Anfänge: Eine neue Geschichte der Menschheit
David Graeber · 2022
"Faszinierend, provozierend, bahnbrechend. Ein Buch, das in den kommenden Jahren für Diskussionen sorgen wird." Rutger Bregman, Autor von »Utopien für Realisten« Ein großes Buch von gewaltiger intellektueller Bandbreite, neugierig, visionär, und ein Plädoyer für die Macht des direkten Handelns. David Graeber, der bedeutendste Anthropologe unserer Zeit, und David Wengrow, einer der führenden Archäologen, entfalten in ihrer großen Menschheitsgeschichte, wie sich die Anfänge unserer Zivilisation mi...
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„Da würde ich zumindest unseren Hörerinnen und Hörern auch nochmal ans Herz legen, in das nachgelassene Buch von David Graeber reinzuschauen, was er zusammen mit dem Archäologen David Waingrow, heißt er glaube ich, geschrieben hat, die so ein bisschen versuchen, diesen Mythos, diese Rhetorik, die offensichtlich Morris auch aufleben lässt, die so ein bisschen zu hinterfragen.“
Lars Weisbrod empfiehlt als Gegenposition zu Ian Morris' These das nachgelassene Buch von David Graeber und David Wengrow. Graeber und Wengrow hinterfragen die Vorstellung, dass Ackerbaugesellschaften zwangsläufig unfreie, hierarchische Gesellschaften waren, und argumentieren, dass politische Entwürfe sich auch aus diesem Materialismus befreien konnten.
„In dem letzten Buch von, in dem nachgelassenen Buch von David Graeber und diesem Wayne Groh, die zusammen nochmal so eine etwas spekulative Geschichte der frühen Menschheit geschrieben haben. Anfänge heißt das auf Deutsch. Da geht es auch sehr viel um Freiheit.“
Lars Weisbrod zieht eine Parallele zwischen Graebers These über die Freiheit früher Zivilisationen – insbesondere das Recht, einfach woanders hinzugehen – und dem dezentralen Prinzip von Mastodon. So wie nordamerikanische indigene Stämme die Freiheit hatten, ihren Stamm zu verlassen, können Mastodon-Nutzer jederzeit den Server wechseln.
„David Graeber und David Waincrow machen das in ihrem Buch auch ein bisschen auf, dieses naive Denken und sagen, eigentlich haben die Leute sich einfach überlegt, wie sie gerne leben wollen“
Wird als Gegenposition zu Henrichs materialistisch-kulturellem Ansatz erwähnt – Graeber und Wengrow betonen die bewusste Entscheidungsfähigkeit früher Gesellschaften.
„Und dann, und das ist die Geschichte, die ich noch anbieten würde, gibt es eine weitere Schule, die, würde ich sagen, David Graeber vertritt, den ich ja sehr schätze. In zum Beispiel seinem nachgelassenen Buch macht er da ein ganz großes Fass auf bei dem Thema.“
Ijoma Mangold zieht David Graebers nachgelassenes Buch heran, um eine dritte Position in der Machtdebatte vorzustellen: Macht lässt sich nicht abschaffen, aber ins Spiel verbannen – mit Safe Words und Rollentausch. Diese Idee wendet Mangold dann auf Ikimels sexualisierte Inszenierungen an und sieht darin einen möglichen positiven Kern ihres Konzepts.
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