Prantls Blick: Friedenswünsche zu Immanuel Kants 300. Geburtstag - Politik

Artikel über Kants 'Zum ewigen Frieden'

Heribert Prantl

Heribert Prantl analysiert in seinem Kommentar zum 300. Geburtstag von Immanuel Kant dessen 1795 veröffentlichte Friedensschrift und arbeitet ihre juristischen Forderungen heraus: kein Kriegskredite, keine gewaltsame Einmischung in andere Staaten, Abschaffung stehender Heere und republikanische Verfassungen. Der Friedensphilosoph wird feierlich begangen, doch die konkreten Forderungen gelten heute als weltfremd, während Pazifisten als naive Narren der Nationen abgetan werden. Prantl stellt die provokative Frage, wo denn die politisch Mutigen sind, die sich zu diesen radikalen Positionen bekennen würden.

Artikel über Kants 'Zum ewigen Frieden'

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Erwähnungen (1)

Lanz & Precht
🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:46:52
„Heribert Prantl hat vor ein paar Wochen einen grandios guten Text zu dem Thema geschrieben und hat nochmal, weil er ein guter, wirklich exzellenter Jurist ist, nochmal darauf hingewiesen, auf die Feinheiten, was da wirklich drin steht.“

Markus Lanz verweist auf einen kürzlich erschienenen Text von Heribert Prantl, der anlässlich des 300. Geburtstags von Kant dessen Friedensschrift juristisch analysiert und die konkreten Forderungen – keine Kriegskredite, keine Einmischung, Abschaffung stehender Heere – herausarbeitet.

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