Das Recht des Opfers auf die Bestrafung des Täters – als Problem

Jan Philipp Reemtsma · 1999

Dead Man Walking – Sein letzter Gang ist ein US-amerikanisch-britischer Spielfilm aus dem Jahr 1995, der sich mit dem Thema Todesstrafe auseinandersetzt. Das mit einem Budget von elf Millionen US-Dollar unter Regie von Tim Robbins entstandene Drama kam am 11. April 1996 in deutsche Kinos. Der Film basiert auf authentischen Begebenheiten, die die Ordensschwester Helen Prejean in ihrem Buch Dead Man Walking – Sein letzter Gang schildert.

Das Recht des Opfers auf die Bestrafung des Täters – als Problem

Deine Stimme wird anonym via IP-Hash gespeichert.

Erwähnungen (1)

ZEIT Verbrechen
🗣 Andreas Sentker referenziert bei ⏱ 00:42:42
„Jan Philipp Reemsma hat tatsächlich jeden Prozestag verfolgt und es gibt von ihm einen Aufsatz, der heißt, das Recht des Opfers auf die Bestrafung des Täters, Gedankenstrich, als Problem.“

Andreas Sentker erwähnt diesen Aufsatz im Zusammenhang mit Reemtsmas Haltung zum Strafprozess gegen Thomas Drach. Rückert erläutert daraufhin, wie Reemtsma sich mit dem Thema Rache auseinandersetzte und warum er den Strafprozess als notwendig für die ‚Resozialisierung des Opfers' betrachtete – nicht als Rache, sondern als gesellschaftliche Anerkennung, dass ihm Unrecht geschehen ist.

Ähnliche Medien

Im Keller

Im Keller

Jan Philipp Reemtsma

Jan Philipp Reemtsma, selbst Opfer einer Entführung, wird als Experte zur Opferperspektive in der Strafjustiz herangezogen. Seine umfangreiche Forschung zu Aggression und Gewalt sowie seine Schriften über eigene Opfererfahrungen machen ihn zum wichtigen Zeitzeugen für die Auswirkungen von Straftaten auf Betroffene und deren Rückkehr in die Gesellschaft.

🛒 Amazon * 📕 Thalia 📚 Google Books Details
Der Mythos des Sisyphos

Der Mythos des Sisyphos

Albert Camus

Camus' philosophisches Essay über das Absurde der menschlichen Existenz. Er erforscht die paradoxe Weisheit, dass Erfüllung und Glück trotz der scheinbaren Sinnlosigkeit des Lebens möglich sind – wie bei Sisyphus, der zur ewigen Wiederholung verdammt ist.

Zum Artikel bei Amazon.de Details
Die Entstehung des Staates als Vorgang der Säkularisation

Die Entstehung des Staates als Vorgang der Säkularisation

Ernst-Wolfgang Böckenförde · 1995

Böckenfördes klassisches Werk zur Säkularisation des Staates analysiert die Paradoxie, dass der freiheitliche Rechtsstaat auf Werte angewiesen ist, die er selbst nicht erzwingen kann. Das berühmte Böckenförde-Diktum verdeutlicht, warum Demokratie auf kulturellen und moralischen Grundlagen beruht, die außerhalb ihrer eigenen institutionellen Reichweite liegen und daher besonders schutzbedürftig sind.

Zum Artikel bei Verfassungsblog.de Details
Zum ewigen Frieden

Zum ewigen Frieden

Immanuel Kant · 2022

Kants 1795 veröffentlichte philosophische Schrift entwickelt ein Konzept für dauerhaften Weltfrieden. Er argumentiert, dass stabiler Frieden zwei Bedingungen erfordert: alle Staaten müssen freiheitliche Republiken sein und ein Völkerbund muss legitime Kriegshandlungen regulieren. Diese grundlegende Schrift wurde zur Grundlage für die Charta der Vereinten Nationen.

Zum Artikel bei Deutschlandfunkkultur.de Details