Alles gesagt? – Alice Schwarzer, wie wird man eine Frau
#033

Alice Schwarzer, wie wird man eine Frau

Alles gesagt? / 08. Oktober 2020 / 60 Medien

Christoph Amend, Jochen Wegner & Gäste

Alice Schwarzer kommt mit einer langen Liste an Labels im Gepäck — Amazone, Männerschreck, meistgehasste Chefredakteurin Deutschlands — und macht von Anfang an klar, dass sie sich von keinem davon definieren lässt. Sie spricht über ihren ungewöhnlichen Aufwuchs mit einem Mann als „sozialer Mutter

„Ich bin doch auch nicht die Mutter dieser ganzen Frauen, die sollen mir mal den Puckel runterrutschen.“
🗣 Alice Schwarzer

Erwähnte Medien (60)

F Serie

Fernsehgespräch Alice Schwarzer und Esther Vilar

Das Fernsehgespräch zwischen Alice Schwarzer und Esther Vilar von 1975 gilt als Wendepunkt in der deutschen Fernsehgeschichte und der Frauenbewegung. In dieser kontroversen Auseinandersetzung zum Feminismus wurde Schwarzer zur öffentlichen Person und prägte den gesellschaftlichen Diskurs nachhaltig. Das Streitgespräch markierte einen kulturellen Meilenstein, der bis heute in der Erinnerung der Frauenbewegung nachwirkt.

🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 00:05:46 „Sie sind seit 1975, seit einem berühmten Fernsehauftritt, einem Gespräch mit Esther Villar, wie Sie auch in Ihrem neuen Buch selber schreiben, eine öffentliche Person.“

Christoph Amend ordnet Alice Schwarzers öffentliches Wirken zeitlich ein und verweist auf das berühmte TV-Streitgespräch mit Esther Vilar von 1975 als den Moment, der Schwarzer zur öffentlichen Person machte. Das Gespräch gilt als ikonischer Moment der deutschen Fernsehgeschichte und der Frauenbewegung.

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Lebenswerk

Lebenswerk

Alice Schwarzer · 2020

Der zweite Teil der Autobiografie dokumentiert ein halbes Leben mit Erinnerungen an Begegnungen mit Angela Merkel und persönlichen Erfahrungen als Feministin in Medien und Politik. Eine Zeitgeschichte aus der Perspektive einer Zeitzeugin.

🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 00:07:10 „Und jetzt, und deswegen sitzen wir hier auch unter anderem zusammen, kommt ein neues Buch von Ihnen raus, der zweite Teil Ihrer Lebenserinnerung. Das Buch heißt Lebenswerk, hat fast 500 Seiten und da kommt ja auch eigentlich zumindest Ihr halbes Leben vor und ich glaube, da gibt es so viel zu besprechen heute.“

Christoph Amend stellt den konkreten Anlass des Gesprächs vor: Alice Schwarzers neues Buch 'Lebenswerk', den zweiten Teil ihrer Autobiografie. Das Buch mit fast 500 Seiten umfasst Jahrzehnte ihres öffentlichen Lebens und bildet den roten Faden für das gesamte Podcast-Gespräch.

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Lebenslauf

Lebenslauf

Alice Schwarzer · 2022

2011 veröffentlichte Alice Schwarzer mit grossem Erfolg ihren ersten Erinnerungsband "Lebenslauf" (1942-1977), gefolgt 2020 vom zweiten Teil "Lebenswerk" (1977 bis heute). Zum Anlass von Alice Schwarzers 80. Geburtstag in diesem Dezember erscheint nun dieser Doppelband, der den Bogen von der Kindheit und ihren frühen Aufbrüchen als Journalistin und Feministin bis zu den politischen und publizistischen Aktivitäten von Heute spannt.

🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 00:24:28 „Natürlich und nicht zufällig widme ich den ersten Teil meiner Autobiografie, den Lebenslauf, meinem Großvater. Ihm verdanke ich mein Leben. Und diesen zweiten Teil habe ich mir gesagt, alles sei fair.“

Alice Schwarzer erwähnt den ersten Teil ihrer Autobiografie, 'Lebenslauf', im Zusammenhang mit der Beziehung zu ihren Großeltern. Sie erklärt, dass sie den ersten Band ihrem Großvater gewidmet hat, der ihre soziale Mutterfigur war, und den zweiten Teil ihrer Großmutter, die sie politisch geprägt hat.

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T Artikel

Twen

Twen war ein innovatives Kunstmagazin (1952-1971), das Alice Schwarzer als Jugendliche prägte. Die Lektüre des modernen Kulturmagazins, zusammen mit Zeit und Spiegel, war entscheidend für ihre Entwicklung zur leidenschaftlichen Leserin und legte den Grundstein für ihren späteren Weg zum Journalismus.

🗣 Alice Schwarzer erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:41:25 „Ja, ich hatte irgendwie mit 16 Twen abonniert und die Zeit und den Spiegel sowieso, leidenschaftliche Leserin.“

Alice Schwarzer erzählt, wie sie als Jugendliche zur leidenschaftlichen Leserin wurde und das Magazin Twen abonnierte. Diese Lektüre wird als prägend für ihren späteren Entschluss dargestellt, Journalistin zu werden.

Zum Artikel bei Lawschool.thomsonreuters.com Details
Cléo de 5 à 7

Cléo de 5 à 7

Agnès Varda · 1962

Bei einer ärztlichen Untersuchung hat die die schöne Chansonsängerin Cléo (Corinne Marchand) erfahren, dass sie möglicherweise an Krebs erkrankt ist. Die Untersuchung liegt zwei Tage zurück, es ist 17 Uhr und das endgültige Untersuchungsergebnis soll um 19 Uhr vorliegen. Die junge Frau hat panische Angst vor der Diagnose und sucht eine Wahrsagerin auf, um sich die Karten legen zu lassen.

🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 00:42:51 „Eine Fernseh-, eine Quatsch, eine Filmrezension, die habe ich über Cleo zwischen 5 und 7. Ein Film von der guten Agnes Warder. Nouvelle Vague gemacht.“

Alice Schwarzer erzählt, wie sie sich bei der Münchner Journalistenschule bewarb und dafür unter anderem eine Filmrezension einreichen musste. Sie wählte den Nouvelle-Vague-Klassiker von Agnès Varda, was ihren damaligen kulturellen Horizont durch die Zeit in Paris widerspiegelt.

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Wir haben abgetrieben

Wir haben abgetrieben

Alice Schwarzer

Senta Berger war eine der 374 Frauen, die 1971 in einer bahnbrechenden Stern-Titelgeschichte öffentlich bekannten, abgetrieben zu haben. Diese von Alice Schwarzer initiierte Aktion war ein Meilenstein der deutschen Frauenbewegung im Kampf gegen Paragraph 218. Der Artikel berichtet über Bergers persönliche Erinnerungen an die Reaktionen und Reaktionen von Frauen auf diese legendäre Kampagne für Abtreibungsrechte.

🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 00:49:12 „Und haben dann diese große Aktion im Stern gestartet, 1971. Wir haben abgetrieben, das berühmte, legendäre Titelgeschichte-Cover. Wie viele Frauen waren es?“

Christoph Amend erwähnt die legendäre Stern-Titelgeschichte von 1971, in der 374 Frauen öffentlich bekannten, abgetrieben zu haben. Die von Alice Schwarzer initiierte Aktion war ein Meilenstein der Frauenbewegung und wird hier als Karriere-Wendepunkt im Gespräch eingeordnet.

Zum Artikel bei Stern Details
Satirische Reportage über den Club Méditerranée

Satirische Reportage über den Club Méditerranée

Alice Schwarzer / Robert Gernhardt

Im März 1969 fuhren Alice Schwarzer und Robert Gernhardt im Auftrag von pardon in den Club Mediterrané in Agadir. Es ging darum zu überprüfen, ob der Stern in seiner Reisereportage ("In jeder Nacht passiert in jeder Hütte das gleiche") die Wahrheit geschrieben hatte.

🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 00:49:47 „unter anderem diese herrliche satirische Reportage mit Robert Gernert über den Club Méditerranée“

Schwarzer erzählt von einer satirischen Undercover-Reportage für die Zeitschrift Pardon, die sie zusammen mit dem Zeichner und Schriftsteller Robert Gernhardt im Club Med verfasste.

Zum Artikel bei Aliceschwarzer.de Details
Merci Chérie / Warum

Merci Chérie / Warum

Udo Jürgens

Klassischer deutschsprachiger Schlager von 1969 mit melancholischem, nachdenklichem Grundton. Das Lied verkörpert die lyrischen Balladen des Chanson-Stils der 1960er Jahre und besticht durch die existenzielle Frage im Titel, die für die romantische Ader des Genres typisch ist.

🗣 Alice Schwarzer erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:49:47 „Das war aber doch nun schon 1969. Da hatte er schon »Warum«, glaube ich, gesungen.“

Udo Jürgens' Schlager wird im Zusammenhang mit der Club-Med-Anekdote erwähnt, als Schwarzer den Sänger am Strand trifft.

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Club-Méditerranée-Reportage (Pardon)

Club-Méditerranée-Reportage (Pardon)

Alice Schwarzer / Robert Gernhardt

Im März 1969 fuhren Alice Schwarzer und Robert Gernhardt im Auftrag von pardon in den Club Mediterrané in Agadir. Es ging darum zu überprüfen, ob der Stern in seiner Reisereportage ("In jeder Nacht passiert in jeder Hütte das gleiche") die Wahrheit geschrieben hatte.

🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 00:50:34 „Dabei habe ich auch ein paar schöne Sachen geschrieben, unter anderem diese herrliche satirische Reportage mit Robert Gernert über den Club Méditerranée.“

Schwarzer erzählt von ihrer Zeit als Reporterin bei der Satirezeitschrift Pardon, wo sie gemeinsam mit dem Schriftsteller und Zeichner Robert Gernhardt eine Undercover-Reportage über den Club Méditerranée schrieb. Die Geschichte mündet in die ausführliche Udo-Jürgens-Anekdote.

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Warum nur, warum?

Warum nur, warum?

Udo Jürgens

Klassisches deutsches Schlagerlied aus den 1960er Jahren mit sentimentaler Melodie. Das Werk verkörpert die romantische Schlagertradition der Nachkriegszeit und wurde zu einem Hit, der das populäre Musikverständnis dieser Dekade prägte.

🗣 Alice Schwarzer erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:52:19 „Das war aber doch nun schon 1969. Da hatte er schon »Warum«, glaube ich, gesungen.“

In der ausführlichen Anekdote über ihre Begegnung mit Udo Jürgens beim Club Méditerranée in Agadir erwähnt Schwarzer seinen Hit, um zeitlich einzuordnen, dass er damals bereits ein bekannter Schlagersänger war — obwohl sie sich persönlich nicht für Schlager interessierte.

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TV-Streitgespräch Schwarzer vs. Villar (1975)

TV-Streitgespräch Schwarzer vs. Villar (1975)

· 2025

Legendäres TV-Streitgespräch aus dem WDR 1975 mit intensiver, kontroverser Auseinandersetzung zu gesellschaftspolitischen Fragen. Ein prägendes Fernsehformat, das dokumentiert wird und bis heute auf YouTube Beachtung findet.

🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 01:00:20 „Dass wir alle auf YouTube nochmal geguckt haben. Selbstverständlich.“

Das legendäre TV-Streitgespräch im WDR-Regionalprogramm (1975), das Alice Schwarzer über Nacht berühmt machte. Wird heute noch auf YouTube geschaut.

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Der dressierte Mann

Der dressierte Mann

Esther Vilar · 1987

Der dressierte Mann ist Esther Vilars provokatives Werk über Geschlechterrollen und Macht in der Gesellschaft. Vilar vertritt darin die These, dass Männer – trotz ihrer scheinbaren Privilegien – durch gesellschaftliche Zwänge und wirtschaftliche Verpflichtungen als Versorger tatsächlich unterdrückt sind. Das Buch wurde vor allem durch die legendäre Fernsehdebatten mit Alice Schwarzer bekannt und bleibt bis heute ein kontrovers diskutiertes Werk zu Geschlechterverhältnissen.

🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 01:00:43 „Die These war, also die armen Männer sind die Opfer der Frauen, die Frauen liegen auf dem Sofa, essen den ganzen Tag Pralinen und sind überhaupt nur Löcher und der arme dressierte Mann verdient das Geld und bedient sie.“

Alice Schwarzer beschreibt das Buch von Esther Vilar, das auf dem Höhepunkt der Frauenbewegung für enormen Wirbel sorgte. Schwarzer hielt es für eine kalkulierte Provokation und war empört, dass Medien und viele Männer es benutzten, um den Feminismus lächerlich zu machen. Das Buch war der Anlass für das legendäre TV-Streitgespräch zwischen Schwarzer und Vilar 1975.

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Mother's Little Helper

Mother's Little Helper

The Rolling Stones

Mother’s Little Helper ist ein Lied der Rockband The Rolling Stones.

🗣 Alice Schwarzer erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:09:06 „Vielleicht hat sie noch Mothers Little Helpers zu sich genommen, um auf keinen Fall sich aufzuregen. Also ich weiß es nicht. War sehr still und ruhig und ich saß da aufgeregt.“

Alice Schwarzer spielt auf den Rolling-Stones-Song an, als sie beschreibt, wie auffällig ruhig und stoisch Esther Vilar während des TV-Streitgesprächs blieb. Die Anspielung auf Beruhigungsmittel – das Thema des Songs – dient als ironische Erklärung für Villars Gelassenheit.

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Der kleine Unterschied und seine großen Folgen

Der kleine Unterschied und seine großen Folgen

Alice Schwarzer · 1975

Alice Schwarzers „Der kleine Unterschied und seine großen Folgen" ist ein einflussreiches Essay-Werk, das sich mit Geschlechterbeziehungen, Frauenrechten und den wirtschaftlichen sowie sozialen Unterschieden zwischen Männern und Frauen auseinandersetzt. Das Buch gilt als grundlegendes Werk der modernen feministischen Bewegung im deutschsprachigen Raum und analysiert die gesellschaftlichen Strukturen hinter alltäglichen Geschlechtsrollen.

🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 01:11:31 „die Erwartung beim kleinen Unterschied und der schnelle Erfolg vom kleinen Unterschied hatte mit dieser Sendung, die einige Monate vorher war, natürlich zu tun“

Schwarzers feministisches Hauptwerk wird im Kontext des TV-Streitgesprächs mit Villar erwähnt. Der Erfolg des Buches hing mit der Bekanntheit aus der Sendung zusammen.

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Streitgespräch Schwarzer gegen Vilar

Streitgespräch Schwarzer gegen Vilar

Legendäres Live-Streitgespräch über Geschlechterverhältnisse und Emanzipation, das 1975 an Weiberfastnacht im WDR-Regionalprogramm ausgestrahlt wurde. Die intensive Debatte spaltet Zuschauer in zwei Lager und entwickelte sich zur Kulturikone – obwohl sie nie im Ersten gesendet wurde.

🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 01:12:15 „Diese, eine der berühmtesten Fernsehsendungen, Geschichte des deutschen Fernsehens, ist noch nie im Ersten gesendet worden. Ich finde das sehr komisch.“

Das legendäre Live-Streitgespräch zwischen Alice Schwarzer und Esther Vilar wurde 1975 an Weiberfastnacht im WDR-Regionalprogramm ausgestrahlt und ging ohne Internet viral. Es spaltete das Land in pro-Alice und pro-Esther, wurde trotz Waschkörben von Zuschauerbriefen und Unterschriftenaktionen nie im Ersten gesendet.

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Artikel über Schwarzer vs. Feldbusch

Artikel über Schwarzer vs. Feldbusch

Der Artikel analysiert Alice Schwarzers Fernsehauftritte gegen Verona Feldbusch und Esther Vilar. Im Mittelpunkt steht das Muster ihrer medialen Konfrontationen: Schwarzer tritt regelmäßig gegen Gegenspielerinnen an, die unterschiedliche und konträre Frauenbilder verkörpern. Der Text untersucht, wie Schwarzer ihre Position durch diese öffentlichen Debatten gestaltet und verhandelt.

🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:14:08 „Es gab auch mal eine Geschichte in der Zeit, viel später, als Sie mit Verona Feldbusch in einer Sendung aufgetreten sind. Und die Kollegin, ich bin mir nicht ganz sicher, die das damals aufgeschrieben hat, jedenfalls erinnere ich mich gut an den Text.“

Jochen Wegner erinnert sich an einen Artikel in der Zeit, der Alice Schwarzers TV-Auftritte gegen Esther Vilar und Verona Feldbusch miteinander verglich. Der Text analysierte das wiederkehrende Muster, dass Schwarzer gegen eine öffentliche Gegenspielerin antritt, die ein konträres Frauenbild verkörpert.

Zum Artikel bei ZEIT Online Details
Schwarzers Text gegen Bushido

Schwarzers Text gegen Bushido

Alice Schwarzer

Alice Schwarzer, Chefin des Magazins Emma, und der Rapper Bushido liefern sich einen öffentlichen Schlagabtausch. Bushido greift sie in einem Interview an, worauf Schwarzer konterattackiert. Der Konflikt ist Folge eines kritischen Rap-Textes gegen Bushido, der besonders bei jungen Männern positive Resonanz erzielt hat.

🗣 Alice Schwarzer erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:18:05 „Das ist auch passiert nach meinem Rap-Text gegen Bushido“

Schwarzer erwähnt beiläufig einen kritischen Text über den Rapper Bushido, der vor allem bei jungen Männern auf positive Resonanz stieß.

Zum Artikel bei taz Details
TV-Streitgespräch Schwarzer vs. Augstein (1984)

TV-Streitgespräch Schwarzer vs. Augstein (1984)

· 1956

Winston Smith arbeitet im Ministerium für Wahrheit des Staates Ozeanien, wo er die Geschichte nach den Anordnungen der Partei umschreibt. Insgeheim steht er dem System ablehnend gegenüber. Er lernt die junge Julia kennen und beginnt eine Beziehung mit ihr, was gegen die Vorschriften verstößt. In dem Parteifunktionär O'Connor glauben sie, einen weiteren Gegner des Staates zu erkennen, doch O'Connor entpuppt sich als parteitreuer Verräter, der Winston und Julia verhaften und foltern lässt.

🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 01:19:21 „dass Sie 1984, also zehn Jahre später, eben dann ein Fernsehduell gemacht haben mit Rudolf Augstein, dem Gründer des Spiegel“

Das WDR-Fernsehduell zwischen Schwarzer und Spiegel-Gründer Rudolf Augstein wird als sprachwissenschaftlich analysiertes Dokument über Geschlechterrollen in der Kommunikation diskutiert.

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Augsteins Kolumne gegen Alice Schwarzer

Augsteins Kolumne gegen Alice Schwarzer

Rudolf Augstein

In dieser Kolumne nimmt Rudolf Augstein Stellung zu Alice Schwarzers Kritik am Stern und beschuldigt sie, Demokratie und Meinungsfreiheit gefährden zu wollen. Der Text zeigt eine scharfsinnige Auseinandersetzung zwischen zwei Intellektuellen über Pressefreiheit und gesellschaftliche Verantwortung, die trotz aller Konfrontation von gegenseitigem Respekt geprägt war.

🗣 Alice Schwarzer erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:21:09 „Augstein hat eine fulminante Kolumne gegen mich geschrieben, ich würde Demokratie und die Meinungsfreiheit abschaffen wollen und so weiter.“

Alice Schwarzer erzählt, wie Rudolf Augstein im Spiegel eine scharfe Kolumne gegen sie veröffentlichte, nachdem sie den Stern wegen sexistischer Titelbilder angegriffen hatte. Trotz dieser öffentlichen Auseinandersetzung blieb zwischen beiden eine persönliche Verbindung bestehen.

Zum Artikel bei Spiegel Details
Backlash

Backlash

Susan Faludi · 2010

What has made women unhappy in the last decade? Faludi writes 'is not their equality' - which they don't yet have - but the rising pressure to halt, even worse, women's quest for that equality.

🗣 Alice Schwarzer empfiehlt aktiv bei ⏱ 01:34:36 „Susan Faludi hat in den 90er Jahren unheimlich kluges Buch veröffentlicht, Backlash. Da gibt es ein ganzes Kapitel über die Mode und die Medien und die Modeindustrie und wo sie aufzeigt, dass im Gegensatz zu dem Wunsch der Frauen, welche Mode sie haben wollen, nämlich eine, in der sie sich auch bewegen können und wo sie nicht in der Boutique höhnisch angeguckt werden, wenn sie Größe 40 haben.“

Alice Schwarzer zitiert Susan Faludis Buch als Beleg dafür, dass Mode ein politisches Thema ist. Sie hebt besonders das Modekapitel hervor, in dem Faludi mit Zahlen belegt, wie die Modeindustrie Kleidung gegen die Interessen von Frauen produziert hat — zu klein, zu eng — und damit wirtschaftlich gescheitert ist.

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Backlash – Die Männer schlagen zurück

Backlash – Die Männer schlagen zurück

Susan Faludi · 1992

A New York Times bestseller for more than four months, Backlash is Pulitzer Prize-winning reporter Susan Faludi's eye-opening, meticulously documented account of the growing and effective anti-feminist backlash in America during the last 10 years. "A bracing look at the counter-assault in our society on women's progress over the last decade".--The New York Times Book Review.

🗣 Alice Schwarzer empfiehlt aktiv bei ⏱ 01:36:15 „Susan Faludi hat in den 90er Jahren unheimlich kluges Buch veröffentlicht, Backlash. Da gibt es ein ganzes Kapitel über die Mode“

Schwarzer zitiert Faludis Buch als wichtige feministische Analyse über den Zusammenhang von Mode, Medien und Frauenbild. Sie erwähnt es mehrfach im Gespräch.

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Domenica – Ein Interview

Domenica – Ein Interview

Alice Schwarzer

Schon für die Radikalen der Historischen Frauenbewegung waren der Kampf gegen die Doppelmoral und die Solidarität mit Prostituierten selbstverständlich. Doch in den 1980ern wurde das ins Gegenteil verkehrt: in Solidarität mit dem System Prostitution. So war das nicht gemeint.

🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 01:39:39 „habe ich Domenica drei Tage begleitet und interviewt. Domenica war damals eine sehr berühmte Postuierte auf der Reeperbahn in Hamburg“

Schwarzer erzählt von einem dreitägigen Interview mit Domenica, einer bekannten Prostituierten auf der Hamburger Reeperbahn, das Ende der 80er Jahre für die Emma entstand.

Zum Artikel bei Emma.de Details
Sartre-Interview zur revolutionären Gewalt

Sartre-Interview zur revolutionären Gewalt

Alice Schwarzer

Alice Schwarzer über ihre Begegnungen mit Beauvoir und deren "Bekehrung" zum Feminismus: Wie aus der distanzierten Theoretikerin eine bekennende Feministin wurde. Die Pariser Intellektuelle brach aus der Enge des Bürgertums aus und stürmte hinein in die Welt. Sie wollte alles sein: Objekt und Subjekt, Frau und Mann, Mensch.

🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 01:41:53 „ich habe ihn ja interviewt zur revolutionären Gewalt, eine Frage, die damals hochaktuell war und aktuell geblieben ist“

Schwarzer interviewte Jean-Paul Sartre 1970 in Paris zur revolutionären Gewalt. Das Interview ist auch wegen des ikonischen Fotos mit Schwarzer im Minirock berühmt geworden.

Zum Artikel bei Emma.de Details
Wetten, dass..?

Wetten, dass..?

Frank Elstner, Thomas Gottschalk · 1981

In der erfolgreichen Fernsehshow sind viele Prominente zu Gast und nationale wie internationale Musik-Acts treten auf. Doch im Mittelpunkt stehen die äußert skurrilen Wetten, die häufig den Moderator sowie die Gäste staunen lassen.

🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 01:51:07 „Ich muss hier noch ein Geständnis machen, weil ich habe in der Vorbereitung auf unser Gespräch mir überlegt, wann ich sie eigentlich zuerst bewusst wahrgenommen habe. Also es könnte sein, dass ich irgendwie mal als Kind oder Jugendlicher in der Zeit oder in der FAZ was von ihnen gelesen habe, aber ich glaube, es war bei Wetten, dass.“

Christoph Amend gesteht, dass er Alice Schwarzer vermutlich zum ersten Mal bei 'Wetten, dass..?' bewusst wahrgenommen hat. Dies führt zu einer unterhaltsamen Anekdote über Rudi Carells BH-Nummer und einen Rock'n'Roll-Tanzunfall in der Sendung.

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Der Idiot der Familie

Der Idiot der Familie

Jean-Paul Sartre · 2007

Jens Bonnemann widmet sich Sartres Theorie der Imagination. Angesichts der nach wie vor regen Beschäftigung mit diesem paradoxerweise seit Jahrzehnten 'totgesagten' Philosophen, wundert es, daß seine Imaginationslehre bisher wenig Beachtung fand. Dies ist um so erstaunlicher, da Sartre dieses Thema ebenso ausgiebig behandelt wie die Probleme Freiheit, Subjektivität, (literarisches und politisches) Engagement oder Intersubjektivität.

🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 01:53:02 „Sartre war zu der Zeit schon sehr krank und halb blind und hatte zwar auch Momente größter Klarheit, aber schwächelte und war zum Weggefährten seiner Petite Coupin geworden, der Maoisten und schämte sich ein bisschen dafür, dass er den Flaubert schrieb und wollte eigentlich ein aktiver Revolutionär sein.“

Alice Schwarzer beschreibt Sartres Zustand Anfang der 1970er Jahre in Rom. Er arbeitete damals an seinem monumentalen Flaubert-Werk ('Der Idiot der Familie'), schämte sich aber dafür, weil er lieber ein aktiver Revolutionär gewesen wäre statt ein Schreibtischgelehrter.

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Libération

Libération

Libération veröffentlichte ein Interview mit dem Philosophen Jean-Paul Sartre zur Frauenbewegung, das Alice Schwarzer kritisiert. Sie sah darin zahlreiche Klischees und oberflächliche Aussagen zum Thema Frauenrechte. Zwischen Schwarzer und Sartre kam es daraufhin zu einer konfrontativen, aber humorvollen Auseinandersetzung.

🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 01:53:31 „Und hatte sich von seinen linken Kumpelchen dazu bringen lassen, in Libération ein Interview über Frauen zu geben und die Frauenbewegung. Und hatte doch tatsächlich reichlich aus meiner Sicht Dummheiten da erzählt, Klischees und so weiter.“

Alice Schwarzer erzählt, wie Sartre sich von linken Weggefährten überreden ließ, in der Zeitung Libération ein Interview über die Frauenbewegung zu geben, in dem er aus ihrer Sicht klischeehafte Aussagen machte. Das wurde zum Anlass für eine konfrontative, aber humorvolle Begegnung zwischen Schwarzer und Sartre.

Zum Artikel bei Liberation.fr Details
L'Idiot de la famille (Der Idiot der Familie)

L'Idiot de la famille (Der Idiot der Familie)

Jean-Paul Sartre · 1988

Sartres monumentale psychobiographische Analyse des französischen Schriftstellers Gustave Flaubert. Das Werk untersucht Flauberts Leben, Persönlichkeit und literarisches Schaffen aus existentialistischer Perspektive und ergründet die psychologischen Ursprünge seiner künstlerischen Vision und des Werks.

🗣 Alice Schwarzer erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:56:57 „schämte sich ein bisschen dafür, dass er den Flaubert schrieb und wollte eigentlich ein aktiver Revolutionär sein“

Sartres monumentales Werk über Gustave Flaubert wird beiläufig erwähnt – Sartre habe sich geschämt, an diesem literarischen Werk zu arbeiten, statt politisch aktiver zu sein.

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Sartres Interview über Frauen in Libération

Sartres Interview über Frauen in Libération

Jean-Paul Sartre

Sammlung von Texten und Essays des Philosophen Jean-Paul Sartre. Ein darin enthaltenes Interview in Libération behandelt Sartres Sicht auf die Frauenbewegung und wird von Schwarzer als problematisch kritisiert, da Sartres Aussagen voller Klischees seien.

🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 01:56:57 „hatte sich von seinen linken Kumpelchen dazu bringen lassen, in Libération ein Interview über Frauen zu geben und die Frauenbewegung. Und hatte doch tatsächlich reichlich aus meiner Sicht Dummheiten da erzählt“

Schwarzer kritisiert ein Interview, das Sartre in Libération über die Frauenbewegung gab und das aus ihrer Sicht voller Klischees war.

Zum Artikel bei Sartre.ch Details
3 Tage in Quiberon

3 Tage in Quiberon

Emily Atef · 2018

1981 verbringt der Weltstar Romy Schneider drei Tage mit ihrer besten Freundin Hilde in dem kleinen bretonischen Kurort Quiberon, um sich dort vor ihrem nächsten Filmprojekt ein wenig Ruhe zu gönnen. Trotz ihrer negativen Erfahrungen mit der deutschen Presse willigt sie in ein Interview mit dem "Stern" Reporter Michael Jürgs und dem Fotografen Robert Lebeck ein. Aus dem geplanten Termin entwickelt sich ein drei Tage andauerndes Katz- und Mausspiel zwischen dem Journalisten und der Ausnahmekünstl

🗣 Christoph Amend erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:57:14 „Ihr Abend und ihre Nacht mit Romy Schneider. 1976, wie kam die zustande? Haben Sie den Film gesehen? Ja, selbstverständlich.“

Christoph Amend fragt Alice Schwarzer nach ihrer Begegnung mit Romy Schneider 1976 und erwähnt dabei einen Film über Romy Schneider. Der Kontext deutet auf den Film '3 Tage in Quiberon' hin, der Schwarzers berühmtes Interview mit Romy Schneider thematisiert.

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Autobiografie von Hildegard Knef

Autobiografie von Hildegard Knef

Hildegard Knef · 2025

Das Leben hat Hildegard Knef oft genug aus dem Sattel geworfen. Trotzdem blieb es für sie der 'geschenkte Gaul', der zwar nicht immer bequem ist, den man aber stets behält – weil er ein Geschenk ist. Mit ihrer bewegenden Autobiographie schuf Hildegard Knef ein hinreißendes Stück Erlebnisliteratur: engagiert, authentisch, humorvoll – die Geschichte ihres Lebens und einer ganzen Generation.

🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 01:58:10 „Hildegard Knef hatte doch damals dieses fantastische Buch geschrieben, oder? Wie hieß das nochmal?“

Der Titel wird nicht korrekt erinnert (vermutlich 'Der geschenkte Gaul'). Das Buch wird als herausragendes Werk einer bewunderten Persönlichkeit erwähnt.

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Der geschenkte Gaul

Der geschenkte Gaul

Hildegard Knef · 2025

Das Leben hat Hildegard Knef oft genug aus dem Sattel geworfen. Trotzdem blieb es für sie der 'geschenkte Gaul', der zwar nicht immer bequem ist, den man aber stets behält – weil er ein Geschenk ist. Mit ihrer bewegenden Autobiographie schuf Hildegard Knef ein hinreißendes Stück Erlebnisliteratur: engagiert, authentisch, humorvoll – die Geschichte ihres Lebens und einer ganzen Generation.

🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 01:58:14 „Hildegard Knef hatte doch damals dieses fantastische Buch geschrieben, oder? Wie hieß das nochmal? Der Geschenk? Wer? Hildegard Knef. Hatte die nicht dieses fantastische Buch?“

Christoph Amend erinnert sich an Hildegard Knefs Autobiografie, kann sich aber nicht genau an den Titel erinnern. Das Gespräch dreht sich gerade um Frauen aus dem deutschen Kulturbetrieb, die von Schwarzers Großmutter kommentiert wurden — die Knef als jemand, die 'viel zu früh emanzipiert' gewesen sei.

