Holocaust-Mahnmal (Denkmal für die ermordeten Juden Europas)
Peter Eisenman
Die subtile Schräge des Bodens in Peter Eisenmans Holocaust-Mahnmal wird hier als Gestaltungsmittel analysiert. Der Künstler Olafur Elíasson diskutiert, wie die bewusste Neigung den Besucher körperlich desorientiert und damit das Gedenken unmittelbar erlebbar macht. Die Architektur nutzt physische Wahrnehmung als emotionale Schicht.
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„Wäre ich Eisenmann gewesen mit dem fantastischen Friedhof, dann hätte ich das ein bisschen schräger gemacht. Man sieht nicht, dass der Boden in dem jüdischen Friedhof schräg ist.“
Elíasson zitiert Liebeskind über Eisenmans Holocaust-Mahnmal und die subtile Schräge des Bodens als körperliche Erfahrung
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Das Abendmahl
Leonardo da Vinci
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The Artist Is Present
Marina Abramović · 2010
Bahnbrechende Performance-Kunstinstallation (2010) im MoMA, in der Abramović täglich stundenlang saß und Besucher sich ihr direkt gegenübersetzten. Die Arbeit erforscht den Moment intensiver stiller Präsenz und gegenseitigen Augenkontakts – eine transformative Erfahrung der Begegnung zwischen Künstlerin und Publikum.