Spuren
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Blochs Eröffnungswerk erforscht die Philosophie des Werdens und der Identitätsbildung. Der berühmte Satz „Ich bin, aber ich habe mich nicht, darum werden wir erst" formuliert das männliche Selbstbewusstsein nicht als fertiges Sein, sondern als offener Prozess des Werdens. Das Werk steht in der Tradition philosophischer Anthropologie und Geschlechterreflexion.
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Erwähnungen (1)
„Es gibt ja dieses sehr, sehr berühmte Wort von Ernst Bloch, die Spuren fangen so an. Ich bin, das ist aber der Mann, ich bin, aber ich habe mich nicht, darum werden wir erst.“
Radisch kontrastiert Handkes Porträt einer Frau, die 'nichts wurde', mit Ernst Blochs berühmtem Eröffnungssatz aus 'Spuren', der das männliche Selbstbewusstsein des Werdens formuliert. Blochs 'Ich bin, aber ich habe mich nicht, darum werden wir erst' steht für die Männerbiografie, gegen die Handke das stille Verschwinden seiner Mutter setzt.
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