Der schwebende Engel
Ernst Barlach
Der schwebende Engel des Bildhauers Ernst Barlach wurde 1927 im Güstrower Dom installiert und prägt seitdem diesen Ort. Die Nationalsozialisten betrachteten das Kunstwerk als "entartet" und entfernten es 1937 aus politischen Gründen. Nach dem Krieg kehrte die Plastik an ihren ursprünglichen Platz zurück und steht heute als Zeugnis der kulturellen Widerstandskraft gegen die Zerstörungswut des NS-Regimes. Der Engel symbolisiert, wie bedeutende Kunstwerke die ideologischen Angriffe überdauern können.
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Erwähnungen (1)
„Er erzählt zu den deutschen Mystikern auch Künstler wie Ernst Barlach, der diese wunderbaren Figuren, geistliche Figuren, den Engel zum Beispiel. Das ist in einer Güstroher Kirche, oder? Ja, der schwebende Engel. Großartig, wenn man da davor steht, da kann man im Grunde genommen, man kann ein bisschen erstarren davor und eine Stunde stehen und nur diesen Engel anschauen.“
Johanna Haberer nennt Ernst Barlachs schwebenden Engel in der Güstrower Kirche als Beispiel für mystische Kunst. Sie beschreibt die überwältigende Wirkung der Skulptur – man könne davor erstarren und sie eine Stunde lang anschauen – als Beleg dafür, dass mystische Erfahrung auch über bildende Kunst vermittelt wird.
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