Sternhaufen M13, den er seit dem Tod seines Vaters vor fast 30 Jahren durchs Teleskop beobachtet. Der Text verbindet Astronomie, Trauer und Gottesfrage zu einer berührenden Meditation über Vergänglichkeit und Trost.
Lady Windermere's Fan
Oscar Wilde · 1999
This Victorian comedy of manners sparkles with Wilde's trademark repartee, epigrams, and witty dialogue. Arch-moralist Lady Windermere, shattered by the suspicion of her husband's infidelity, contemplates running off with a roue until her rival illustrates the difference between morality and its appearance. A comic masterpiece, studded with humorous quips and clever paradoxes.
🗣 Sabine Rückert zitiert daraus bei ⏱ 00:29:29 „Oscar Wilde sagte, wir alle liegen in der Gosse, aber manche von uns halten Ausschau nach den Sternen.“
Im vorgelesenen Text von Andreas Lebert wird ein berühmtes Zitat von Oscar Wilde eingeflochten, das ursprünglich aus dem Theaterstück 'Lady Windermere's Fan' stammt. Es dient als poetische Verdichtung der Grundhaltung des Textes: den Blick trotz aller Widrigkeiten nach oben zu richten.
Jeder wünscht sich jeden Morgen irgendetwas
James Krüss · 2001
Eine thematisch geordnete Anthologie deutscher Gedichte aus der Zeit zwischen 1650 und 1995. (Sven Precht)
🗣 Sabine Rückert zitiert daraus bei ⏱ 00:33:26 „Und zwar ist das von James Criss. Das werde ich jetzt auch noch vorlesen. Jeder wünscht sich jeden Morgen irgendetwas, je nachdem. Jeder hat seit jeher Sorgen, jeder jeweils sein Problem.“
Sabine Rückert liest ein Gedicht von James Krüss vor, das mit spielerischen Alliterationen und dem Wort 'jeder' die Botschaft vermittelt, dass jeder Mensch jederzeit ein Engel für andere sein kann. Johanna Haberer zeigt sich begeistert und sagt, sie dachte, sie kenne alle Gedichte von James Krüss.
Wie gut ist der Mensch
Wolfgang Uchatius
Der Artikel von Wolfgang Uchatius untersucht die grundlegende Frage, ob der Mensch von Natur aus gut ist. Dabei spannt die Recherche einen Bogen von den ältesten literarischen Werken über religiöse Traditionen bis zur modernen Frage von Uneigennützigkeit. Der Text wirft Licht auf den scheinbaren Widerspruch zwischen menschlicher Grausamkeit wie Mord und Krieg einerseits und Altruismus, Großzügigkeit und Mitgefühl andererseits.
🗣 Sabine Rückert empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:38:48 „Der ist von meinem Kollegen Wolfgang Uchazius und war eine Titelgeschichte, um die ich ihn einmal gebeten habe. Und zwar im Jahr 2020. Da habe ich ihn gebeten, ob er nicht mal darüber nachdenken möchte oder eine Recherche machen möchte, wie gut ist der Mensch eigentlich.“
Sabine Rückert liest Auszüge aus einer ZEIT-Titelgeschichte von Wolfgang Uchatius aus dem Jahr 2020 vor, die der Frage nachgeht, ob der Mensch von Natur aus gut ist. Die Recherche spannt einen Bogen von den ältesten literarischen Dokumenten der Menschheit über religiöse Texte bis hin zur Frage der Uneigennützigkeit.
Gilgamesch-Epos
Der Artikel untersucht das Gilgamesch-Epos als eines der ältesten Beispiele für die universelle Heldenreise in der Literaturgeschichte. Maximilian Probst analysiert, wie dieses babylonische Epos von einem König, der teils Mensch und teils Gott war, ein zeitloses Erzählmuster prägt, das sich über Kulturen hinweg in biblischen und mythologischen Geschichten wiederholt. Der Artikel zeigt auf, wie jahrhundertealte Mythen verschiedener Kulturen und Zeiten ein gemeinsames narratives Grundmuster teilen, obwohl die Menschen, die sie aufschrieben, voneinander nichts wussten.
🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:39:27 „Das älteste erhaltene literarische Dokument überhaupt, das 4000 Jahre alte Gilgamesch-Epos aus Mesopotamien, erzählt die Wandlung des Gilgamesch-Herrscher über die sumerische Stadt Uruk vom egoistischen Tyrannen zum gütigen, seinem Volk dienenden König.“
Sabine Rückert liest aus einem Artikel von Wolfgang Uchatius vor, der sich mit der Frage beschäftigt, ob der Mensch gut ist. Das Gilgamesch-Epos wird als ältestes erhaltenes literarisches Dokument genannt, das bereits das Ideal der Uneigennützigkeit beschreibt — die Wandlung eines Tyrannen zum gütigen Herrscher.
Metta-Sutta
· 2015
Die Mettasutta ist nicht nur eine der bedeutendsten Lehrreden um die Methoden der meditativen Übung der liebenden Güte darzustellen sondern auch die Darstellung eines sehr weitreichenden und praxisorientierten Lebensweges. Dieses umfassende Fundament ist in bisherigen Veröffentlichungen nur wenig berücksichtigt und stellt doch für alle Menschen, nicht nur Mönche und Nonnen, eine tiefgreifende Sammlung an Hinweisen für ein heilsames Dasein dar.
🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:39:48 „Einer der wichtigsten Verse im Metta-Sutta, eine Lehrrede des Buddha, die aus dem 6. oder 5. Jahrhundert vor Christus stammen soll, lautet Wie eine Mutter ihr einziges Kind mit ihrem Leben behütet und beschützt, so möge ich für alle Wesen in unbegrenzter Liebe sein.“
Im Rahmen des vorgelesenen Artikels von Wolfgang Uchatius über die Güte des Menschen wird das Metta-Sutta als eine der ältesten religiösen Quellen für das Ideal der unbegrenzten Nächstenliebe zitiert.
Sterntaler
Gebrüder Grimm
Ein Märchen über bedingungslose Selbstlosigkeit: Ein Waisenkind gibt sein letztes Brot einem hungernden Mann und seine Kleidung frierenden Kindern weg, bis es selbst nackt und mittellos im dunklen Wald steht. Die Geschichte illustriert die zeitlose These, dass der Mensch dem Menschen ein Freund sein kann.
🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:40:40 „Im Sterntaler-Märchen der Gebrüder Grimm, verfasst im 19. Jahrhundert, schenkt ein Waisenkind einem hungernden Mann sein letztes Stück Brot und befrierenden Kindern sein Leibchen, sein Röckchen und sein Hemdchen, sodass es selbst nackt und ohne Besitz im dunklen Wald steht.“
Das Sterntaler-Märchen wird als literarisches Beispiel für bedingungslose Selbstlosigkeit herangezogen. Es illustriert im Artikel die These, dass die große Hintergrunderzählung aller Kulturen zu allen Zeiten davon handelt, dass der Mensch dem Menschen ein Freund sein kann.
Die Abstammung des Menschen
Charles Darwin · 2017
When he came to California and finally settled in San Francisco, John Muir immediately left for a visit to Yosemite, a place he had only read about. Seeing it for the first time, Muir noted that "He was overwhelmed by the landscape, scrambling down steep cliff faces to get a closer look at the waterfalls, whooping and howling at the vistas, jumping tirelessly from flower to flower." He climbed a number of mountains, including Cathedral Peak and Mount Dana, and hiked the old Indian trail down Blo...
🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:42:09 „Der Naturforscher hieß Charles Darwin. Sein Buch heißt »Die Abstammung des Menschen«. Im Unterschied zu Hobbes und Rousseau war Darwin um die Welt gereist, fünf Jahre lang.“
Darwins 1871 erschienenes Werk wird als zentrales wissenschaftliches Buch vorgestellt, das die Entwicklung des Menschen durch natürliche Auslese beschreibt. Im Artikel dient es als Wendepunkt der Argumentation: Darwin schien zunächst die pessimistische Sicht auf den Menschen zu bestätigen – der Egoistische überlebt –, hat diese Position aber später selbst revidiert.
Die Entstehung der Arten
Charles Darwin · 2025
Charles Darwins Schrift Über die Entstehung der Arten (1859) gilt als Grundstein der modernen Biologie. Darin formuliert er die Evolutionstheorie, nach welcher sich alle Lebewesen aus gemeinsamen Vorfahren entwickelt haben. Der zentrale Mechanismus ist die natürliche Selektion: Individuen, die besser an ihre Umwelt angepasst sind, haben größere Überlebens- und Fortpflanzungschancen.
🗣 Sabine Rückert zitiert daraus bei ⏱ 00:42:23 „Er hatte Pflanzen und Skelette ausgegraben, Vögel gefangen, das Leben von Ureinwohnern studiert und das Buch »Die Entstehung der Arten« veröffentlicht, indem er darlegte, dass alles Leben auf der Erde in einem evolutionären Prozess aus einer gemeinsamen Urform erwachsen ist.“
Darwins erstes Hauptwerk wird als Vorläufer von «Die Abstammung des Menschen» erwähnt. Es wird im Artikel kontextualisiert, um Darwins wissenschaftliche Autorität zu unterstreichen, bevor seine Thesen zur menschlichen Natur – Selbstsucht als Überlebensvorteil – diskutiert werden.
The Last Man in the Water
Sarah Hickman
Autismus (von altgriechisch αὐτός autós „selbst“) ist eine angeborene neuronale Entwicklungsstörung. Erste Symptome zeigen sich bereits in frühester Kindheit, insbesondere in folgenden Bereichen: Schwierigkeiten bei der sozialen Interaktion (z. B. Verständnis und Aufbau von Beziehungen); Auffälligkeiten bei der sprachlichen und nonverbalen Kommunikation (z. B.
🗣 Sabine Rückert erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:46:43 „Die Brücke über den Potomac, die das Flugzeug gestreift hatte, erhielt später den Namen Arland D. Williams Jr. Memorial Bridge. Die Musikerin Sarah Hickman schrieb ein Lied über ihn, The Last Man in the Water.“
Das Lied wird im Zusammenhang mit der Geschichte von Arland Williams erwähnt, der beim Absturz von Air Florida Flug 90 im Januar 1982 sein Rettungsseil immer wieder an andere Überlebende weitergab und dabei selbst ertrank. Sarah Hickmans Song ist ein musikalisches Denkmal für diese Heldentat.
Optimistisches Liedchen
Hans Magnus Enzensberger · 2025
denkwege enthält kurze Texte über Einbrüche, Umbrüche, Ausbrüche und Aufbrüche im Leben. Es sind spirituelle Impulse, vielfach angeregt durch Gedichte und Gedanken von Schriftstellern oder Schriftstellerinnen oder von biblischen Bildern. Sie verstehen sich als Einstimmung in den Tag im Sinn des Sanskritsspruchs "Achte gut auf diesen Tag, denn er ist das Leben."
🗣 Sabine Rückert zitiert daraus bei ⏱ 00:56:25 „Ja, noch ein allerletztes Gedicht. Und diesmal von Hans Magnus Enzensberger. Das heißt »Optimistisches Liedchen«. Und damit wollen wir dann die Sendung auch beschließen.“
Sabine Rückert liest zum Abschluss der Weihnachtsepisode Enzensbergers Gedicht vor, das von alltäglicher Menschlichkeit handelt – Feuerwehrleute, Bettlerspenden, friedliche Passanten. Es bildet den poetischen Schlusspunkt der Episode und fasst deren Botschaft zusammen: Mitten im Alltag zeigt sich die Güte des Menschen.