Tucker Carlson spricht mit Putin
Markus Lanz, Richard David Precht
Zum Einstieg geht es um Karneval: Richard David Precht hat ihn diesmal verpasst — zu viel Arbeit am neuen Buch, das im Mai erscheint, und zu viel Prominenz für unbeschwertes Feiern ohne Gorillakostüm. Stattdessen gab es Kölsch vom Düsseldorfer Kiosk und sentimentale Erinnerungen an 30 Jahre im Kölner Veedel, wo Karneval eine regelrechte Industrie ist — mit durchgetakteten 20-Minuten-Auftritten der Bands und einer Musikszene, die davon profitiert.
„Ich glaube, dass all die Leute, die Köln nur von Karnevalsliedern her kennen und dann mal nach Köln kämen, mindestens vier Kölsch brauchen, um wirklich das Gefühl zu haben, dass das eine ganz besondere Stadt ist.“
Erwähnte Medien (7)
Superjeilezig
Traditionelles Kölner Karnevalslied mit humorvollem Charakter und eingängigem Rhythmus. Das Lied prägt seit Jahrzehnten die rheinische Karnevalstradition und gehört zu den klassischen Karnevalshits in Köln mit fröhlichem, ausgelassenem Ton.
🗣 Richard David Precht erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:00:19 „Superjeilezig, ja, das ist eines der schönen Lieder.“
Precht erwähnt das Karnevalslied als eines der schönen Lieder im Kontext des Kölner Karnevals
Blackfish
Blackfish (deutscher Verweistitel Der Killerwal) ist ein US-amerikanischer Dokumentarfilm von Gabriela Cowperthwaite. Der Film beschäftigt sich mit dem Schicksal Tilikums, eines seit 1983 in Gefangenschaft lebenden Schwertwals, der am Tod dreier Personen beteiligt war. Der Film feierte am 19. Januar 2013 beim Sundance Film Festival seine Weltpremiere.
🗣 Richard David Precht erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:00:19 „haben Blackfish gehört und so weiter“
Precht erzählt, dass sie beim Karnevalszug-Schauen in Düsseldorf Blackfish gehört haben
Bläck Fööss
Bläck Fööss
Die Bläck Fööss sind eine Kölner Mundart-Musikgruppe. Geschichte Vor 1970 spielten die Mitglieder der Bläck Fööss in diversen Beat-Formationen, bevor sie als Stowaways ihre endgültige Besetzung fanden. Auf Karnevalsbällen spielte die Gruppe die Hits der Beatles, der Kinks und der Hollies, doch es gab natürlich auch Nachfrage nach Karnevalsliedern, und so entschloss man sich, auch auf Kölsch zu singen. Graham Bonney, mit dem die Band im Studio arbeitete, schlug ihnen vor, einen dieser Titel aufzunehmen.
🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:01:49 „Dann haben wir uns das Kölsch geholt und haben den Zug geguckt und haben Blackfish gehört und so weiter. Wir haben einen inneren Karneval hier gefeiert.“
Richard David Precht erzählt, dass er Karneval zu Hause in Düsseldorf gefeiert hat, statt nach Köln zu fahren. Dabei haben sie Kölsch getrunken, den Karnevalszug angeschaut und Kölner Karnevalsmusik gehört. 'Blackfish' im Transkript ist eine phonetische Verschriftlichung der Kölner Band Bläck Fööss.
Superjeile Zick
Brings ist eine Kölner Mundart-Band. Die Band machte sich zunächst als Rockband einen Namen und singt sowohl auf Kölsch als seit 1995 auch auf Hochdeutsch. Nach dem Erfolg des Titels Superjeilezick 2001 spezialisierte sie sich auf kölsche Stimmungshits. Ihre erfolgreichste Veröffentlichung ist die Single Kölsche Jung aus dem Jahr 2013 mit über 300.000 verkauften Einheiten.
🗣 Richard David Precht erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:02:03 „Superjeile. Superjeile, das sind eins der schönen Lieder.“
Im Gespräch über Kölner Karnevalsmusik erwähnt Precht 'Superjeile Zick' als eines der schönen Karnevalslieder, neben seinem Favoriten 'Bei uns im Veedel'.
Bei uns im Veedel
«Bei uns im Veedel» ist ein klassisches Karnevalslied aus Köln, das die Heimatverbundenheit und Nostalgie zur Rheinmetropole ausdrückt. Das Lied ist ein Lieblingslied von Peter Precht, der 30 Jahre in Köln lebte und sich durch das Stück sentimental an seine Zeit dort erinnert. Als typische Karnevalsmusik spiegelt es die kulturelle Bedeutung des Kölner Karnevals wider und zeigt, wie emotionale Musik Heimatgefühle und Erinnerungen weckt.
🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:02:05 „Also mein absoluter Favorit ist bei uns im Veedel. Ja, bei uns im Veedel. Da werde ich ja sowas von sentimental.“
Precht und Lanz sprechen über Karneval in Köln und die Karnevalsmusik. Precht nennt 'Bei uns im Veedel' als sein absolutes Lieblingslied, das ihn sentimental macht, weil er 30 Jahre in Köln gelebt hat.
Tucker Carlson interviewt Wladimir Putin
Tucker Carlson
Ein Gespräch zwischen einem amerikanischen Fernsehjournalisten und dem russischen Präsidenten über die Ursprünge des Ukraine-Konflikts. Statt direkter Antworten folgt eine ausführliche historische Darlegung, die Jahrhunderte russischer Geschichte durchleuchtet. Das Interview gewährt Einblick in geopolitische Perspektiven und Argumentationsmuster.
🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:06:16 „Als ich dieses Interview gesehen habe, Taka Karlsson befragt Wladimir Putin. Hast du das gesehen? Zwei Stunden, sieben Minuten?“
Lanz und Precht diskutieren ausführlich das zweistündige Interview, das Tucker Carlson mit Wladimir Putin geführt und auf X veröffentlicht hat. Es ist das zentrale Thema der Episode – sie analysieren Putins Geschichtsnarrative, die Psychologie des Gesprächs und Carlsons Rolle als Interviewer.
Nicht einen Schritt weiter nach Osten
Mary Elise Sarotte · 2023
Not one inch eastwards – nicht einen Schritt weiter nach Osten. Mit diesen Worten schlug US-Außenminister James Baker Gorbatschow im Rahmen der Verhandlungen um die deutsche Wiedervereinigung einen hypothetischen Handel vor: Ihr gebt euren Teil Deutschlands frei, wir verrücken die Nato nicht nach Osten. Seitdem ranken sich um dieses Gespräch zahlreiche Legenden und Kontroversen.
🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:17:42 „Ich habe einmal ein Buch dazu gelesen, wo ich sagen würde, jeder, der sich wirklich für diese Frage interessiert. Es gibt eine amerikanische Historikerin, die ein ganz, ganz umfangreiches Buch geschrieben hat mit hunderten, tausenden von Quellen, Dokumenten und so weiter. Marie-Elise Sarot heißt die Frau und das Buch heißt nicht einen Schritt weiter nach Osten und zeichnet diese ganze Sache nach vom Ende des Kalten Krieges bis hin zum Ukraine-Krieg.“
Precht empfiehlt dieses Buch als umfassende, quellenbasierte Darstellung der NATO-Osterweiterung vom Ende des Kalten Krieges bis zum Ukraine-Krieg. Er fasst die zentrale These zusammen: Beide Seiten tragen Schuld an der Eskalation, aber am russischen Überfall auf die Ukraine ist nur Russland schuld.