ZEIT Bühne – Nichts davon ändert etwas an den Problemen, die wir haben
#034

Nichts davon ändert etwas an den Problemen, die wir haben

ZEIT Bühne / 19. August 2022 / 16 Medien

Roman Pletter, Giovanni di Lorenzo & Eva Menasse

Giovanni Di Lorenzo spricht mit der österreichischen Schriftstellerin Eva Menasse im Schauspielhaus Hamburg über Digitalisierung, soziale Medien und ihr Leben in Deutschland. Menasse, bekannt für Romane wie 'Vienna' und 'Dunkelblum', war vor ihrer literarischen Karriere Journalistin bei Profil und FAZ — und ist, wie Di Lorenzo betont, eine Intellektuelle, die keine Angst hat, sich gegen den Strom zu stellen.

„Eine, die sich nicht kümmert, ob das, was sie sagt, auch allen gefällt. Ich finde, das unterscheidet einen echten von einem falschen Intellektuellen.“
🗣 Giovanni Di Lorenzo

Erwähnte Medien (16)

Vienna

Vienna

Eva Menasse

"From the very beginning - the birth of the narrator's father in the middle of a bridge party - the reader is plunged headlong into the world of Vienna, a novel crowded with voices, characters, tragedy and joy." "The disintegration of history and identity in the twentieth century is seen through the adventures of one family - half-Jewish Viennese, split apart by the Nazi invasion and sent out into the world.

🗣 Giovanni di Lorenzo referenziert bei ⏱ 00:01:08 „2004 hatte sie ihr Debüt als Romanautorin. Das ist einer meiner absoluten Lieblingsbücher. Sie kennen es wahrscheinlich. 2005 war es übrigens. Vienna.“

Di Lorenzo stellt Eva Menasses Debütroman 'Vienna' als eines seiner Lieblingsbücher vor.

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Dunkelblum

Dunkelblum

Eva Menasse

"Auf den ersten Blick ist Dunkelblum eine Kleinstadt wie jede andere. Doch hinter der Fassade der österreichischen Gemeinde verbirgt sich die Geschichte eines furchtbaren Verbrechens. Ihr Wissen um das Ereignis verbindet die älteren Dunkelblumer seit Jahrzehnten – genauso wie ihr Schweigen über Tat und Täter. In den Spätsommertagen des Jahres 1989, während hinter der nahegelegenen Grenze zu Ungarn bereits Hunderte DDR-Flüchtlinge warten, trifft ein rätselhafter Besucher in der Stadt ein.

🗣 Giovanni di Lorenzo empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:01:08 „Im letzten Jahr ist ihr jüngster Roman erschienen, Dunkelblum. Da hat ein nicht immer sehr milder Kritiker, der auch noch für uns schreibt, Ijeoma Mangult, die Frage gestellt, ob man heute noch über den Nationalsozialismus schreiben kann. Und er bejaht das nicht nur, sondern er sagt, das ist ein Meisterwerk.“

Di Lorenzo empfiehlt Menasses neuesten Roman 'Dunkelblum' und zitiert eine begeisterte Kritik.

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Woke Racism

Woke Racism

John McWhorter

"Acclaimed linguist and award-winning writer John McWhorter argues that an illiberal neoracism, disguised as antiracism, is hurting Black communities and weakening the American social fabric. Americans of good will on both the left and the right are secretly asking themselves the same question: how has the conversation on race in America gone so crazy? We're told read books and listen to music by people of color but that wearing certain clothes is "appropriation." We hear that being white automa...

🗣 Eva Menasse referenziert bei ⏱ 00:01:08 „John McWhorter, den ich wirklich für seine Analyse, dieses neue Buch Woke Racism, ich vergesse immer, wie es auf Deutsch heißt, die Erwählten, glaube ich, hat ja diese These, dass es religiöse Überzeugungen sind, die sich da Bahn brechen.“

Eva Menasse verweist auf McWhorters Analyse von Cancel Culture als quasi-religiösem Phänomen im Kontext ihrer Diskussion über soziale Medien.

