Ausstellung über die Kindertransporte
Die Ausstellung der Deutschen Nationalbibliothek dokumentiert die Flucht von etwa 20.000 Kindern und Jugendlichen zwischen November 1938 und September 1939 auf sogenannten Kindertransporten, mindestens 600 davon stammten aus Frankfurt. Eltern hofften auf eine kurze Trennung, doch diese wurde zur dauerhaften Trennung mit bleibenden Traumatisierungen für die Kinder. Während die Flucht physische Rettung bedeutete, führte sie zugleich zu Schuldgefühlen, fehlendem familiären Verständnis und in den Aufnahmeländern oft zu enormem Anpassungsdruck sowie teilweise nicht altersgerechten Lebensbedingungen.
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„Und er hat am 9. November des Vorjahres, das war sein letzter öffentlicher Auftritt, eine Ausstellung im Jüdischen Museum in Wien eröffnet über die Kindertransporte. Und ich habe diese Rede als Handyvideo aufgenommen.“
Eva Menasse erzählt, dass ihr Vater am 9. November – seinem letzten öffentlichen Auftritt – eine Ausstellung über die Kindertransporte im Jüdischen Museum Wien eröffnete. In seiner Rede sagte er zum ersten Mal, dass es eine unvorstellbare Sache sei, ein Kind wegzuschicken, das dann acht Jahre lang niemand mehr in den Arm nimmt. Eva Menasse hat die Rede als Handyvideo aufgenommen.
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