Swetlana Tichanowskaja: "Ich will nicht Präsidentin werden"
Ich will nicht Präsidentin werden
Elisabeth Räther, Michael Thumann
Swetlana Tichanowskaja, die belarussische Oppositionelle, äußert sich im ZEIT-Interview über ihre unfreiwillige Führungsrolle im Exil. Wie der Prophet Mose wollte sie diese Verantwortung ursprünglich nicht annehmen, wurde aber durch die politischen Umstände dazu gedrängt. Der Artikel beleuchtet ihre Hoffnung auf eine bessere Zukunft für Belarus und ihr Verlangen, ihre Macht eines Tages wieder abgeben zu können.
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„Und sie hat uns ein Interview gegeben und die Überschrift ist, ich will nicht Präsidentin werden. Die belarussische Oppositionelle Svetlana Tichanowska erhofft im Exil auf eine bessere Zukunft für ihr Land. Nur ihre Macht würde sie gern wieder abgeben können. Da musste ich an den Propheten Mose denken und an alle anderen Propheten, die man auch alle erst wieder aus ihrer Hütte zerren musste.“
Sabine Rückert zieht eine Parallele zwischen der biblischen Berufung des Mose und dem ZEIT-Interview mit Svetlana Tichanowskaja vom 8. Oktober 2020. Wie Mose wollte auch Tichanowskaja keine Führungsrolle übernehmen, wurde aber von den Umständen dazu gedrängt — ein Muster, das sich durch die gesamte Bibel zieht.
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