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Lieber aufgeregt als abgeklärt

Lieber aufgeregt als abgeklärt

Eva Menasse

Sammlung von Essays, in denen Menasse für eine engagierte, emotionale Haltung gegenüber der Welt plädiert. Der Titel ist Programm: Ein Argument gegen Indifferenz und Gleichgültigkeit, dafür für Leidenschaft und kritisches Denken.

🗣 Eva Menasse erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:02:54 „Und danach folgten andere Bücher, ein Erzählband, ein Essay-Band mit dem schönen Titel Lieber aufgeregt als abgeklärt.“

Giovanni Di Lorenzo erwähnt in seiner Vorstellung von Eva Menasse deren Essay-Band als eines der Werke, die nach ihrem Debütroman Vienna erschienen sind.

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The Once and Future Liberal: After Identity Politics

The Once and Future Liberal: After Identity Politics

Mark Lilla · 2018

For nearly forty years, Ronald Reagan's vision-small government, lower taxes, and self-reliant individualism-has remained America's dominant political ideology. The Democratic Party has offered no truly convincing competing vision. Instead, American liberalism has fallen under the spell of identity politics.

🗣 Eva Menasse referenziert bei ⏱ 00:18:06 „Das ist diese These, die Mark Lilla damals beim Aufstieg von Trump vertreten hat. Ich kann die nicht für Europa so leicht umlegen.“

Eva Menasse diskutiert die Frage, ob liberale Eliten eine Mitverantwortung tragen für den Aufstieg populistischer Bewegungen. Sie verweist auf Mark Lillas These zum Trump-Aufstieg, hält sie aber für nicht direkt auf Europa übertragbar.

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Harry Potter

Harry Potter

J. K. Rowling · 2024

Harry Potter is leaving Privet Drive for the last time. But as he climbs into the sidecar of Hagrid’s motorbike and they take to the skies, he knows Lord Voldemort and the Death Eaters will not be far behind. The protective charm that has kept him safe until now is broken. But the Dark Lord is breathing fear into everything he loves.

🗣 Eva Menasse erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:36:15 „Ja, aber weißt du, das ist ein ganz gutes Beispiel für jemand, dessen Ruf schon sehr beschädigt worden ist. Aber sozusagen in welcher Bevölkerungsgruppe? Ich glaube, dass sich ein Großteil der Harry-Potter-Fans weltweit davon nicht sehr beeindrucken lässt.“

Im Gespräch über Shitstorms und deren Wirkung wird J. K. Rowling als Beispiel genannt. Eva Menasse relativiert den Reputationsschaden und argumentiert, dass die meisten Harry-Potter-Fans sich von den Online-Kontroversen um Rowling nicht beeindrucken lassen – ein Beleg für ihre These, dass Shitstorms oft nur kleine Gruppen betreffen.

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Ilias

Ilias

Homer

Die Odyssee ist eines der beiden großen Epos-Werke des antiken griechischen Dichters Homer und erzählt die zehnjährige Heimreise des Helden Odysseus nach dem Trojanischen Krieg. Das Werk gilt als Meisterwerk der Weltliteratur und behandelt Themen wie Abenteuer, Treue und menschliche Widerstandskraft, die bis heute faszinieren. Im Podcast-Kontext wurde die Odyssee gegenüber der Ilias bevorzugt, was zeigt, dass sie in der öffentlichen Rezeption eine besondere Anziehungskraft behält.

🗣 Eva Menasse referenziert bei ⏱ 00:44:12 „Die Kunst hat immer das Schreckliche gezeigt. Das beginnt bei Homer. Die ersten paar Seiten der Elias ist eine einzige Schlachterei. Die Kunst beschäftigt sich mit dem Bösen.“

Eva Menasse argumentiert, dass Kunst als Überlaufventil der Gesellschaft fungiere und das Schreckliche zeigen müsse. Als ältestes Beispiel nennt sie Homers Ilias, deren Anfangsseiten eine einzige Schlachterei seien – die Kunst habe sich schon immer mit dem Bösen beschäftigt.

