Antisemitismus-Debatte: Wie links ist Eva Menasse? - Kultur
Gehässiger Text über Eva Menasse
Maxim Biller
Die österreichische Schriftstellerin Eva Menasse, seit 20 Jahren in Deutschland ansässig, ringt zeitlebens mit ihrer Identitätsfrage. Als Tochter des jüdischen Vaters Hans Menasse – ein Kindertransport-Überlebender von 1938, der später österreichischer Fußballnationalspieler wurde – und einer katholischen Mutter erlebt sie eine innere Zerrissenheit. In Interviews hat sie sich öffentlich ambivalent über ihre Zugehörigkeit zum Judentum geäußert und dabei ihre jahrzehntelange Identitätssuche offenbart. Der Gastbeitrag von Maxim Biller analysiert ihren Sinneswandel in der gegenwärtigen Antisemitismus-Debatte und ordnet ihre Position im politischen Diskurs ein.
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Erwähnungen (1)
„Maxim Billa, der einen sehr gehässigen Text über mich geschrieben hat, und den ich jetzt trotzdem sehr zustimmend hier zitieren werde. Nicht den Text über mich, sondern einen anderen Text von ihm.“
Eva Menasse erwähnt beiläufig, dass Maxim Biller einen gehässigen Text über sie verfasst hat, ohne Titel oder Publikationsort zu nennen. Sie grenzt diesen Text von dem ab, den sie dann zustimmend zitiert.
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