Der kaukasische Kreidekreis

Bertolt Brecht

Bertolt Brechts Drama "Der kaukasische Kreidekreis" (1944) erzählt von der Küchenmagd Grusche, die ein verlassenes Kind aufzieht und sich anschließend in einem Sorgerechtsstreit gegen die biologische Mutter behauptet. Der Richter Azdak entscheidet die Sache durch die unkonventionelle Kreidekreisprobe, die wahre Mutterliebe zur Bedingung für das Erziehungsrecht macht. Damit kritisiert das Stück die Widersprüche des Rechtssystems und stellt aufrichtige menschliche Fürsorge über formale gesellschaftliche Hierarchien.

Der kaukasische Kreidekreis

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Erwähnungen (3)

Unter Pfarrerstöchtern
🗣 Johanna Haberer referenziert bei ⏱ 00:50:16
„Ist auch ganz oft gemalt worden von großen Künstlern. Oder von Bert Brecht auch. Der Kreidekreis. Geht es da auch nicht um die beiden Frauen, die sich um das Kind streiten?“

Am Ende der Episode wird das Motiv des salomonischen Urteils – zwei Frauen streiten um ein Kind – mit Brechts Kreidekreis in Verbindung gebracht. Johanna Haberer identifiziert das Stück namentlich, die Sprecherinnen sind sich aber nicht ganz sicher über die genaue Handlung und nehmen sich vor, es bis zur nächsten Folge nachzuschlagen.

Unter Pfarrerstöchtern
🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:01:41
„Und du hast letztens behauptet, dass auch Berthold Brecht dieses Thema aufgegriffen habe in seinem Theaterstück Der kaukasische Kreidekreis. Stimmt das jetzt? Du wolltest ja nachschauen.“

Im Gespräch über das salomonische Urteil – zwei Frauen streiten um ein Kind – zieht Sabine Rückert die Parallele zu Brechts Theaterstück. Dort entscheidet ein Richter ebenfalls über die wahre Mutterschaft, kommt aber zum umgekehrten Schluss: Die Magd, die das Kind aufgezogen hat, erhält es zugesprochen, weil sie im Sinne des Kindes handelt. Die Schwestern diskutieren, dass die soziale Mutter die bessere sein kann.

Alles gesagt?
🗣 Cornelia Funke empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:28:45

Als wir Bertolt Brechts kaukasischen Kreidekreis gemacht haben

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