Niall Ferguson: "The Germans May Not Like Trump, but They Should Be Grateful to Him"

Interview mit Niall Ferguson

Niall Ferguson

Der Wirtschaftshistoriker Niall Ferguson verteidigt in diesem Interview Donald Trump als Präsident der USA und kontrastiert dies mit seiner Kritik an Europa. Ferguson argumentiert, dass Europa zu einer statischen Institution, einem Museum, geworden ist, während innovative Menschen nach Kalifornien abwandern. Das Interview behandelt Fergusons These zum wirtschaftlichen Niedergang Europas und der technologischen Dynamik der USA unter Trump.

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Interview mit Niall Ferguson

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Erwähnungen (2)

Lanz & Precht
🗣 Markus Lanz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:02:27
„Das Originellste dazu habe ich gelesen, ich glaube bei den Kollegen der Welt, die hatten ein wunderbares Interview mit Niall Ferguson, das ist mein bevorzugter Wirtschaftshistoriker, Schotte, einer der sich immer traut unbequeme Dinge zu sagen und der sagte, die Sache ist ganz einfach, Europa ist einfach ein elendes Museum.“

Im Kontext der Davos-Diskussion zitiert Lanz ein Interview der Zeitung 'Die Welt' mit dem Wirtschaftshistoriker Niall Ferguson. Ferguson provoziert mit der These, Europa sei ein Museum und junge Menschen mit guten Ideen gingen nach Kalifornien. Lanz nennt Ferguson seinen bevorzugten Wirtschaftshistoriker.

Lanz & Precht
🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:13:35
„Ich habe quasi stellvertretend dafür zwei sehr, sehr interessante Interviews gelesen, Historiker jeweils. Der eine war Niall Ferguson, über den wir hier schon mehrfach gesprochen haben. Ein Stück, das überschrieben war mit Andernfalls dürfte ein dritter Weltkrieg immer näher rücken.“

Markus Lanz stellt zwei gegensätzliche Positionen zur Weltlage gegenüber. Niall Fergusons Interview vertritt die pessimistische Seite: Angesichts von Gaza, Ukraine und Klimakrise sieht er die Welt auf einen dritten Weltkrieg zusteuern. Lanz nutzt diesen Kontrast, um die Grundfrage der Folge aufzuwerfen: Untergang oder Zukunft?

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