Identitätspolitik
22 Medien · 5 Episoden
Medien (22)
Achieving Our Country
Richard Rorty · 1999
One of America's foremost philosophers challenges the lost generation of the American Left to understand the role it might play in the great tradition of democratic intellectual labor that started with writers such as Walt Whitman and John Dewey.
Antichristi
Mithu Sanyal
Nach dem Erfolgsdebüt „Identitti“ endlich der neue Roman von Mithu Sanyal! Eine abgefahrene, lustige und schonungslose Debatte über den Kolonialismus London 2022, die Königin ist tot! An den Trauernden vorbei rennt Durga: internationale Drehbuchautorin, Tochter eines Inders und einer Deutschen, und voller Appetit auf Rebellion und Halluzinationen. Erzählte Mithu Sanyals gefeiertes Debüt „Identitti“ von Identitätspolitik, fragt „Antichristie“ nach dem Kolonialismus und der Gewalt in uns allen.
Artikel in der Welt über Hadija Haruna-Oelker
Porträt von Hadija Haruna-Oelker als Wortführerin im Diskurs über Identitätspolitik und Freiheit. Der Artikel beleuchtet ihre öffentliche Rolle und ihren Einfluss auf aktuelle gesellschaftliche Debatten, wobei er sich kritisch mit ihrer Position auseinandersetzt. Wissen57 untersucht ihre Bedeutung als aufstrebende Stimme in polarisierten Debatten der Gegenwart.
Artikel über Identitätspolitik
Lars Weisbrod
Sprache wird maßlos überschätzt, meint unser Autor. Er erklärt, warum man nicht mehr "Identitätspolitik" sagen und auch sonst öfter mal den Mund halten sollte.
Combahee River Collective Statement
Combahee River Collective · 1986
Das Combahee River Collective war eine US-amerikanische Gruppe, die vom Standpunkt schwarzer lesbischer Feministinnen den Diskurs um Mehrfachunterdrückung mitprägte. Sie wurde 1974 in Boston gegründet und löste sich 1980 auf. Bedeutung für heutige soziale Bewegungen hat das Kollektiv vor allem wegen des noch heute viel gelesenen und diskutierten Combahee River Collective Statement von 1977, das unter anderem den Begriff Identitätspolitik in die politische Debatte einführte.
Desintegriert euch!
Max Czollek
Max Czollek ist dreißig, jüdisch und wütend. Denn hierzulande herrschen seltsame Regeln: Ein guter Migrant ist, wer aufgeklärt über Frauenunterdrückung, Islamismus und Demokratiefähigkeit spricht. Ein guter Jude, wer stets zu Antisemitismus, Holocaust und Israel Auskunft gibt. Dieses Integrationstheater stabilisiert das Bild einer geläuterten Gesellschaft - während eine völkische Partei Erfolge feiert. Max Czolleks Streitschrift entwirft eine Strategie, das Theater zu beenden: Desintegration.
Dissertation über kollektive Identitäten
Carolin Emcke · 2000
Im sogenannten "Kampf um Anerkennung" berufen sich aggressive Nationalismen heutzutage ebenso auf eine "kollektive Identität" wie soziale Bewegungen. Der politischen Philosophie geht es dagegen meist um normative Fragen von Integration und Toleranz, ohne Analyse der zugrundeliegenden Konzepte von kollektiver Identität. Carolin Emcke untersucht unterschiedliche Modelle der Entstehung kollektiver Identitäten und entwickelt eine systematisierte Typologie.
Dossier über J. K. Rowling und die Harry-Potter-Generation
Die ZEIT beleuchtet den Konflikt zwischen der Harry-Potter-Fangemeinde und der Autorin J. K. Rowling, die mit transfeindlichen Äußerungen in Konflikt mit vielen ihrer früheren Anhänger geraten ist. Das Dossier behandelt die Auswirkungen dieser Kontroversen auf eine Generation von Lesern, die mit der Serie aufgewachsen ist.
Ein kalter Bürgerkrieg
Adam Soboczynski
Der Artikel analysiert die wachsende Polarisierung in der US-Gesellschaft und zeigt, wie Alltagskulturen zunehmend politischen Lagern zugeordnet werden. Trump polarisiert nicht selbst, sondern bildet nur die bestehende Spaltung des Landes ab. Der Prozess führt dazu, dass der politische Gegner als existenzielle Bedrohung wahrgenommen wird – ähnlich wie ein kalter Bürgerkrieg.
Hermeneutische Courage
Lars Weißbrot
Der Artikel analysiert das Konzept des Klassismus in der identitätspolitischen Debatte und hinterfragt dessen Aussagekraft. Er behandelt die Idee der "hermeneutischen Courage" – die intellektuelle Bereitschaft, auf Basis unvollständiger Informationen dennoch begründete politische Urteile zu fällen. Der Text diskutiert, wie sinnvoll diese Begriffe für die praktische Gesellschaftspolitik sind.
Identity: The Demand for Dignity and the Politics of Resentment
Francis Fukuyama · 2018
The New York Times bestselling author of The Origins of Political Order offers a provocative examination of modern identity politics: its origins, its effects, and what it means for domestic and international affairs of state In 2014, Francis Fukuyama wrote that American institutions were in decay, as the state was progressively captured by powerful interest groups.
