Melanie Brinkmann, wie faszinierend sind diese Viren
Christoph Amend, Jochen Wegner & Gäste
Virologin Melanie Brinkmann, stellvertretende Vorsitzende des Corona-Expertenrats, erzählt vom Beraten auf dünner Datenlage, von der Begegnung mit Jens Spahn, dem sie mitten in der Pandemie den Handschlag verweigerte, und von dem Tiefpunkt, als sie vor einem TV-Studio im Auto saß und nicht mehr aussteigen wollte. Zwischendurch erklärt sie, warum Viren uns eigentlich gar nichts Böses wollen — denn einen toten Wirt kann kein Virus gebrauchen.
„Viren wollen gemocht werden. Also eigentlich wollen die uns nichts Böses, weil sie ja nichts davon haben. Wenn sie uns umbringen, dann sind die ja selber in der Sackgasse.“
Erwähnte Medien (17)
Sesamstraße
Jim Henson · 1975
Sesamstraße ist eine pädagogische Kinderserie, die Puppenfiguren und echte Schauspieler in einer urbanen Nachbarschaft kombiniert. Sie vermittelt Vorschulkindern spielerisch Buchstaben, Zahlen und soziale Kompetenzen in einem warmherzigen, optimistischen Ton. Die Serie nutzt kurze Sketche und Lieder, um Lerninhalte unterhaltsam zu vermitteln.
🗣 Melanie Brinkmann referenziert bei ⏱ 00:06:17 „Und dann sehen wir uns wieder 25 Jahre nicht. Ja, genau. Ja, mein Schlusswort ist Sesamstraße. Ich würde da so gerne mal auftreten.“
Melanie Brinkmann wählt 'Sesamstraße' als ihr Schlusswort für den Podcast. Sie erklärt, dass sie dort gerne als Wissenschaftlerin auftreten und Kindern etwas erklären würde. Das löst eine Diskussion über die Figuren der Sendung aus.
Muppet Show
Jim Henson · 1976
Die Muppet Show ist ein Varieté mit verschiedensten Unterhaltungs-Darbietungen von Puppen, mit jeweils einem prominenten (menschlichen) Gaststar pro Folge. Die Show wird von Kermit dem Frosch vor einem sehr bunten Puppen-Publikum präsentiert. Kermit hat dabei alle Mühe, das Chaos vor und hinter der Bühne im Rahmen zu halten.
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 00:06:46 „Aber die beiden Alten, das ist Waldorf und Stettler. Das ist, glaube ich, Muppet Show. Da geht es schon los. Guck mal. Verdammt.“
Als Melanie Brinkmann davon schwärmt, im Balkon zwischen den beiden alten Figuren zu sitzen, korrigiert die Runde, dass Waldorf und Statler nicht aus der Sesamstraße, sondern aus der Muppet Show stammen. Es entsteht ein humorvoller Moment der Verwechslung.
Die Sendung mit der Maus
Armin Maiwald, Gerd Müntefering, Friedrich Streich · 1971
Die Sendung mit der Maus (kurz Die Maus) ist eine der erfolgreichsten Kindersendungen im deutschen Fernsehen. Kern der Sendung sind sogenannte Lach- und Sachgeschichten, zu denen neben kurzen Zeichentrickfilmen auch jeweils ein Wissensfilm, beispielsweise über die Herstellung oder Funktionsweise eines Alltagsgegenstandes, zählt. Sie wird seit 1971 am Sonntagvormittag ausgestrahlt. Produziert wird die Sendung vom WDR in Zusammenarbeit mit anderen Mitgliedssendern der ARD.
🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:37:54 „Können wir einmal eine kleine Kindersendung machen? Also Sendung mit der Maus für Jochen. Explain it like I'm five.“
Jochen Wegner bittet Melanie Brinkmann, ihm grundlegend zu erklären, was ein Virus ist. Er vergleicht die gewünschte Erklärung scherzhaft mit der bekannten Kindersendung – als Metapher für eine möglichst einfache, verständliche Darstellung.
