Gleis 17
Das Mahnmal Gleis 17 befindet sich an einem Berliner S-Bahnhof und erinnert an die Deportationen von Juden während des Holocaust. Das Gleis ist bewusst versteckt und schwer zugänglich angeordnet – es wird als „totes Gleis" bezeichnet. Im Boden sind Daten der Deportationen eingraviert, wie etwa „13.04.1942, 1000 Juden, Auschwitz", die Besucher plötzlich entdecken. Die Abgelegenheit des Ortes macht die Konfrontation mit dieser historischen Realität besonders eindringlich.
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„Wir waren zum Beispiel bei Gleis 17. Kennst du das? Das ist an einem der S-Bahnhöfe, gibt es ein Gleis, von dem die Züge für die Deportation gestartet sind. Und das ist so, das ist total versteckt, aber du kannst einfach, es ist so, du kannst auf Gleis 3, Gleis 4 und dann kannst du auf Gleis 17 gehen, das ist ein totes Gleis und dann ist da plötzlich dieses Mahnmal.“
Philip beschreibt seine Vorbereitung auf den Auschwitz-Besuch durch eine Berliner Tour zu Holocaust-Gedenkstätten. Das Mahnmal Gleis 17 hat ihn besonders berührt, weil es so versteckt ist und plötzlich Daten und Zahlen der Deportierten auf dem Boden auftauchen — '13.04.1942, 1000 Juden, Auschwitz'.
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