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Romy Schneider

Romy Schneider

Alice Schwarzer · 2008

Porträt der Schauspielerin Romy Schneider als Spiegel der deutschen Frauenrollen nach dem Zweiten Weltkrieg. Das Buch verfolgt Schneiders Leben von der naiven Sissi bis zur Femme Fatale und zeichnet dabei ein Bild der Nachkriegsgesellschaft und ihrer Widersprüche.

🗣 Alice Schwarzer empfiehlt aktiv bei ⏱ 02:01:16 „Ich habe ja in diesem Buch genauso, in meinem Buch über Romy genauso, wie in, das ich ja später geschrieben habe, wie in meinem Buch über Dönow geht es auch um deutsche Geschichte. Aber wir sind jetzt noch nicht bei diesem Buch, das ich erst 20 Jahre später geschrieben habe.“

Alice Schwarzer beschreibt ihr Buch über Romy Schneider als Porträt der deutschen Frau nach dem Krieg. Romy habe in ihrem kurzen Leben alle Frauenrollen verkörpert – von der naiven Sissi bis zur Femme Fatale. Schwarzer wartete nach Romys Tod noch rund zehn Jahre, bevor sie das Buch schrieb, weil sie das Vertrauen der Schauspielerin nicht verletzen wollte.

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Sissi

Sissi

Ernst Marischka · 1955

Der österreichische Kaiser Franz Joseph ist verliebt. Jedoch nicht in Prinzessin Nené, die seine Mutter Erzherzogin Sophie für ihn als zukünftige Kaiserin Österreichs ausgesucht hat. Sissi, die jüngere Schwester von Nené ist das Mädchen, dem er sein Herz schenken will. Franz Joseph ist hingerissen von ihrer Anmut und Schönheit.

🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 02:02:24 „Ich habe die Sissi erst gesehen, nachdem sie schon tot war. Das werfe ich mir bis heute vor, weil ich finde die erste Sissi bezaubernd.“

Die Sissi-Filme mit Romy Schneider werden im Zusammenhang mit Schwarzers Analyse von Romy Schneiders Karriere und den verschiedenen Frauenrollen diskutiert.

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Gruppenbild mit Dame

Gruppenbild mit Dame

Heinrich Böll · 2009

Gruppenbild mit Dame: Ein zeitloses Meisterwerk von Heinrich Böll über das Schicksal einer Frau im Nachkriegsdeutschland In diesem zum Klassiker gewordenen Roman zeichnet Heinrich Böll ein gestalten- und episodenreiches Panorama der deutschen Vor- und Nachkriegsgeschichte. Im Mittelpunkt steht Leni Pfeiffer, geborene Gruyten, Jahrgang 1922. Während des Krieges lernt sie den sowjetischen Kriegsgefangenen Boris kennen und lieben.

🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 02:02:24 „sie spielte in einem Film Gruppenbild mit Dame nach einem Roman von Böll und der hatte nie geantwortet“

Bölls Roman wird erwähnt, weil Romy Schneider in der Verfilmung mitspielte und Böll mehrfach vergeblich kontaktierte, um sich über die Rolle auszutauschen.

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Gruppenbild mit Dame

Gruppenbild mit Dame

Heinrich Böll · 1977

Leni Gruyten wächst in den dreißiger Jahren als Tochter eines Bauunternehmers auf. Nachdem die Machtübernahme der Nazis sich zunächst positiv für die Familie gestaltet hat, erleidet sie im Zweiten Weltkrieg mehrere Schicksalsschläge. Als Leni sich gegen Ende des Krieges in den russischen Kriegsgefangenen Boris verliebt, muss sie sich als "Sowjet-Hure" beschimpfen lassen. Auch nach Boris' Tod verliert Leni ihren Lebensmut nicht.

🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 02:02:41 „Sie spielte in einem Film Gruppenbild mit Dame nach einem Roman von Böll und der hatte nie geantwortet. Später habe ich herausgefunden, weil er die Briefe nie bekommen hatte, darüber war sie sehr gekränkt.“

Alice Schwarzer erzählt, dass Romy Schneider in der Verfilmung von Bölls Roman mitspielte und ihm mehrfach schrieb, weil sie sich analytisch mit ihren Rollen auseinandersetzte. Böll antwortete nie – wie sich später herausstellte, weil er die Briefe nie erhalten hatte. Die Anekdote mündet in ein Treffen, das Schwarzer vermittelte.

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Romy Schneider: Mythos und Leben

Romy Schneider: Mythos und Leben

Alice Schwarzer · 2008

Porträt der Schauspielerin Romy Schneider zwischen Ruhm und Einsamkeit. Das Buch basiert auf einem persönlichen Gespräch und enthüllt die Frau hinter dem Mythos – ihre Träume, Kämpfe und die Last des Starseins.

🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 02:05:07 „dann habe ich mir dann doch gesagt, das ist doch so interessant und habe das Buch über Romy Schneider geschrieben“

Schwarzer erzählt die Entstehungsgeschichte ihres Buches über Romy Schneider, das auf einem intensiven persönlichen Gespräch basiert. Die Tonband-Anekdote ('verrate mich nicht') ist besonders eindrücklich.

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Marion Dönhoff

Marion Dönhoff

Alice Schwarzer · 2017

Marion Dönhoff über Alice Schwarzer: »Niemand hat mich so treffend beschrieben wie sie.«Im Jahr 2009 wäre die große Journalistin Marion Gräfin Dönhoff 100 Jahre alt geworden. Anlass genug, Alice Schwarzers hochgelobte Biografie über die ehemalige Herausgeberin und Chefredakteurin der Zeit in einer Neuausgabe vorzulegen.Zwei Journalistinnen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, scheinbar – und die selber doch um ihre tiefen Gemeinsamkeiten wissen.

🗣 Alice Schwarzer empfiehlt aktiv bei ⏱ 02:06:10 „Und wie ich dieses Buch geschrieben habe, habe ich gedacht, wo habe ich denn mein Tonband? Also natürlich, ich sagte ja eben, Rudolf Augstein war mein Idol als Journalistin. Aber Marion Döner war natürlich auch da.“

Alice Schwarzer erzählt ausführlich die Entstehungsgeschichte ihrer Biografie über Marion Dönhoff. Sie beschreibt, wie schwierig die Recherche war, weil Dönhoff 'verschlossen wie eine Auster' war und bestimmte Themen tabu blieben. Das Buch lebt daher vor allem von Beobachtung, Textlektüre und Gesprächen mit Vertrauten.

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Marion Dönhoff – Ein widerständiges Leben

Marion Dönhoff – Ein widerständiges Leben

Alice Schwarzer · 2017

Marion Dönhoff über Alice Schwarzer: »Niemand hat mich so treffend beschrieben wie sie.«Im Jahr 2009 wäre die große Journalistin Marion Gräfin Dönhoff 100 Jahre alt geworden. Anlass genug, Alice Schwarzers hochgelobte Biografie über die ehemalige Herausgeberin und Chefredakteurin der Zeit in einer Neuausgabe vorzulegen.Zwei Journalistinnen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, scheinbar – und die selber doch um ihre tiefen Gemeinsamkeiten wissen.

🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 02:11:31 „Sie haben ja auch über die Frau geschrieben und wenn ich das richtig gespeichert habe, angefangen an einer Biografie zu arbeiten“

Schwarzer erzählt ausführlich die Entstehungsgeschichte ihrer Biografie über die Zeit-Herausgeberin Marion Dönhoff, deren Verschlossenheit eine große Herausforderung darstellte.

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Weggefährten

Weggefährten

Marion Dönhoff · 2004

Am 11. März 2002 ist Marion Gräfin Dönhoff im Alter von 92 Jahren auf Schloss Crottorf gestorben. Über ein halbes Jahrhundert war die Gräfin das moralische Rückgrat der Wochenzeitung Die Zeit. Zwei ihrer Wegbegleiter und engsten Vertrauten, Haug von Kuenheim und Theo Sommer, haben in den letzten Monaten ihres Lebens zahlreiche Gespräche mit ihr geführt. Noch einmal sagte sie, was ihr im Leben wichtig war und was sie weitergeben wollte an die Nachwelt.

🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 02:16:37 „Und dann hat sie ein Buch veröffentlicht über Weggefährten. Also Männer, die, so wie Sie, Widerstand geleistet hatten im Dritten Reich. Und über sich selber hatte sie da gar nichts gesagt, obwohl man wusste und ich wusste, dass sie da auch eine Rolle gespielt hat.“

Alice Schwarzer beschreibt Dönhoffs Buch über männliche Widerstandskämpfer im Dritten Reich als Auslöser für ihre eigene Biografie-Idee. Typisch für Dönhoffs 'falsche Bescheidenheit' habe sie ihre eigene Rolle im Widerstand darin verschwiegen – was Schwarzer motivierte, die ganze Geschichte dieser Frau zu erzählen.

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Der lange Ritt nach Westen

Der lange Ritt nach Westen

Marion Dönhoff · 2002

Dönhoffs eindringlicher Bericht über ihre Flucht aus Ostpreußen im Winter 1945 zu Pferd dokumentiert eine der großen Vertreibungen der deutschen Zeitgeschichte. Das Werk zeigt nicht nur die dramatischen Ereignisse dieser Flucht, sondern auch Dönhoffs charakteristische Unerschrockenheit und ihren lebhaften Stil – Eigenschaften, die sie später auch als rasante Autofahrerin auszeichneten.

🗣 Christoph Amend erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:22:33 „Der lange Ritt nach Westen.“

Christoph Amend wirft den Titel von Dönhoffs berühmtem Buch über ihre Flucht aus Ostpreußen 1945 als knappes Stichwort ein, als Alice Schwarzer gerade über Dönhoffs rasanten Fahrstil erzählt – eine augenzwinkernde Verbindung zwischen dem historischen Ritt zu Pferd und dem Autofahren.

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Briefwechsel zwischen Gräfin Dönhoff und Bucerius

Briefwechsel zwischen Gräfin Dönhoff und Bucerius

· 2014

Die Edition präsentiert den Briefwechsel zwischen zwei bedeutenden Juristen des Öffentlichen Rechts: Ernst Forsthoff (1902-1974) und Carl Schmitt (1888-1985). Sie umfasst 359 Dokumente, 218 Briefe von Forsthoff, 141 von Schmitt. In einem schriftlichen Gespräch über fast ein halbes Jahrhundert hinweg tauscht man sich über das eigene Fach, über Theorien und Publikationen der Kollegen, über den wissenschaftlichen Nachwuchs, über die eigene Karriereplanung und über den beruflichen Lebenslauf von Fac...

🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 02:26:07 „Als Magazinredakteur hat mich natürlich besonders dieses Buch interessiert, das vor ein paar Jahren erschienen ist, der legendäre Briefwechsel zwischen Gräfin Dönhoff und Pucerius zur Zeit. Ich gestehe, den habe ich nicht gelesen.“

Christoph Amend erwähnt den veröffentlichten Briefwechsel zwischen Dönhoff und dem Zeit-Verleger Bucerius als aufschlussreiches Dokument für die Geschichte des Magazins. Alice Schwarzer gesteht, ihn nicht gelesen zu haben, worauf Amend erzählt, dass Dönhoff kein Fan der Einführung des Zeit-Magazins mit Farbfotos war.

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Briefwechsel Dönhoff-Bucerius

Briefwechsel Dönhoff-Bucerius

· 2015

Briefwechsel zwischen Marion Gräfin Dönhoff, langjährige Herausgeberin der ZEIT, und dem Verleger Gerd Bucerius. Der Austausch dokumentiert Debatten über redaktionelle Fragen und Medienveränderungen in der Nachkriegszeit, etwa Dönhoffs kritische Haltung zur Einführung von Farbfotografie. Der Briefwechsel illustriert, wie technische und gestalterische Innovationen in klassischen Medien traditionell auf Widerstand stießen – eine historische Parallele zu modernen Umbrüchen im Mediensektor.

🗣 Christoph Amend empfiehlt aktiv bei ⏱ 02:26:48 „der legendäre Briefwechsel zwischen Gräfin Dönhoff und Bucerius zur Zeit“

Der Briefwechsel zwischen den beiden Zeit-Gründungsfiguren wird als aufschlussreich für die Geschichte des Magazinjournalismus beschrieben.

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Gespräche mit Alice Schwarzer

Gespräche mit Alice Schwarzer

Alice Schwarzer · 1983

Weergave van zes gesprekken van de Duitse feministische journaliste met een van de belangrijkste voorvechtsters van de nieuwe vrouwenbeweging in Frankrijk.

🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 02:27:54 „Sie haben ja auch diese Gespräche, die Sie über viele Jahre mit Simon de Beauvoir geführt haben, als Buch mal veröffentlicht. Und ich glaube, da kommt das auch sofort am Anfang zur Sprache.“

Jochen Wegner lenkt das Gespräch zurück auf Simone de Beauvoir und erwähnt Alice Schwarzers Buch mit den über Jahre geführten Gesprächen. Er erinnert sich, dass de Beauvoir den Feminismus zunächst als erledigt abgehakt hatte und erst viel später wieder zur Feministin wurde.

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Gespräche mit Simone de Beauvoir

Gespräche mit Simone de Beauvoir

Alice Schwarzer · 1983

Weergave van zes gesprekken van de Duitse feministische journaliste met een van de belangrijkste voorvechtsters van de nieuwe vrouwenbeweging in Frankrijk.

🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 02:27:54 „Sie haben ja auch diese Gespräche, die Sie über viele Jahre mit Simon de Beauvoir geführt haben, als Buch mal veröffentlicht. Und ich glaube, da kommt das auch sofort am Anfang zur Sprache.“

Jochen Wegner leitet über zu Alice Schwarzers langjähriger Beziehung zu Simone de Beauvoir und verweist auf das Buch, in dem Schwarzer ihre Gespräche mit de Beauvoir über viele Jahre hinweg veröffentlicht hat. Er erinnert sich, dass de Beauvoir darin beschreibt, wie sie den Feminismus zunächst für erledigt hielt.

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Das andere Geschlecht

Das andere Geschlecht

Simone de Beauvoir · 2018

Das berühmte Standardwerk von Simone de Beauvoir! Die universelle Standortbestimmung der Frau, die aus jahrtausendealter Abhängigkeit von männlicher Vorherrschaft ausgebrochen ist, hat nichts an Gültigkeit eingebüßt. Die Scharfsichtigkeit der grundlegenden Analyse tritt in der Neuübersetzung noch deutlicher hervor. Simone de Beauvoir überprüft die subjektiven und objektiven Einschränkungen und Belastungen, denen Frauen ausgesetzt waren und sind. Aus souveränem Verständnis, profundem Wissen und u

🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 02:31:11 „In der Welt wäre nicht da, wo sie ist, ohne dieses Buch... anderer Geschlecht ist die bedeutendste Publikation dazu im 20. Jahrhundert“

Beauvoirs feministisches Hauptwerk wird als die bedeutendste Publikation zum Thema Geschlechterverhältnisse im 20. Jahrhundert gewürdigt.

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Drei Knöpfe gehen ihren Weg

Drei Knöpfe gehen ihren Weg

Der Essay analysiert Angela Merkels Kleidungsstil und sein Verhältnis zu Geschlechterbildern. Ein bekannter Cartoon der Emma-Karikaturistin, der Merkels Blazer mit drei statt vier Knöpfen zeichnet, wird zum Anlass für eine Diskussion über ihren bewusst gewählten, geschlechterneutralen Look. Merkels Stil wird als innovativer Beitrag zu modernen Frauenrollen interpretiert.