Maybrit Illner
Maybrit Illner · 1999
Polit-Talk zu aktuellen Themen moderiert von Maybrit Illner.
🗣 Melanie Brinkmann referenziert bei ⏱ 01:12:25 „Und dann kam relativ schnell und ich glaube ein paar Tage später der Anruf von der Maybrit Ilner Redaktion, ob ich eine Talkshow käme. Und ich so, Talkshow? Ich habe nicht regelmäßig Talkshows geguckt.“
Melanie Brinkmann erzählt, wie sie Anfang 2020 nach einem T-Online-Interview überraschend von der Maybrit-Illner-Redaktion für eine Talkshow angefragt wurde. Es war ihr erster TV-Auftritt überhaupt, sie war extrem nervös und wollte im Auto vor dem Studio nicht aussteigen. Die Sendung fiel auf den Tag, an dem die WHO die epidemische Lage ausrief.
Hart aber fair
Louis Klamroth · 2001
„Hart aber fair“ ist eine wöchentliche politische Talkshow. Moderator Frank Plasberg diskutiert mit seinen Gästen ein aktuelles kontroverses Thema. Vor dem Wechsel ins Hauptprogramm der ARD lief die Sendung sieben Jahre lang im WDR-Fernsehen.
🗣 Melanie Brinkmann referenziert bei ⏱ 01:27:17 „Und ich weiß auch noch, irgendwann hat mich Hart aber Fair mal angefragt. Da war ich einmal. Und ich habe tatsächlich auch ein paar Sendungen gesehen. Und dachte, Mensch, das ist echt, das ist gut. Da wird wirklich erklärt.“
Brinkmann berichtet von ihrem Auftritt bei Hart aber Fair und lobt zunächst die Aufklärungsarbeit der Sendung. Im Vorgespräch am Sonntag eröffnet ihr Frank Plasberg jedoch, dass man nun wieder konfrontativer werden wolle – ein Wendepunkt, der den Übergang von sachlicher Wissenschaftskommunikation zu inszeniertem Talkshow-Streit markiert.
Artikel über FFP2-Masken-Standards
Früh in der Corona-Pandemie 2020 erschien in der Druckausgabe der ZEIT ein Artikel, der erstmals verständlich die verschiedenen Masken-Standards erklärte: FFP2, FFP3 und einfache OP-Masken unterscheiden sich erheblich in ihrer Filterwirkung und ihrem Schutz vor Aerosolen. Der Artikel verdeutlichte, welche Maske wirklich vor einer Infektion schützt – und welche nur andere schützt. Er löste bei Jochen Wegner und vermutlich vielen Lesern eine sofortige Reaktion aus: FFP2-Masken bei Amazon zu bestellen, bevor sie ausverkauft waren.
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 01:33:58 „Das werde ich nie vergessen, ich habe die Zeit aufgeschlagen, also die Druckausgabe, Grüße gehen raus, und irgendwer, ich weiß nicht mehr, wer es war, irgendeine Kollegin, meine ich mich zu erinnern, hat zum ersten Mal erklärt, übrigens, es gibt so, also für mich zum ersten Mal, übrigens, es gibt diese Standards und dann gibt es die Masken und die Masken und wie sinnvoll sind die denn eigentlich?“
Jochen Wegner erinnert sich an einen prägenden Moment in der frühen Pandemie: Er las in der Druckausgabe der ZEIT einen Artikel einer Kollegin, der erstmals die verschiedenen Masken-Standards (FFP2, FFP3) erklärte. Das motivierte ihn, sofort FFP2-Masken bei Amazon zu bestellen – was kurz darauf als unethisch galt, weil es nicht genug Masken für alle gab.
Berichte über Long Covid in der New York Times
Chronic illness has a way of picking apart your mind and breaking your heart.
🗣 Melanie Brinkmann referenziert bei ⏱ 02:00:01 „Es gab mal ganz früh, 2020 schon in der New York Times, Berichte zu Long-Covid, die Pandemie nach der Pandemie.“
Melanie verweist auf frühe Berichte in der New York Times aus dem Jahr 2020, die Long Covid als langfristiges Problem thematisierten
Berichte zu Long Covid in der New York Times (2020)
Chronic illness has a way of picking apart your mind and breaking your heart.
