EMMA

Alice Schwarzer

EMMA ist die feministische Zeitschrift von Alice Schwarzer. Das Magazin setzt sich seit 1977 mit gesellschaftlichen Tabus auseinander – von sexueller Gewalt über Kindesmissbrauch bis zu Körpernormen. Bekannt für investigativen Journalismus und feministische Gesellschaftskritik.

Link emma.de
EMMA

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Erwähnungen (6)

ZEIT Bühne
🗣 Roman Pletter erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:14:17
„Sie haben mal gesagt, das habe ich in der Emma gelesen, das ist daran lustig, Ich bin eine stolze Quotenfrau.“

Roman Pletter zitiert eine Aussage von Annegret Kramp-Karrenbauer, die er im feministischen Magazin Emma gelesen hat. Er nutzt das Zitat als Aufhänger für die Frage, ob die Union jeden zweiten Listenplatz an Frauen vergeben sollte. Ein konkreter Artikeltitel wird nicht genannt.

Alles gesagt?
🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 04:38:41
„Emma hat den Missbrauch von Kindern 1977 zum ersten Mal thematisiert. Und ist dran geblieben und musste sich sehr vorführen lassen. Dasselbe galt für die sexuelle Gewalt in Beziehungen. Wir haben diesen Diätwahn 1984 zum ersten Mal thematisiert.“

Alice Schwarzer verweist auf die Zeitschrift EMMA als Pionierin bei der Thematisierung von Kindesmissbrauch (1977), sexueller Gewalt in Beziehungen und Diätwahn (1984). Sie betont, dass diese Themen damals Neuland waren und die Redaktion dafür angefeindet wurde.

Alles gesagt?
🗣 Sabine Rückert erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:00:32
„Ich war ja auch mal eine glühende Feministin, als ich jung war. Und ich kann das auch verstehen. Also es ist nicht so, dass ich das nicht verstehen könnte. Ich habe auch die Emma abonniert gehabt und war da also, als ich 20, 25 war.“

Sabine Rückert erzählt von ihrer feministischen Phase als junge Frau. Sie hatte die feministische Zeitschrift Emma abonniert, bevor sie durch eigene berufliche Erfahrungen – insbesondere beim Kachelmann-Prozess – eine kritischere Haltung zum organisierten Feminismus entwickelte.

Alles gesagt?
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 00:30:24
„Als die Emma Ihnen zum, ich glaube, 70. Geburtstag gratuliert hat, findet man online, gibt es einen PS der Redaktion“

Bezug auf den Emma-Artikel zum 70. Geburtstag von Luise Pusch, der zu einer Kontroverse über den Begriff homosexuell führte

Alles gesagt?
🗣 Christine Westermann referenziert bei ⏱ 03:26:38
„Und wir sind hinterher immer in eine Kneipe gegangen. Und das war der ganze Tisch mit Emma-Frauen. Und was ich mir da an Beschimpfungen angehört habe, das war wirklich vom Allerfeinsten. Also die haben ihre Chefin verteidigt.“

Westermann erzählt von ihrer Live-Sendung mit Alice Schwarzer, bei der es zu einem Missverständnis kam. Nach der Sendung saßen Emma-Redakteurinnen im Publikum bzw. in der Kneipe und verteidigten Schwarzer vehement. Emma wird hier als Schwarzers feministische Zeitschrift und institutioneller Hintergrund erwähnt.

Fest & Flauschig
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:23:33
„Ich weiß, das haben wir nicht abgesprochen, von so einer Zeitung wie Emma, die vielleicht vor 20, 30 Jahren mal eine relevante Zeitung war. Das macht mich einfach nur sauer.“

Olli Schulz kritisiert die Zeitschrift Emma, die Jan Böhmermann offenbar zum 'Sexist Man' gewählt hat. Er empfindet das als billige Provokation und argumentiert, dass die Emma ihre Relevanz verloren habe, insbesondere angesichts wirklicher Sexismus-Probleme wie der Rammstein-Vorwürfe.

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