Politik (Politeia)
Aristoteles · 2012
Die acht Bücher der »Politik«, in denen Aristoteles nach der bestmöglichen Staatsform sucht, welche die berechtigten Interessen des Einzelnen und die der Gemeinschaft vereint, bilden noch heute eines der Fundamente für jede Reflexion auf die richtige Ordnung des Gemeinwesens. Die Neuausgabe in der PhB bietet den Text jetzt in der heute maßgeblichen Übersetzung.
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Erwähnungen (1)
„Das ist übrigens eine Erkenntnis schon von Aristoteles. Aristoteles war kein Freund der Demokratie, weil er sagte, sie ist zu anspruchsvoll. Sie ist die gerechteste Form, aber die, die am schlechtesten funktioniert.“
Precht referenziert Aristoteles' Analyse der Demokratie als die gerechteste, aber zugleich fragilste Regierungsform, um seine eigene These zu untermauern, dass wir die Zerbrechlichkeit der Demokratie unterschätzen. Er nutzt die antike Erkenntnis als Beleg dafür, dass demokratiegefährdende Tendenzen nicht neu sind.
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Die Politik (altgriechisch Πολιτικά Politiká „die politischen Dinge“) ist die wichtigste staatsphilosophische Schrift des Aristoteles. Das in acht Bücher aufgeteilte Werk behandelt hauptsächlich verschiedene real existierende und abstrakte Verfassungen. In diesem Werk stellt Aristoteles vier Thesen auf, die „jahrhundertelang widerspruchslos anerkannt“ wurden.
Nikomachische Ethik
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Poetik
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