🗣 Melanie Brinkmann erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:00:11 „Es gab mal ganz früh, 2020 schon in der New York Times, Berichte zu Long-Covid, die Pandemie nach der Pandemie.“
Im Gespräch über Long Covid und dessen frühe Wahrnehmung erwähnt Melanie Brinkmann, dass bereits 2020 die New York Times über Long Covid berichtete und das Phänomen als 'die Pandemie nach der Pandemie' beschrieb. In Deutschland sei das Thema damals noch weniger präsent gewesen, während in den USA schon viele Berichte existierten.
Artikel über den Rückschaufehler in der Pandemie
Jakob Simmank / Johannes Schneider
Der Artikel von Jakob Simmank und Johannes Schneider behandelt den kognitiven Rückschaufehler (Hindsight Bias) bei der nachträglichen Bewertung von Pandemie-Entscheidungen. Menschen neigen dazu, im Rückblick zu glauben, sie hätten den Ausgang von Ereignissen vorhersehen können – was zu ungerechtfertigter Kritik an damaligen Entscheidungsträgern führt. Die Autoren argumentieren, dass Maßnahmen wie Lockdowns oder Schulschließungen unter den damaligen Informationsbedingungen bewertet werden müssen, nicht mit dem Wissen von heute. Der Artikel ist relevant, weil er eine differenzierte Perspektive auf die gesellschaftliche Aufarbeitung der Pandemie bietet.
🗣 Melanie Brinkmann referenziert bei ⏱ 02:04:58 „Und das hat der Jakob Simmer gerade sehr schön bei euch beschrieben in einem Artikel. [...] Er hat einen ganz tollen Artikel geschrieben mit einem Kollegen zusammen“
Melanie empfiehlt einen ZEIT-Online-Artikel von Jakob Simmank und Johannes Schneider über den Rückschaufehler bei der Bewertung vergangener Pandemie-Entscheidungen
Coronavirus-Update
Christian Drosten / NDR
Welcome to this weekly podcast series that explored the pandemic from the perspective of researchers across UCL. At UCL, our experts took a prominent role in advancing public knowledge about Covid-19. The 'Coronavirus: The Whole Story' podcast highlighted UCL's interdisciplinary expertise on Covid-19 - focusing on its management, mitigation, eventual halt, and preparing for a post-coronavirus world.
🗣 Melanie Brinkmann empfiehlt aktiv bei ⏱ 02:53:14 „Und da war ich dann auch immer dankbar, dass Christian den Podcast gemacht hat, wo er dann auch sich diese Zeit genommen hat und vieles sehr gut erklärt hat.“
Melanie lobt Christian Drostens Podcast als wichtiges Kommunikationsformat, das die Zeit bot, wissenschaftliche Sachverhalte ausführlich zu erklären – im Gegensatz zu kurzen Talkshow-Auftritten
Die radikalste Stimme im Beraterstab der Kanzlerin
Der Artikel behandelt die persönlichen Konsequenzen sensationalistischer Berichterstattung. Ein BILD-Zeitungsartikel stellte eine Person als „radikalste Stimme im Beraterstab der Kanzlerin" dar, was eine Welle von Hass-Post und Drohungen auslöste. Das Erlebnis verursachte großen Schaden und führte zu Überlegungen, sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen.
🗣 Melanie Brinkmann referenziert bei ⏱ 02:55:27 „Das ist ganz schlimm gewesen, als die Bild-Zeitung mich da mal so schön aufgegriffen hat. Foto von mir und das ist die radikalste Stimme im Beraterstab der Kanzlerin. Und die Post, die danach kam, und da hatte ich zum ersten Mal auch Angst.“
Brinkmann schildert die persönlichen Folgen medialer Zuspitzung. Ein Bild-Zeitungsartikel, der sie als 'radikalste Stimme im Beraterstab der Kanzlerin' darstellte, löste eine Welle von Hass-Post und Drohungen aus. Sie beschreibt, dass sie erstmals erwog, sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen.
