Resonanz
Hartmut Rosa · 2016
Philosophische Analyse des Konzepts Resonanz als Gegenpol zur modernen Verfügbarkeit. Das Werk argumentiert, dass tiefe, transformative Beziehungen zur Welt entstehen, wenn wir die Dinge nicht immer kontrollieren und reproduzieren können. Unvollkommenheit und Unvorhersehbarkeit ermöglichen gerade die authentischen Begegnungen, die unser Leben sinnvoll machen.
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„Und das ist wahrscheinlich auch das, was es auch mit dem Porzellan ist. Also das ist eben vollkommen, das ist immer gleich, es ist immer reproduzierbar, es ist immer, und Hartmut Rosa spricht ja auch von der Resonanz, dass du es auch nicht immer kriegst. Es gibt eine Unverfügbarkeit.“
Matze Hielscher greift Hartmut Rosas Konzept der Resonanz auf, um zu erklären, warum die offene Bühne in Keppritz so besonders ist: Die Unvollkommenheit und Unvorhersehbarkeit – man weiß nicht, welche Band kommt, das Klo ist improvisiert – erzeugt genau jene Resonanzerfahrung, die Rosa beschreibt. Es ist eine implizite Referenz auf Rosas gleichnamiges Hauptwerk.
„Was ich interessant fand, ist das Thema, da kommst du immer wieder drauf zurück, ist auch die Unverfügbarkeit. Was ursprünglich auf Hartmut Rosa zurückgeht, Resonanz.“
Matze Hielscher nennt Hartmut Rosas Resonanztheorie als Ursprung des Unverfügbarkeitskonzepts, das Welzer in seinem Buch aufgreift. Die Resonanztheorie beschreibt die gelingende Weltbeziehung als etwas, das nicht erzwungen werden kann – ein Gedanke, der sich durch das gesamte Gespräch zieht.
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