Das Paket vom lieben Gott
Bertolt Brecht · 1965
Das Thema »Glück« gehört nicht zu den zentralen Themen evangelischer Ethik, dafür aber zu den bevorzugten Themen des Leipziger Systematischen Theologen Rochus Leonhardt. Leonhardt, dem diese Festschrift gewidmet ist, hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine evangelische Position zum Thema »Glück« zu erarbeiten und im Gespräch mit Klassikern wie Aristoteles, Thomas von Aquin, Luther und Kant zu profilieren.
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„Dann kann ich doch noch eine Weihnachtsgeschichte vorlesen von jenem, der nachweisbar kein Christ war und kein gläubiger Mensch, nämlich von Berthold Brecht. Berthold Brecht hat tatsächlich eine Weihnachtsgeschichte geschrieben. Und die lese ich jetzt mal schnell vor. Zum Abschluss, damit wir mit einer Weihnachtsgeschichte anfangen und mit einer aufhören. Es heißt Das Paket vom lieben Gott und ist von Berthold Brecht.“
Zum Abschluss der Weihnachtsfolge wird Brechts Kurzgeschichte vollständig vorgelesen. Die Sprecherin betont, dass ausgerechnet der erklärte Nicht-Christ Brecht eine berührende Weihnachtsgeschichte geschrieben hat – über ein zufälliges Zeitungsblatt, das einem verfolgten Mann in einem Chicagoer Armenviertel 1908 die Rehabilitation bringt und so ein ganzes Lokal in Weihnachtsstimmung versetzt. Die Geschichte bildet den bewussten Gegenpart zur biblischen Weihnachtsgeschichte vom Anfang der Episode.
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