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Hotel Matze

Hazel Brugger (2024) - Warum ist bei dir immer so viel los

Matze Hielscher & Gäste

Hazel Brugger ist zum vierten Mal zu Gast und hat wie immer ein turbulentes Jahr hinter sich: zweites Kind, Umzug von Köln aufs Land, Papstbesuch und LOL-Teilnahme. Sie spricht offen über ihre Prokrastination, die paradoxerweise schlimmer wird, je weniger Zeitdruck herrscht, und darüber, warum die nächsten fünf Jahre karriereentscheidend für sie sind.

Was liest du gerade?

Sex mit künstlicher Intelligenz

Adam Soboczynski, Iris Radisch, Maja Beckers, Alexander Cammann

Die Runde widmet sich Martina Hefters Roman »Hey, guten Morgen, wie geht es dir?« über digitale Liebesbetrüger, Alexander Schimmelbuschs »Karma« und dem Klassiker »Die Verwirrungen des Zöglings Törleß« von Robert Musil. Ausgangspunkt ist ein Zitat über Schmerz und Empathie im Alter, das eine lebhafte Diskussion über jugendliche Unversehrtheit und die wachsende Verletzlichkeit mit den Jahren auslöst.

Fest & Flauschig

Vater-Sohn-Gespräche reloaded

Jan Böhmermann & Olli Schulz

Jan meldet sich aus Curaçao, wo er fasziniert Flugzeuge am Tiefflug-Airport fotografiert — und liest zwischen Strandtagen Heinrich Heines „Deutschland, ein Wintermärchen

Unter Pfarrerstöchtern

Wer kann übers Wasser gehen

Sabine Rückert & Johanna Haberer

Der See Genezareth steht im Mittelpunkt: 21 Kilometer lang, 212 Meter tief und berüchtigt für plötzliche Sturmwirbel, die entstehen, wenn kalte Luft von den Golanhöhen auf das 32 Grad warme Wasser trifft. Beide erinnern sich an ihren eigenen Besuch am See — und an den Kulturschock, dort Motorboote und quietschgrüne Tretboote statt biblischer Junken vorzufinden.

Lanz & Precht

Harris-Hype und Nord Stream-Enthuellungen

Markus Lanz & Richard David Precht

Nach der Sommerpause stürzen sich die beiden direkt in die brisanten Nord-Stream-Enthüllungen des Wall Street Journal-Reporters Bojan Panczewski. Während anfangs nur die USA, Großbritannien oder Russland als Urheber des Pipeline-Anschlags gehandelt wurden, zeigen die neuen Recherchen, dass auch die Ukraine die Operation eigenständig durchführen konnte — was Markus Lanz an ein früheres Gespräch mit einem Kampftaucher erinnert, der den Anschlag schon damals als technisch machbar einschätzte.

ZEIT Verbrechen

S wie Strafe

Sabine Rückert, Andreas Sentker, Anne Kunze, Daniel Müller & Gäste

In dieser Folge des Bildungsmonats dreht sich alles um die Strafe — vom biblischen Auge um Auge bis zum modernen Strafvollzug. Anne Kunze und ihr Co-Host spüren nach, wie der Zeitgeist bestimmt, was eine Gesellschaft bestraft: Homosexualität stand in Deutschland bis 1994 unter Strafe, die Todesstrafe existiert in den USA weiterhin. Besonders plastisch wird der Wandel beim Blick auf die öffentlichen Strafen der frühen Neuzeit und die heute von der Gesellschaft komplett abgeschotteten Gefängnisse, die selbst die Richter kaum von innen kennen.

Hotel Matze

Barbara Bleisch - Was passiert in der Mitte des Lebens

Matze Hielscher & Gäste

Philosophin Barbara Bleisch spricht über ihr Buch „Mitte des Lebens

Fest & Flauschig

Im Alter Katzenmensch

Jan Böhmermann & Olli Schulz

Olli Schulz überrascht die Hörer mitten in der Sommerpause mit einem spontanen Solo-Besuch in der Redaktion. Beim Aufräumen stößt er auf ein Katzengedicht von Robert Gernhardt, das er vorliest — nicht ohne vorher seine eigene Theorie zum Katze-vs-Hund-Dasein auszubreiten: Man wird im Alter ohnehin zum Katzenmensch.

Lanz & Precht

Schoenheit

Markus Lanz & Richard David Precht

Was macht Schönheit heute aus, und warum ist der durchtrainierte Körper zum Statussymbol des 21. Jahrhunderts geworden? Ausgehend von der Beobachtung, dass Fitness und Aussehen zur „Diesseits-Religion

Alles gesagt?

Daniel Kehlmann, was ist eine gute Geschichte

Christoph Amend, Jochen Wegner & Gäste

Daniel Kehlmann spricht über seinen Weg zum Schriftsteller, den frühen Erfolg und das trügerische Gefühl, ausgesorgt zu haben. Dabei streift das Gespräch Themen von Nordkorea über Trump bis zum deutschen Theater — und die Frage, warum eine Broadway-Aufführung für ihn der größte Ruhm wäre, nicht etwa eine Scorsese-Verfilmung.