Panikherz
Benjamin von Stuckrad-Barre
Autobiographischer Roman über persönliche Kämpfe mit Drogensucht und psychischen Erkrankungen. Ein unflinches Zeugnis über Abhängigkeit, innere Dämonen und die Suche nach Heilung.
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Erwähnungen (7)
„dir fiel Stuckrad Barre ein. Also das ganze Genre. Panikherz, bei dem ist es die Entzugsklinik.“
Wird als Beispiel für das Genre der Berichte aus Heilanstalten und persönlichen Zusammenbrüchen genannt
„Aber ihr habt euch, wenn ich mich richtig erinnere, ich habe es ja gesehen, Stuckrad Barre besprochen. Genau, er ist auf eine Weise, die ich auch menschlich nicht in Ordnung gefunden habe, über dieses Buch hergefallen. Weil man muss doch zumindest anerkennen, wenn jemand seine Drogensucht und seine psychischen Probleme so offenherzig ausbreitet, dann kann man doch nicht...“
Menasse erzählt von einem Streit mit Maxim Biller in einer Sendung, in der es um ein Buch von Stuckrad-Barre ging – vermutlich Panikherz. Biller sei über das Buch hergefallen, woraufhin Menasse ihm vorwarf, die Offenherzigkeit des Autors nicht anzuerkennen, und ihm scherzhaft Prügel androhte.
„Da fällt mir ein, die Gelbe, Stuckrad-Bacher Panikherz. Ja, die Gelbe. Das wollte ich immer wissen, was das ist.“
Mitten im Gespräch über Spiral-Dynamics-Farben assoziiert Philip Siefer spontan zu Stuckrad-Barres Buch 'Panikherz' – genauer zur berühmten Szene mit der 'gelben Tablette', die Udo Lindenbergs 'Panik-Doktor' verschrieben hat. Die sprunghafte Assoziation illustriert ironischerweise genau das ADS-Thema des Gesprächs.
„Ich meine, Stucki hat viele Phasen auch gehabt, da hätte er sich auch gewünscht, dass er nur raucht. So, redet er offen drüber, ein ganzes Buch darüber und so.“
Im Gespräch über das Rauchen und Suchtverhalten relativiert Klaas das Thema, indem er auf Benjamin von Stuckrad-Barre ('Stucki') verweist, der offen über seine deutlich schwereren Suchtphasen gesprochen und ein Buch darüber geschrieben hat. Der konkrete Titel wird nicht genannt, aber Stuckrad-Barres autobiografisches Werk 'Panikherz' über seine Drogensucht ist das naheliegendste Buch.
„wie man ein, wie man Panikherz aufhören kann und sagen, jetzt ist diese Phase zu Ende“
Matze fragt Stuckrad-Barre, wie er verschiedene Lebensphasen und die damit verbundenen Bücher abschließen konnte.
„Dafür hat er sich jetzt gefangen und hat ja auch mit dem Panikherzen ein super Buch geschrieben.“
Im Gespräch über Benjamin von Stuckrad-Barre und dessen frühere Bücher, die laut einer Kollegin vor allem von Drogengeschichten handelten, hebt Olli Schulz hervor, dass Stuckrad-Barre sich gefangen habe und mit 'Panikherz' ein hervorragendes Buch geschrieben habe. Es wird als positive Wende in Stuckrad-Barres Schaffen dargestellt.
„Und dort habe ich ihn erwartet. Der Flug hatte ein bisschen Verspätung und ich saß dort und meinen Tisch und dann kam der Benjamin rein und die Natascha, die zauberhafte, wir sagen Seriertochter, immer noch in der Kronenhalle, die hat ihn begrüsst und hat gesagt, ach, Sie sind der Herr von Stuckabar, ich habe alles gelesen von Ihnen.“
Martin Suter erzählt, wie er in der Kronenhalle auf Benjamin von Stuckrad-Barre wartete. Die Kellnerin Natascha erkannte Stuckrad-Barre, sagte sie habe alle seine Bücher gelesen und räumte daraufhin die Weingläser weg – weil sie aus seinen Büchern wusste, dass er keinen Alkohol trinkt. Dies ist eine klare implizite Referenz auf Stuckrad-Barres autobiographischen Roman über seine Suchtgeschichte.
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