Poetik
Aristoteles · 1860
Die Poetik (altgriechisch ποιητική [τέχνη] poietike [techne], deutsch ‚die schaffende, dichtende [Kunst]‘) ist ein wohl um 335 v. Chr. als Vorlesungsgrundlage verfasstes Buch des Aristoteles, das sich mit der Dichtkunst und deren Gattungen beschäftigt. Aristoteles gliedert die Wissenschaften in drei große Gruppen (theoretische, praktische und poietische); die Poetik behandelt einen Teil des poietischen, d. h. ‚hervorbringenden‘ menschlichen Wissens in deskriptiver und präskriptiver Weise.
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Erwähnungen (2)
„Aristoteles hat gesagt, jede Geschichte hat einen Anfang, eine Mitte und ein Ende. Und das ist ein wichtiger, essentieller Satz.“
Ijoma Mangold zitiert Aristoteles' berühmte Aussage über die Struktur von Geschichten als Überleitung vom Gegenwartscheck zum Hauptthema der Folge über Narrative. Das Zitat stammt aus der Poetik, auch wenn das Werk nicht namentlich genannt wird.
„Also das griechische Theater, so wie der Aristoteles es auch beschreibt, hat das Ziel, die Menschen die Aporie des Lebens erkennen zu lassen, das Unerklärte.“
Johanna Haberer verweist beiläufig auf Aristoteles' Beschreibung des griechischen Theaters und seiner Funktion, die Zuschauer die Aporie des Lebens erkennen zu lassen. Der Verweis dient der Kontrastierung mit der biblischen Weisheitsliteratur.
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