Funny Games
Michael Haneke · 2008
Ein arriviertes Ehepaar macht zusammen mit seinem Sohn Urlaub im schicken Domizil in den Hamptons. Völlig unvermittelt brechen zwei weiß behandschuhte junge Männer in die Idylle ein. Nach kurzem Smalltalk geben sie der Familie gewalttätig zu verstehen, dass sie es auf das Leben der hilflosen Menschen abgesehen haben - nicht ohne sie zuvor mit "komischen Spielen" gefoltert zu haben: Sie zwingen die Frau zu wählen, wer zuerst und auf welche Weise sterben soll. Die Situation ist ausweglos.
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Erwähnungen (2)
„Funny Games, ganz großartiger Film mit Susanne Lothar, seiner Ehefrau. Und ich sollte ihn porträtieren.“
Jana Hensel erinnert sich an Funny Games als den letzten beeindruckenden Film von Ulrich Mühe vor Das Leben der Anderen. Sie beschreibt den Film als großartig und ordnet ihn in Mühes Karriere ein, die nach Jahren des Pechs mit diesem Haneke-Film einen Höhepunkt hatte.
„Das ist nicht das Hauptthema, aber es gibt zwei, drei Folgen, die sind fast wie, die haben so eine Qualität fast wie so ein Hanecken-Film. So wie Funny Games oder so, weil sie mit der Frage der Gewalt spielen und er steht unter Gewaltbedrohung, kann sich aber nicht wehren.“
Weisbrod vergleicht einzelne Folgen der Serie 'Louie' mit Michael Hanekes Film 'Funny Games', weil sie auf ähnlich verstörende Weise die Frage der Gewalt thematisieren. Louis C.K.s Figur stehe unter Gewaltbedrohung, könne sich aber nicht wehren – gerade dieses Versagen als Mann werde zur grausamen Pointe.
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