Identität
Francis Fukuyama · 2018
Currently in Bill Gates's bookbag and FT Books of 2018 Increasingly, the demands of identity direct the world's politics. Nation, religion, sect, race, ethnicity, gender: these categories have overtaken broader, inclusive ideas of who we are. We have built walls rather than bridges. The result: increasing in anti-immigrant sentiment, rioting on college campuses, and the return of open white supremacy to our politics.
Identität: Wie der Verlust der Würde unsere Demokratie gefährdet
Francis Fukuyama · 2020
Bei Intellektuellen steht der Begriff der Nation unter Generalverdacht. Doch wer sagt denn, dass Nation automatisch ethnische Homogenität und eine "Volksgemeinschaft" bedeutet, die andere ausschließt? Das ist die Sicht von Rechtsextremen, die den aufgegebenen Nationsbegriff inzwischen für sich erobert haben. Die Friedenspreisträgerin Aleida Assmann ruft dazu auf, die Nation neu zu denken und sie gegen ihre Verächter zu verteidigen.
Rede von Barack Obama über Cancel Culture
Barack Obama · 2024
»Wie man gegen Identitätspolitik argumentiert, ohne sich in einen reaktionären Spinner zu verwandeln.« Steven Pinker Der Politikwissenschaftler und ZEIT-Herausgeber Yascha Mounk geht dem Ursprung der neuen Ideen über Identität und soziale Gerechtigkeit nach – und erklärt, warum sie ihre hehren Ziele nicht erreichen werden. Über weite Strecken der Geschichte wurden Menschen aufgrund ihrer Ethnie, ihrer Religion oder ihres Geschlechts gewaltsam unterdrückt.
Rezension in der Zeit
Die Rezension würdigt Hadija Haruna-Oelkers Buch „Die Schönheit der Differenz", das Rassismus und Identitätspolitik in Deutschland neu diskutiert. Sie kritisiert jedoch, dass die Autorin ihre Perspektive nicht deutlich genug als subjektiven Blickwinkel gekennzeichnet hat. Das Werk versucht festgefahrene gesellschaftliche Debatten aufzubrechen.
Sanfte Radikalität
Jagoda Marinić · 2024
»Klug beobachtet, eisheiss geschlussfolgert. Jagoda Marinić beschreibt unsere Zeit, wie sie sein sollte.« Robert Habeck Die letzten Jahre waren geprägt von einer Aufbruchstimmung und dem Selbstbewusstsein vieler Minderheiten, gesellschaftlichen Wandel vor allem durch laute Töne und harte Forderungen voranbringen zu können. Die einen sahen darin die große Chance, die Machtverhältnisse umzukehren, die anderen eine große Gefahr, eine Art » woke Wutpropaganda«, die das Bestehende zersetzen will.
Spiegel-Interview mit dem spanischen Gorman-Übersetzer
Nach den Niederlanden gibt es auch in Katalonien Ärger um die Übersetzung von »The Hill We Climb«, dem Gedicht von Amanda Gorman. Dem Übersetzer wurde mitgeteilt, man suche nach einer jungen, schwarzen Frau.
The Once and Future Liberal: After Identity Politics
Mark Lilla · 2018
For nearly forty years, Ronald Reagan's vision-small government, lower taxes, and self-reliant individualism-has remained America's dominant political ideology. The Democratic Party has offered no truly convincing competing vision. Instead, American liberalism has fallen under the spell of identity politics.
Tucker Carlson Interview mit Charlie Kirk
Tucker Carlson
Ein politisches Interview über demografische Veränderungen in London und Identitätspolitik. Das Gespräch demonstriert Rhetorik-Muster, die emotionale Ängste vor kultureller Verschiebung ansprechen, statt mit verifizierbaren Fakten zu argumentieren.
Warum bekämpfen wir Linken uns so oft gegenseitig
Marina Weisband
Marina Weisband untersucht in ihrem Gastbeitrag für Die Zeit das Phänomen der Cancel Culture und fragt, warum sich Menschen mit linken Überzeugungen besonders häufig gegenseitig kritisieren und bekämpfen. Der Artikel beleuchtet die Dynamiken in sozialen Medien, wo progressive Aktivistinnen und Aktivisten oft mehr Angst vor Angriffen aus dem eigenen Lager als von außen haben. Weisband hinterfragt die Gründe für diese innerlinke Konfrontation und sucht nach Wegen, diese destruktiven Muster zu verändern.
Wir
Tristan Garcia · 2018
»Wir« zu sagen, ein »Wir« zu bilden, ist die politische Handlung par excellence. Wie aber konstituiert sich ein politisches Subjekt? Wie funktioniert diese Identitätsbildung? Und wie hat sie sich historisch in den letzten zwei Jahrhunderten entwickelt? Das sind die Fragen, denen Tristan Garcia in seinem neuen hochaktuellen Buch nachgeht. Eine fulminante Analyse der Identitätspolitik.
Woke: Racism, Class Wars, and the Weaponization of Wokeness
John McWhorter · 2021
People of good will on both the left and the right are secretly asking themselves the same question: how has the conversation on race gone so crazy? Bestselling author and acclaimed linguist John McWhorter argues that an illiberal neoracism, disguised as antiracism, is hurting black communities and weakening the social fabric.