Dallas
· 1978
Familie Ewing lebt auf der Southfork Ranch in der Nähe der Millionenstadt Dallas und hat sich auf den Handel mit Öl spezialisiert. Ewing Oil ist der Name, des von Vater Jock gegründeten Familienbetriebs, der zu mächtigen wie unabhängigen Vertretern in der Öl-Industrie gehört. Mit der Zeit hat Jocks ältester Sohn J.R die Geschäftsführung übernommen. Getrieben von der Gier nach Macht und Geld, leitet J.R.
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„Naja, jetzt nicht Upper-Class, so wie man in Dallas oder Denver Clan sich die Upper-Class vorstellt, aber jedenfalls, um an diesem Lebensstil der Vier teilzuhaben, muss man schon ziemlich gut monetarisiert sein.“
Mangold grenzt die Lebenswelt von Sex and the City von den klassischen Upper-Class-Serien Dallas und Denver Clan ab. Die Frauen in Sex and the City leben zwar wohlhabend, aber nicht in der übertriebenen Opulenz früherer TV-Dynastien.
„Das waren die goldenen Jahre der Bundesrepublik, diese 80er Jahre, so mit Frank Elstner als Vertrauenslehrer der Deutschen Spaßgesellschaft, mit Helden wie Boris Becker und Matthias Rust. Wo man Dallas geguckt hat und der Aufstieg von Dieter Bohlen begann.“
Precht listet Dallas als Symptom der sorglosen 80er-Jahre-Kultur in der Bundesrepublik auf. Die US-Serie steht für ihn exemplarisch für das konsumfreudige Lebensgefühl der Kohl-Ära.
„Das ist so ähnlich wie bei Dallas und bei Denver. Du siehst also, wie Pamela Ewing in ihrem wunderbaren Mercedes Cabrio von der South Fork Ranch fährt. Du siehst aber nicht, dass sie irgendwo hinfährt, sondern die nächste Station ist, dass sie dann vorm Oil Barons Club ist.“
Precht erklärt, warum der berühmte Satz 'Harry, fahr schon mal den Wagen vor' bei Derrick nie fallen konnte. Als Vergleich zieht er Dallas heran: Auch dort wurden Verbindungswege sendungsökonomisch herausgekürzt, weil den Drehbuchautoren dafür nichts einfiel.
„Und ich wollte immer Dallas gucken, das durfte ich aber nicht. Das lief dienstags um 21 Uhr, da musste ich schon im Bett sein. Und ich weiß noch, dass ich meinen Eltern irgendwann mal eine Schimpftirade gegeben habe, dass das total unfair wäre, dass ich das nicht sehen darf.“
Dallas wird als Beispiel für die Ungerechtigkeit genannt, die Anja Reschke als Kind empfand — sie durfte die Serie nicht sehen, weil sie zu spät lief. Ihre prophetische Beschwerde, dass es Dallas nicht mehr geben würde, wenn sie erwachsen ist, erwies sich als richtig.
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