Duineser Elegien
Rainer Maria Rilke
Rilkes Duineser Elegien gehören zu den bedeutendsten Werken der Moderne. Der Podcast dokumentiert, wie ein Mentor dem jungen Schüler die Elegien persönlich näherbrachte – Elegie für Elegie. Das Exemplar mit den handschriftlichen Anmerkungen ist bis heute erhalten und bezeugt eine intensive, persönliche literarische Bildung.
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Erwähnungen (4)
„Und mit mir las er die Duineser-Elegien von Rilke. Eine nach der anderen. Die habe ich noch zu Hause mit Anmerkungen.“
Baums Mentor Grote las mit ihm persönlich die Duineser Elegien von Rilke durch, Elegie für Elegie. Baum besitzt die Ausgabe noch heute mit seinen handschriftlichen Anmerkungen – ein Zeugnis der intensiven literarischen Bildung, die der junge Baum am Tegernsee erhielt.
„Judith Butler kommt plötzlich vor. Ja, die große Feministin und Gender-Theoretikerin. Michelle Foucault, die Diskursanalytikerin.“
Rilkes Aufenthalt in Muzot (Wallis) wird im Kontext von Hettches Roman erwahnt. (Hauptbesprechung in EP009.)
„Ja, es gibt wirklich einen Anlass, noch einmal über die Duineser Elegien zu sprechen, diesen Jahrhundertgedicht-Zyklus von Rainer Maria Rilke“
Klassiker der Folge. Neue historisch-kritische Ausgabe im Wallstein Verlag mit allen Vorstufen aus dem Nachlass. Jahrhundertwerk der Lyrik.
„Oder ein bisschen ist ja auch mein Rilke drin, das Schöne ist nichts als des Schrecklichen Anfang, das wir gerade noch ertragen. Davon ist hier natürlich auch ganz viel. Also dass die Literatur im Grunde immer nur ein Bollwerk ist und im Grunde schon immer einen Schritt weiter gehen muss auch, damit sie interessant ist.“
Iris Radisch zitiert den berühmten Vers aus Rilkes erster Duineser Elegie, um die thematische Verwandtschaft mit Elmigers Roman zu verdeutlichen: Die Schönheit der Literatur liegt darin, dass sie sich an die Grenze des Schrecklichen vorwagt, an den Punkt der Auflösung.
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