Galleria Prospettica (Palazzo Spada)
Francesco Borromini
Borrominis Galerieprospekt im Palazzo Spada ist eine berühmte Trompe-l'œil-Kolonnade, die durch optische Perspektivtäuschung Raum suggiert, wo keiner existiert. Für Künstler und Theoretiker wie Ólafur Elíasson bildet dieses Werk einen zentralen Anknüpfungspunkt zur Frage, wie Raumwahrnehmung historisch konstruiert wurde und wie Künstler diese Wahrnehmung manipulieren können. Das Interesse an Borrominis Werk verbindet sich hier mit kunsthistorischen Diskursen (Panofsky) über die Perspektive als kulturelle Erfindung, nicht als natürliche Sehweise.
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Erwähnungen (1)
„Heute Morgen habe ich ein Bild oder Zeichnungen von Borrominis Trombleu gesucht. Ich habe mich total geärgert, weil ich das gestern irgendwie in der Hand hatte. Da habe ich das wieder im Netz finden müssen.“
Ólafur Elíasson beschreibt seinen Tagesablauf und erzählt, dass er sich morgens mit Borrominis Trompe-l'œil-Kolonnade beschäftigt hat, weil ihn die Geschichte der Perspektive wieder interessiert. Er verbindet dies mit seinem Panofsky-Buch und der Frage, wie Raumwahrnehmung historisch konstruiert wurde.
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