DDR
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Wolf Biermanns politische Lyrik
Wolf Biermann
Politische Balladen aus der DDR mit verschlüsselten Texten als künstlerische Widerstände gegen Unterdrückung. Lyrisches Songwriting, das gesellschaftskritische Botschaften in poetische Formen kleidet, um Zensur zu umgehen—eine Methode der subtilen politischen Kommunikation im autoritären Regime.
Wolf-Biermann-Ausstellung (Finissage)
Retrospektive des deutschen Liedermachers und Künstlers Wolf Biermann, prominenter Dissident der DDR. Die Ausstellung dokumentiert sein künstlerisches Werk und dessen kulturhistorische Bedeutung für Deutschland.
Zaungäste
· 1992
Zaungäste ist ein Lustspiel in einem Akt von Christoph Hein. Der Text erschien 1999 innerhalb der Sammlung „Christoph Hein. Stücke“ im Aufbau-Verlag Berlin. Für seine Farce legt der Autor ein trauriges Ereignis aus der deutschen Nachkriegsgeschichte zugrunde: die Sprengung der Klosterkirche St. Pauli in der Leipziger City am 30. Mai 1968.
Zehn-Punkte-Plan zur deutschen Einheit
Helmut Kohl · 1999
Als Zehn-Punkte-Programm bezeichnet man ein Programm des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl zur Neuregelung der deutsch-deutschen Beziehungen und zur Lösung der deutschen Frage, das er in einer Rede vor dem Deutschen Bundestag am 28. November 1989 formulierte. Er schlug darin zur Überraschung des Auslands, der Alliierten wie der DDR-Führung, aber auch der Bundestags-Opposition und seines Koalitionspartners einen Stufenplan zur Vereinigung Deutschlands und Europas vor, der als Wegmarke für die ...
Zeiten des abnehmenden Lichts
Eugen Ruge · 2011
Von den fünfziger Jahren über das Wendejahr '89 bis zum Beginn des neuen Jahrtausends reicht dieser Roman einer Familie. Im Mittelpunkt drei Generationen: Die Großeltern, noch überzeugte Kommunisten, kehren aus dem mexikanischen Exil in die junge DDR heim, um dort ihren Anteil am Aufbau der neuen Republik zu leisten. Ihr Sohn, als junger Mann nach Moskau emigriert und später in ein sibirisches Lager verschleppt, tritt die Reise vom anderen Ende der Welt, dem Ural, an.
Zonenkinder
Jana Hensel · 2002
Autobiografisches Werk über die Erfahrungen einer in der DDR aufwachsenen Generation nach der Wiedervereinigung. Erforscht die innere deutsche Einheit und fordert für Ostdeutschland ein neues Selbstbewusstsein statt alter Anerkennungsdebatten.
Zonenkinder (FAZ-Besprechung)
Peter Richter
Peter Richter rezensiert in der FAZ Jana Hensels Roman "Zonenkinder" sehr kritisch. Seine Besprechung fällt deutlich negativer aus als andere Reaktionen auf das Buch. Richter, selbst aus Dresden stammend, scheint dabei auch persönliche Gründe für seine heftige Kritik zu haben.
Zonenkinder / Bücher von Jana Hensel
Jana Hensel · 2012
«Ein Bericht aus einem Land, fremder als der Mond.» (Elke Heidenreich) Jana Hensel war dreizehn, als die Mauer fiel. Von einem Tag auf den anderen war ihre Kindheit zu Ende. Die vertrauten Dinge des DDR-Alltags verschwanden gleichsam über Nacht – plötzlich war überall Westen, die Grenze offen, die Geschichte auch. Eine ganze Generation machte sich daran, das veränderte Land neu zu erkunden. Jana Hensel erzählt von ihrem Leben in der Schwebe zwischen Ost und West.
Ö
Herbert Grönemeyer
Ein einflussreiches Rockalbum aus den 1980ern, das bei Grönemeyers Verhandlungen um Veröffentlichungen im Osten eine strategische Rolle spielte. Das Album verkörpert die musikalischen und politischen Spannungen zwischen Ost- und Westdeutschland während der Teilung.