"Wall-E": "Wall-E" und der neue Animationsrealismus

Artikel über den Pixar-Film WALL-E

Wolfgang M. Schmidt

Wolfgang M. Schmidt analysiert in der ZEIT den Pixar-Film WALL-E (2008) als politisches Gleichnis. Im Film sind die Menschen der Zukunft durch Passivität und technologischen Komfort entmündigt: dick, bewegungsunfähig, in schwebenden Sesseln, das Essen direkt in den Mund gereicht. Lars Weisbrod zitiert den Artikel im Kontext von Carl Schmitts Staatsphilosophie – WALL-E illustriert Schmitts Albtraum einer vollständig neutralisierten, entpolitisierten Gesellschaft, in der Menschen nur noch verwaltet statt regiert werden. Der Film wird damit zur dystopischen Warnung vor einer Welt ohne politischen Willen und Selbstbestimmung.

Link zeit.de
Artikel über den Pixar-Film WALL-E

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Erwähnungen (1)

Die sogenannte Gegenwart
🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 01:36:10
„Wolfgang M. Schmidt hat neulich bei uns geschrieben über den Pixar-Film WALL-E, in dem dann die Menschen in der Zukunft alle so dick sind und in so fliegenden Sesseln rumfliegen und das Essen wird ihnen so in den Mund geschoben.“

Lars Weisbrod verweist auf einen Artikel von Wolfgang M. Schmidt in der Zeit über den Pixar-Film WALL-E, um Carl Schmitts Vorstellung einer neutralisierten, unpolitischen Welt zu illustrieren, in der Menschen nur noch passiv verwaltet werden.

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