Brandrede bei der Thalia-Theater-Veranstaltung
Harald Martenstein · 2008
Harald Martensteins Rede im Thalia-Theater Hamburg zum Thema Demokratie wird von Olli Schulz kritisiert, da sie faktisch als Unterstützung für die AfD funktioniert. Die Rede wurde von rechten Medien vereinnahmt, woraufhin Martenstein versuchte, sich zu distanzieren. Die Episode beleuchtet ein prägendes Moment in der deutschen Debattenkultur und die Ambivalenz öffentlicher Stellungnahmen zu Populismus und extremen Positionen.
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„Harald Martenstein, der ja da so seine Brandrede angeblich für die Demokratie geschrieben hat, was nichts anderes war, als eigentlich zu sagen, lass die AfD nicht verbieten und dafür seine gesamte rhetorische und seine ganze Kraft eingesetzt hat.“
Olli Schulz analysiert Harald Martensteins Rede bei einer kontroversen Veranstaltung im Thalia-Theater Hamburg, bei der Vertreter verschiedener politischer Spektren aufeinandertrafen. Er kritisiert, dass Martensteins vermeintliche Demokratie-Rede faktisch als Steigbügelhalter-Rede für die AfD fungiert habe und sofort von rechten Medien gefeiert wurde – woraufhin sich Martenstein vergeblich zurückzuwinden versuchte.
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