🗣 Alice Schwarzer erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:37:46 „Drei Knöpfe gehen ihren Weg, hat sie den Cartoon genannt. Was ich wahnsinnig interessant finde, Merkel hat, wir reden ja andauernd von Weiblichkeitsbildern, wie sieht man aus, wie sollte man aussehen, hat einen eigenen Weg gefunden mit diesem etwas geschlechternutralen Stil.“

Im Gespräch über Angela Merkels Kleidungsstil erwähnt Christoph Amend, dass Merkels Blazer vier statt drei Knöpfe hat. Alice Schwarzer greift das auf und nennt den Cartoon einer Emma-Karikaturistin, die Merkel stets mit drei Knöpfen zeichnete. Der Cartoon wird als Anlass genommen, Merkels geschlechterneutralen Stil als bewusste neue Frauenrolle zu würdigen.

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Rezension von Backlash durch Angela Merkel

Rezension von Backlash durch Angela Merkel

Angela Merkel

"Freiheit", das autobiografische Buch von Altkanzlerin Angela Merkel, die von 2005 bis 2021 Kanzlerin war, zeichnet ihre nationale und europäische politische Karriere nach. Es bietet Gelegenheit, auf ihr politisches Vermächtnis innerhalb der EU zurückzublicken. #EuropeNews

🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 02:43:18 „von dem Buch geschwärmt, das kurz danach erst auf Deutsch erschien. Und da habe ich sie um eine Rezension gebeten. Und die hat sie auch gemacht, eine sehr kluge Rezension“

Angela Merkel schrieb eine Rezension von Susan Faludis 'Backlash' für die Emma, in der sie schrieb, Frauen müssten den Weg der Macht gehen.

Zum Artikel bei De.euronews.com Details
Die Gotteskrieger und die falsche Toleranz

Die Gotteskrieger und die falsche Toleranz

Alice Schwarzer · 2007

Die bekannte Frauenrechtlerin bezieht Stellung zu aktuellen Fragen der Gleichberechtigung von Mann und Frau.

🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 03:07:41 „2001 habe ich dann das Buch veröffentlicht, die Anthologie. Die Gotteskrieger oder die falsche Toleranz, da ging es in erster Linie um die Außenpolitik in dem Zusammenhang.“

Alice Schwarzer beschreibt ihre jahrzehntelange Auseinandersetzung mit dem politischen Islam. Die 2001 erschienene Anthologie war ihr erstes Buch zu diesem Thema und behandelte vor allem die außenpolitische Dimension des Islamismus. Sie ordnet das Werk in eine Reihe von drei bis vier Büchern ein, die sie als Herausgeberin zu dieser Problematik veröffentlicht hat.

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Die große Verschleierung

Die große Verschleierung

Alice Schwarzer · 2011

Moscheen-Streit. Kopftuch-Debatte. Scharia. Islamkonferenz ... Ein Buch, das aufklärt. Die große Verschleierung: ein Buch über die Hindernisse erfolgreicher Integrationspolitik, über die politisch-symbolische Dimension der Verschleierung muslimischer Frauen, aber auch über die Verschleierung der islamistischen Gefahr durch Kulturrelativisten in deutschen Medien. Die Debatten über den wachsenden Einfluss islamischer Kreise nicht nur in Deutschland werden immer heftiger.

🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 03:07:48 „Ein paar Jahre später die große Verschleierung oder Integration, da ging es um die Innenpolitik.“

Als Ergänzung zu ihrem außenpolitisch orientierten Buch über Gotteskrieger beschreibt Schwarzer dieses Folgewerk, das sich mit den innenpolitischen Auswirkungen des politischen Islam in Deutschland befasst. Sie stellt es als Teil einer kontinuierlichen publizistischen Auseinandersetzung mit dem Islamismus dar.

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Meine algerische Familie

Meine algerische Familie

Alice Schwarzer

Porträt einer typischen algerischen Familie, das deutschen Lesern den Alltag von Muslimen nahebringt. Das Buch bietet einen authentischen Einblick in konkrete Lebensverhältnisse, geprägt durch die Auswirkungen des islamistischen Terrors in Algerien.

🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 03:26:42 „Ich habe ja auch über eine sehr typische algerische Familie jetzt mal ein ganzes Buch geschrieben vor zwei, drei Jahren, um den Deutschen mal zu zeigen, wie so das Leben von Muslimen einfach ist.“

Schwarzer erwähnt dieses Buch im Kontext ihrer Argumentation, dass sie keine Ideologin sei, sondern sich mit den konkreten Lebensverhältnissen von Menschen befasse. Das Buch über eine algerische Familie sollte deutschen Lesern einen authentischen Einblick in das Alltagsleben von Muslimen geben, geprägt von den Folgen des islamistischen Terrors in Algerien.

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Studie des Innenministeriums zum Kopftuch

Studie des Innenministeriums zum Kopftuch

Bundesinnenministerium-Studie zur Kopftuchtragepraxis unter muslimischen Frauen in Deutschland. Die Forschung zeigt, dass etwa 75 Prozent der Musliminnen kein Kopftuch tragen und widerlegt damit verbreitete Annahmen über religiöse Praktiken.

🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 03:40:53 „Ich möchte Sie auch daran erinnern, ich hoffe, ich sage jetzt nichts Falsches, ich habe die Zahlen so oft zitiert. In Deutschland, laut einer großen Studie des Innenministeriums, tragen drei Viertel der muslimischen und muslimischstämmigen Mädchen und Frauen kein Kopftuch.“

Alice Schwarzer zitiert eine Studie des Bundesinnenministeriums, um zu belegen, dass die Mehrheit der Musliminnen in Deutschland kein Kopftuch trägt. Die Studie dient ihr als empirische Grundlage für ihr Argument, dass das Kopftuch keine religiöse Pflicht, sondern eine politische oder individuelle Entscheidung ist. Den genauen Titel nennt sie nicht.

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Jailhouse Rock

Jailhouse Rock

Elvis Presley

Elvis Presleys Klassiker "Jailhouse Rock" von 1957 ist ein Rockabilly-Meilenstein, der weit über die Musikgeschichte hinaus wirkt. Der Song wurde zum Namensgeber der deutschen Punk-Band Spider-Murphy-Gang, deren Name direkt aus dem Liedtext stammt. Böhmermann illustriert damit die fortwirkende Kulturkraft des Originals in der deutschen Popmusik – ein Klassiker, dessen Einfluss bis heute reicht.

🗣 Alice Schwarzer empfiehlt aktiv bei ⏱ 04:13:38 „Was ist der beste Song von Elvis? Ach, da gibt es so viele, also Jailhouse Rock oder, also die frühen“

Schwarzer benennt Jailhouse Rock als einen ihrer Elvis-Favoriten und schwärmt von den frühen Elvis-Aufnahmen.

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Elvis: '68 Comeback Special

Elvis: '68 Comeback Special

Elvis Presley

Das '68 Comeback Special war Elvis Presleys legendäre TV-Performance, in der er nach seiner Militärzeit und den gezähmten Hollywood-Jahren in schwarzem Leder auf einer kleinen Bühnenbühne improvisierte. Die Darbietung wurde zum Wendepunkt seiner Karriere und bewies, dass sein rebellischer Spirit trotz jahrelanger künstlerischer Eintönigkeit intakt geblieben war. Das Special gilt bis heute als einer der authentischsten und einflussreichsten Momente in der Musikgeschichte.

🗣 Alice Schwarzer empfiehlt aktiv bei ⏱ 04:15:21 „Da gibt es diese herrliche Show, da ist er auf so einer ganz kleinen Bühne wie ein Boxring und ist so ganz in schwarzem Leder, was ihm natürlich fantastisch steht. Und da improvisiert er mit einer kleinen Band auf. Und das könnte ich mir zehnmal am Tag angucken und jedes Mal schmissen.“

Alice Schwarzer beschreibt begeistert das legendäre '68 Comeback Special, in dem Elvis nach seiner Militärzeit und den zahmen Hollywood-Jahren in schwarzem Leder auf einer kleinen Bühne improvisierte. Für sie ist dieser Moment der Beweis, dass der 'gezähmte' Elvis sein rebellisches Feuer nie verloren hat.