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H Theater

Heldenplatz

Thomas Bernhard

Das sieht nach einem Fehler aus. Der Titel "Amazon.de : Heldenplatz Thomas Bernhard" ist keine echte Zeitungsartikel-URL — das ist eher eine fehlgeschlagene Suche oder ein Fehler aus dem Enrichment-Prozess. Bevor ich eine Beschreibung schreibe: Soll ich hier einen realen Artikel für das Stück "Heldenplatz" von Thomas Bernhard suchen, oder gibt es bereits einen konkreten Artikel, den ich anschauen soll?

🗣 Eva Menasse referenziert bei ⏱ 00:45:14 „Aber als der 20 war, war der ein junger Nazi und hat in einem Theater, so im Burgtheater von oben, Flugblätter runtergeworfen bei Heldenplatz, bei der Uraufführung von Thomas Bernhards berühmten Stück.“

Eva Menasse erzählt von den österreichischen Kunstskandalen und erinnert an die Uraufführung von Thomas Bernhards Heldenplatz am Burgtheater, bei der der junge HC Strache als Rechtsextremer Flugblätter von der Galerie warf. Sie nutzt das Beispiel, um zu zeigen, dass Kunst schon immer polarisiert hat.

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Artikel über die Documenta-Debatte

Artikel über die Documenta-Debatte

Eva Menasse

Eva Menasse kritisiert in ihrem Spiegel-Kommentar die deutsche Debatte über antisemitische Kunstwerke auf der Documenta 2022. Sie argumentiert, dass die Fixierung auf symbolische Probleme – wie ein indonesischer Wandteppich mit antisemitischen Karikaturen – von realen, lebensbedrohlichen Gefahren ablenkt, etwa von eliminatorischem Antisemitismus und bewaffneten Angriffen auf Synagogen in Deutschland. Menasse hinterfragt die deutsche Neigung zu Symbolpolitik und stellt provokativ dar, welche Bedrohungen tatsächlich ernst zu nehmen sind. Der Artikel setzt sich damit kritisch mit Kulturstaatsministerin Claudia Roth und der öffentlichen Skandalisierung auseinander und plädiert für eine Priorisierung echter Sicherheitsrisiken gegenüber kunsthistorischen Kontroversen.

🗣 Eva Menasse erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:47:18 „Ich habe das schon diese Woche im Spiegel geschrieben. Ich wollte den Namen nicht nennen, aber ich habe das Stück natürlich gelesen. In einer Zeitung, in so einem Magazin habe ich geschrieben, dass es mir vollkommen egal ist.“

Eva Menasse verweist auf einen eigenen Artikel im Spiegel, in dem sie ihre Position zur Documenta-Kontroverse dargelegt hat. Sie argumentiert, dass die Debatte über den antisemitischen Wandteppich von den eigentlichen Problemen mit eliminatorischem Antisemitismus in Deutschland ablenke.

Zum Artikel bei Spiegel Details
Verfassungsschutzbericht 2020

Verfassungsschutzbericht 2020

Bundesamt für Verfassungsschutz

Der Bericht untersucht die Bedrohungen der inneren Sicherheit Deutschlands und identifiziert dabei rechtsradikale Netzwerke als die größte Gefahr. Die Analyse dokumentiert systematisch extremistische Aktivitäten und deren Gefährdungspotential für die Sicherheit der Bundesrepublik.

🗣 Eva Menasse referenziert bei ⏱ 00:48:10 „Der Verfassungsschutzbericht von 2020 sagt ganz klar, dass die größte Gefahr für die innere Sicherheit in Deutschland von rechtsradikalen Netzwerken ausgeht. Und das war auch immer so. Da ändert sich nichts dran.“

Eva Menasse argumentiert, dass die öffentliche Aufregung über den antisemitischen Wandteppich bei der Documenta unverhältnismäßig sei im Vergleich zur Bedrohung durch rechtsradikale Netzwerke. Sie zitiert den Verfassungsschutzbericht als Beleg dafür, dass die eigentliche Gefahr von rechts komme und dort zu wenig Energie investiert werde.

