Interviews
Interview mit Michael Wolffsohn
Michael Wolffsohn
Das Interview mit dem Historiker Michael Wolffsohn behandelt die moralische Ambivalenz von Desertion während der NS-Zeit. Wolffsohn unterscheidet dabei zwischen der Makroebene, auf der Desertionen strategisch und moralisch gerechtfertigt sein könnten, und der persönlichen Mikroebene, auf der Soldaten ihre Kameraden verlassen würden. Der Text beleuchtet diese Spannung zwischen übergeordneten Prinzipien und individueller Loyalität als zentrale ethische Frage des Krieges.
Deine Stimme wird anonym via IP-Hash gespeichert.
Korrektur vorschlagen
Falsche Zuordnung, schlechte Beschreibung, fehlerhafte Erwähnung? Was sollten wir korrigieren?
Erwähnungen (1)
„Ich habe ein Interview von Michael Wolfson, dem Historiker, gelesen, der kürzlich bei uns in der Sendung war. Sehr, sehr kluger, interessanter Mann, der immer wieder sich so eine ganz eigene Perspektive auf Dinge auch leistet.“
Lanz zitiert ein Interview des Historikers Michael Wolffsohn, in dem dieser zwischen Makro- und Mikroebene beim Desertieren unterscheidet. Auf der großen Ebene mag Desertion unter Hitler richtig gewesen sein, aber auf der persönlichen Ebene bedeutet sie, die eigenen Kameraden im Stich zu lassen. Lanz findet diesen Gedanken bemerkenswert und nutzt ihn, um die moralische Komplexität von Loyalität im Krieg zu beleuchten.
Ähnliche Medien
Unbenannter Text von Michael Wolffsohn
Michael Wolffsohn
Der Historiker Michael Wolffsohn beschreibt eine neue geopolitische Ordnung im Nahen Osten, in der sich Saudi-Arabien, Israel und Jordanien gegen den gemeinsamen Feind Iran zusammenschließen. Diese Allianz deutet auf ein fundamentales Umdenken in den historischen Feindschaften der Region hin und könnte als Hoffnungssignal für stabilere Verhältnisse gelesen werden.
Titanic
Titanic, British luxury passenger liner that sank on April 14–15, 1912, during its maiden voyage, en route to New York City from Southampton, England, killing about 1,500 people. One of the most famous tragedies in modern history, it inspired numerous works of art and has been the subject of much scholarship.
Geheimplan gegen Deutschland
Correctiv
Die Recherche von Correctiv aus Januar 2024 enthüllte ein geheimes Treffen in Potsdam, bei dem Remigrationspläne diskutiert wurden. Der Bericht löste intensive öffentliche Debatten über Grenzen des politischen Spektrums aus und markierte für viele einen Wendepunkt in der Wahrnehmung des gesellschaftlichen Klimas in Deutschland. Die Enthüllung intensivierte die Angst in betroffenen Communitys erheblich.
Der Stürmer
Julius Streicher
Julius Streicher war ein prominenter Nazi-Propagandist und Herausgeber der Hetzschrift "Der Stürmer", die sich durch extreme antisemitische Hetze auszeichnete. Als einer der Angeklagten bei den Nürnberger Prozessen nach dem Zweiten Weltkrieg stand Streicher vor Gericht, da er durch die ideologische Propaganda seines Blattes wesentlich zur Verbreitung des Antisemitismus im Dritten Reich beitrug. Der Artikel dokumentiert anhand der Stadtarchive in der Metropolregion Nürnberg die Geschichte dieser Figur und ihre Bedeutung für die Aufarbeitung der NS-Zeit.