US-Wahl: Ein kalter Bürgerkrieg?

Ein kalter Bürgerkrieg

Adam Soboczynski

Der Artikel analysiert die wachsende Polarisierung in der US-Gesellschaft und zeigt, wie Alltagskulturen zunehmend politischen Lagern zugeordnet werden. Trump polarisiert nicht selbst, sondern bildet nur die bestehende Spaltung des Landes ab. Der Prozess führt dazu, dass der politische Gegner als existenzielle Bedrohung wahrgenommen wird – ähnlich wie ein kalter Bürgerkrieg.

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Ein kalter Bürgerkrieg

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Unter Pfarrerstöchtern
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„Und deswegen bin ich ins Archiv gestiegen und habe mir einen Artikel rausgesucht, den Adam Soboczynski, der damalige Ressortleiter unseres Feuilletons, geschrieben hat. Ein kalter Bürgerkrieg. So ähnlich ist es ja hier auch. Es ist ja auch ein kalter Bürgerkrieg, der immer wieder so ein bisschen aufflackert.“

Sabine Rückert zieht eine Parallele zwischen den verfeindeten Hälften Israels im Bibelbuch und der heutigen Polarisierung in den USA. Sie holt dafür einen Archiv-Artikel des damaligen ZEIT-Feuilleton-Ressortleiters Adam Soboczynski hervor, der beschreibt, wie Trumps polarisierter Wahlkampf in einer bereits gespaltenen Gesellschaft verfangen konnte. Der Artikel analysiert, wie Alltagsrituale zunehmend politischen Parteien zugeordnet werden und der politische Gegner zum existenziellen Feind wird.

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