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Artikel über Antisemitismus und jüdische Ängste

Artikel über Antisemitismus und jüdische Ängste

Nele Polacek

Nele Polacek argumentiert, dass die eigentliche Bedrohung für Juden in Deutschland nicht die statistische Wahrscheinlichkeit eines Anschlags ist, sondern das Kippen gesellschaftlicher Mehrheitsverhältnisse. Wenn antisemitische Einstellungen zur gesellschaftlichen Norm werden, verlieren Juden den Schutz durch eine ablehnende Mehrheit. Diese strukturelle Verschiebung ist für viele Juden bedrohlicher als konkrete Gewaltakte, weil sie die gesellschaftliche Grundlage für Sicherheit untergräbt.

🗣 Eva Menasse empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:59:03 „Ich habe Nele Polacek natürlich mit großer Aufmerksamkeit gelesen. Gestern ein tolles Stück geschrieben, Entschuldigung. Gestern in der Süddeutschen.“

Eva Menasse empfiehlt einen Artikel von Nele Polacek in der Süddeutschen Zeitung, den sie als 'brillanten Text' bezeichnet. Polacek argumentiert darin, dass für Juden die statistische Wahrscheinlichkeit eines Anschlags weniger bedrohlich sei als das Kippen gesellschaftlicher Mehrheitsverhältnisse und das Hoffähigwerden von latentem Antisemitismus. Menasse sagt, sie sei zu 90 Prozent bei Polacek, gehöre aber zur Gruppe der 'weniger Paranoiden'.

Zum Artikel bei Süddeutsche Zeitung Details
Artikel über rechtsradikale Netzwerke und Herbert Reul

Artikel über rechtsradikale Netzwerke und Herbert Reul

Eva Menasse

Eva Menasse diskutiert entschlossenes politisches Handeln am Beispiel von Herbert Reuls Kampf gegen Kinderpornografie. Sie plädiert dafür, dass rechtsradikale Netzwerke mit vergleichbarer Intensität und institutioneller Schwerpunktstaatsanwaltschaft bekämpft werden sollten.

🗣 Eva Menasse referenziert bei ⏱ 01:00:39 „Ich habe in meinem Artikel bei euch in der Zeit im Januar Herbert Reul, den Innenminister von NRW, erwähnt, der vor ein paar Jahren sensibilisiert wurde für dieses grauenvolle Thema Kinderpornografie und sich mit der gesamten politischen Macht, die er hatte, auf dieses Thema gestürzt hat.“

Eva Menasse verweist auf einen eigenen Artikel in der ZEIT vom Januar, in dem sie am Beispiel von Herbert Reuls Engagement gegen Kinderpornografie zeigt, was entschlossenes politisches Handeln bewirken kann. Sie fordert eine vergleichbare Schwerpunktstaatsanwaltschaft gegen rechtsradikale Netzwerke.

Zum Artikel bei ZEIT Online Details
Landgericht

Landgericht

Ursula Krechel

Ein Roman über einen jüdischen Richter, der nach dem Zweiten Weltkrieg als Remigrant nach Deutschland zurückkehrt und dort vergeblich nach Gerechtigkeit und Anerkennung ringt. Das Werk behandelt die Themen Exil und Flucht und bezieht auch die Schicksale von Kindertransportkindern ein.

🗣 Eva Menasse empfiehlt aktiv bei ⏱ 01:14:14 „Das ist ein Grund, warum mich der Roman Landgericht von Ursula Grechel sehr bewegt hat, als der vor ein paar Jahren erschien, weil es dir eine vergleichbare Geschichte erzählt.“

Menasse erzählt gerade die Geschichte ihres Vaters, der als Achtjähriger mit dem Kindertransport nach England geschickt wurde und bei seiner Rückkehr kein Deutsch mehr sprach. Der Roman Landgericht von Ursula Krechel habe sie sehr bewegt, weil er eine vergleichbare Emigrationsgeschichte erzählt.