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Aloha from Hawaii Via Satellite

Aloha from Hawaii Via Satellite

Elvis Presley

Mitschnitt von Elvis Presleys legendärem Live-Konzert aus Hawaii von 1973, das als eine der ikonischsten Rockaufführungen der Musikgeschichte gilt. Der Podcast zeigt, wie diese Aufnahme noch Jahrzehnte später Menschen fasziniert und tiefe emotionale Bindungen schafft – im beschriebenen Fall entfachte die Aufführung eine bleibende Elvis-Faszination, obwohl die Zuschauerin zunächst reserviert war.

🗣 Alice Schwarzer empfiehlt aktiv bei ⏱ 04:16:23 „Und da hatte ich in dem Zusammenhang eine Freundin, die war mit einem Amerikaner verheiratet. Und die sagte, hör mal, morgen kommt die Elvis-Show in Hawaii. Willst du die mal sehen? Und ich hatte so eine kleine Waage, ja, ich hatte noch natürlich meine Sentimentalität für ihn, aber ich dachte, du lieber Gott, jetzt Elvis schon in Hawaii.“

Schwarzer erzählt, wie sie 1971 in München – ausgerechnet im Zusammenhang mit der Abtreibungsaktion – die Elvis-Hawaii-Show bei einer Freundin sah. Obwohl sie reserviert hingegangen war, war sie sofort wieder 'total verfallen', als Elvis mit seinem 'kleinen Lächeln' und 'Grübchen' die Bühne betrat. Seitdem hält sie ihm die Treue.

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Poupée de cire, poupée de son

Poupée de cire, poupée de son

France Gall

Klassischer französischer Pop-Hit der 1960er Jahre mit spielerisch-poetischem Text über eine lebendige Puppe aus Wachs und Papier. Das Lied zeichnet sich durch seinen verspielten Charakter und die melodische Leichtigkeit aus, die das Absurde der Metapher unterstreicht. Ein ikonischer Song, der als Paradebeispiel französischer Popkultur gilt.

🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 04:21:22 „Und da trat ein Sänger auf, dessen Name mir jetzt gerade nicht einfällt, der sehr androgyn war. Auch einen schmalen, zarten Körper. Eines seiner bekanntesten Lieder war »Visine Poupée de Circe«. Ich bin eine Puppe aus Dingsbums Wachs.“

Schwarzer erzählt von einem Konzertbesuch im Pariser Olympia mit ihrem damaligen Freund Bruno. Der androgyne Auftritt des Künstlers wird zum Auslöser einer Schlüsselbeobachtung Brunos: Schwarzer bewundert Männer als 'süß', Frauen aber als 'rasend' – woraus sie ihre These ableitet, dass das Spannende in der Mitte liegt. Jochen Wegner googelt und identifiziert France Gall als Interpretin.

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EMMA

EMMA

Alice Schwarzer

EMMA ist die feministische Zeitschrift von Alice Schwarzer. Das Magazin setzt sich seit 1977 mit gesellschaftlichen Tabus auseinander – von sexueller Gewalt über Kindesmissbrauch bis zu Körpernormen. Bekannt für investigativen Journalismus und feministische Gesellschaftskritik.

🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 04:38:41 „Emma hat den Missbrauch von Kindern 1977 zum ersten Mal thematisiert. Und ist dran geblieben und musste sich sehr vorführen lassen. Dasselbe galt für die sexuelle Gewalt in Beziehungen. Wir haben diesen Diätwahn 1984 zum ersten Mal thematisiert.“

Alice Schwarzer verweist auf die Zeitschrift EMMA als Pionierin bei der Thematisierung von Kindesmissbrauch (1977), sexueller Gewalt in Beziehungen und Diätwahn (1984). Sie betont, dass diese Themen damals Neuland waren und die Redaktion dafür angefeindet wurde.

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Die Wörter

Die Wörter

Jean-Paul Sartre · 2023

Sartres autobiografisches Werk „Die Wörter" erforscht seine persönliche Entwicklung und Philosophie der Freiheit. Das Buch behandelt besonders die Beziehungen zwischen Generationen und wie Freiheit in Familien unterschiedlich gelebt wird. Alice Schwarzer würdigt es als eines der bedeutendsten Werke zum Verständnis von menschlicher Freiheit.

🗣 Alice Schwarzer empfiehlt aktiv bei ⏱ 04:48:52 „Zadra hat darüber ein wunderbares Buch geschrieben, über sein Leben, die Wörter. Meiner Meinung nach sein schönstes Buch. Also die Freiheit ist größer. Weder die Kinder noch die Großeltern sind so in der Pflicht wie Kinder und Eltern.“

Alice Schwarzer spricht über die besondere Freiheit im Verhältnis zwischen Großeltern und Enkeln und verweist auf Sartres autobiografisches Werk 'Die Wörter' als wunderbares Buch über dieses Thema. Sie hält es für Sartres schönstes Buch. Im Transkript wird der Name als 'Zadra' wiedergegeben, gemeint ist Jean-Paul Sartre.

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Die Wörter (Les Mots)

Die Wörter (Les Mots)

Jean-Paul Sartre · 2023

Der weltberühmte Schriftsteller und Philosoph erzählt hier mit der Ironie eines Mannes, der alle Lügen seines Zeitalters und alle Illusionen, auch die eigenen, durchschaut hat, die Geschichte seiner Jugend. Eine faszinierende Studie über die kindliche Psyche, ein brillant geschriebenes Selbstbekenntnis, das die Tradition der großen französischen Moralisten für unsere Zeit erneuert.

🗣 Alice Schwarzer empfiehlt aktiv bei ⏱ 04:52:24 „Sartre hat darüber ein wunderbares Buch geschrieben, über sein Leben, die Wörter. Meiner Meinung nach sein schönstes Buch.“

Schwarzer empfiehlt Sartres autobiografisches Werk 'Die Wörter' als sein schönstes Buch, im Zusammenhang mit dem Thema der freieren Beziehung zwischen Großeltern und Enkeln.

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Ja oder Nein

Ja oder Nein

Joachim Fuchsberger · 2017

Die kompromisslose Dokumentarfilmerin Vivian Prudeck ist für ihren neuen Film auf der Suche nach Ehepaaren, an denen sie ihre revolutionäre Idee überprüfen will: den Sieben-Jahres-Ehevertrag. Nach Ablauf der sieben Jahre wäre die Ehe automatisch beendet, jedoch bestünde die Option auf Verlängerung. Aus jeweils ganz unterschiedlichen Gründen finden sich drei Paare, die bereit sind, vor Vivians Kamera zu treten und ihr Privatleben auseinander nehmen zu lassen.

🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 05:04:22 „Und da hat er mich angerufen und da hat er mir vorgeschlagen, dass ich bei Ja oder Nein diesem Rate spielen. Rate Fuchs, Fuchsberger und dann noch vier. Und da habe ich ihm gesagt, das ist sehr ehrenvoller Antrag, nett und so, aber das ist jetzt auch keine Zeit und nicht meine Welt.“

Alice Schwarzer erzählt, wie Joachim Fuchsberger sie Ende der 1980er Jahre einlud, als Rateteam-Mitglied bei seiner ARD-Spielshow mitzumachen. Zunächst lehnte sie ab, sagte dann aber doch zu und bildete mit Sepp Maier ein komödiantisches Duo, das beim Publikum sehr gut ankam – zur Irritation ihrer feministischen Weggefährtinnen.

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Aktuelles Buch (Titel ungenannt)

Aktuelles Buch (Titel ungenannt)

Alice Schwarzer · 1991

Ein Einblick in den Redaktionsalltag der Zeitschrift Emma: Das Buch beschreibt, wie die tägliche Arbeit in der Redaktion verläuft und stellt das Team hinter der Frauenzeitschrift vor.

🗣 Alice Schwarzer erwähnt beiläufig bei ⏱ 05:08:10 „Ja, tadellos. Wir sind, also erstens, ich erzähle das ja auch ein bisschen in meinem aktuellen Buch. Also wie unser Alltag ist, wie das so läuft und so.“

Auf die Frage, wie es der Zeitschrift Emma geht, verweist Schwarzer auf ihr aktuelles Buch, in dem sie den Redaktionsalltag und das Team beschreibt. Der Titel wird nicht genannt, es geht um einen Einblick in die Emma-Arbeitswelt.

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