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Ausstellung über die Kindertransporte

Ausstellung über die Kindertransporte

Die Ausstellung der Deutschen Nationalbibliothek dokumentiert die Flucht von etwa 20.000 Kindern und Jugendlichen zwischen November 1938 und September 1939 auf sogenannten Kindertransporten, mindestens 600 davon stammten aus Frankfurt. Eltern hofften auf eine kurze Trennung, doch diese wurde zur dauerhaften Trennung mit bleibenden Traumatisierungen für die Kinder. Während die Flucht physische Rettung bedeutete, führte sie zugleich zu Schuldgefühlen, fehlendem familiären Verständnis und in den Aufnahmeländern oft zu enormem Anpassungsdruck sowie teilweise nicht altersgerechten Lebensbedingungen.

🗣 Eva Menasse referenziert bei ⏱ 01:14:53 „Und er hat am 9. November des Vorjahres, das war sein letzter öffentlicher Auftritt, eine Ausstellung im Jüdischen Museum in Wien eröffnet über die Kindertransporte. Und ich habe diese Rede als Handyvideo aufgenommen.“

Eva Menasse erzählt, dass ihr Vater am 9. November – seinem letzten öffentlichen Auftritt – eine Ausstellung über die Kindertransporte im Jüdischen Museum Wien eröffnete. In seiner Rede sagte er zum ersten Mal, dass es eine unvorstellbare Sache sei, ein Kind wegzuschicken, das dann acht Jahre lang niemand mehr in den Arm nimmt. Eva Menasse hat die Rede als Handyvideo aufgenommen.

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Spiegel-Interview mit Robert Menasse

Spiegel-Interview mit Robert Menasse

Robert Menasse

Eva und Robert Menasse sind das derzeit erfolgreichste Geschwisterpaar der deutschsprachigen Literatur. Hier geben sie ihr erstes gemeinsames Interview: über ihre Familie und ihren Umgang mit der Wahrheit.

🗣 Eva Menasse erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:16:55 „Nein, mein Vater war empört, als mein Bruder das im Spiegel-Interview behauptet hat. Der Rainer hat in den 30er Jahren gespielt und mein Vater in den 50er Jahren.“

Eva Menasse korrigiert eine Behauptung ihres Bruders Robert Menasse aus einem Spiegel-Interview. Darin hatte er die Familienlegende so erzählt, als hätte der Vater den Fußballer Karl Rainer in der Nationalmannschaft direkt ersetzt – was zeitlich nicht stimmen kann, da Rainer in den 30ern und der Vater erst in den 50ern spielte.

Zum Artikel bei Spiegel Details
Panikherz

Panikherz

Benjamin von Stuckrad-Barre

Autobiographischer Roman über persönliche Kämpfe mit Drogensucht und psychischen Erkrankungen. Ein unflinches Zeugnis über Abhängigkeit, innere Dämonen und die Suche nach Heilung.

🗣 Eva Menasse referenziert bei ⏱ 01:18:10 „Aber ihr habt euch, wenn ich mich richtig erinnere, ich habe es ja gesehen, Stuckrad Barre besprochen. Genau, er ist auf eine Weise, die ich auch menschlich nicht in Ordnung gefunden habe, über dieses Buch hergefallen. Weil man muss doch zumindest anerkennen, wenn jemand seine Drogensucht und seine psychischen Probleme so offenherzig ausbreitet, dann kann man doch nicht...“

Menasse erzählt von einem Streit mit Maxim Biller in einer Sendung, in der es um ein Buch von Stuckrad-Barre ging – vermutlich Panikherz. Biller sei über das Buch hergefallen, woraufhin Menasse ihm vorwarf, die Offenherzigkeit des Autors nicht anzuerkennen, und ihm scherzhaft Prügel androhte.

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