Replik auf die Kritik am Sachverständigenrat-Gutachten
Jutta Allmendinger
Der Artikel thematisiert die Arbeit des Corona-Sachverständigenrats und kritisiert den medialen sowie politischen Umgang damit. Das Gremium war mit unzureichenden Ressourcen ausgestattet, um seine Evaluierungsaufgaben vollständig zu erfüllen. Jutta Allmendinger, eine der Kommissionsmitglieder, erörtert in einem Replik-Artikel die schwierige Dynamik und erklärt die Grenzen der Arbeit.
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 03:35:28 „Professor Allmendinger war auch dabei, hat auch bei uns dann nochmal eine Replik geschrieben auf diese Kritik bei Zeit Online. Und ich fand das ganz interessant, weil sie da diese Dynamik beschreibt, wir konnten es dem ja schlecht entziehen. Wir wussten, wir haben nicht genügend Ressourcen, um bestimmte Arbeit zu machen.“
Jochen Wegner spricht über den Sachverständigenrat, der die Corona-Maßnahmen evaluieren sollte, aber mit unzureichenden Ressourcen ausgestattet war. Er verweist auf Jutta Allmendingers Artikel bei Zeit Online, in dem sie die schwierige Dynamik dieses Gremiums beschreibt und erklärt, warum das Gutachten hinter den Erwartungen zurückblieb.
Werner
Brösel (Rötger Feldmann) · 1967
Werner Brösel ist der Schöpfer der legendären Werner-Comics und -Filme, die für ihre humorvolle Darstellung von Motorrad-Kultur und wiederkehrende Biertrinken-Szenen bekannt sind. Das charakteristische 'Plopp'-Geräusch beim Flaschenöffnen wird dabei zu einem ikonischen Motiv. Die Werke haben mehrere Generationen von Lesern und Zuschauern geprägt und gehören zur deutschen Popkultur.
🗣 Christoph Amend erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:55:41 „Oh, das klingt sehr gut. Hatte fast so einen Werner-Plopp.“
Als Melanie Brinkmann eine Bierflasche öffnet, vergleicht Christoph Amend das Geräusch mit dem ikonischen 'Plopp' aus den Werner-Comics und -Filmen, in denen das Öffnen von Bierflaschen ein wiederkehrendes Motiv ist.
Wissenschaftsjournalistische Artikel von Kai Kupferschmidt
Kai Kupferschmidt
Kai Kupferschmidt, 39 Jahre alter Molekularbiologe und Wissenschaftsjournalist, wurde vom Medium-Magazin als einer der drei besten Wissenschaftsjournalisten des Jahres ausgezeichnet. Während der Corona-Pandemie machte sich der studierten Molekularbiologe durch schnelle Recherchen und internationale Kontakte zu Forschern einen Namen – etwa bei der Omikron-Variante, wo er durch intensive Befragungen von bis zu 15 Experten rasch zum „bestinformiertesten Menschen der Welt" über die neue Variante wurde. Seine Kernstärke liegt darin, ehrlich zu kommunizieren, was Wissenschaftler noch nicht wissen, statt vorschnell Antworten zu liefern. Zusammen mit Kolleginnen betreibt er den Podcast „Pandemia", der historische Seuchen mit der aktuellen Pandemie verbindet. Kupferschmidts zentrale These: Die Gefährlichkeit eines Virus hängt nicht allein vom Erreger ab, sondern vom Zusammenspiel zwischen Gesellschaft und Krankheitserreger – die Pandemie endet erst, wenn ein großer Teil der Bevölkerung Immunschutz hat.
🗣 Melanie Brinkmann empfiehlt aktiv bei ⏱ 04:14:37 „Und hat auch häufig Artikel in einer wissenschaftlichen, das ist jetzt kein Journal, wo wir Ergebnisse veröffentlichen, sondern da geht es um solche Artikel von auch Wissenschaftsjournalisten. Und das, was er da schreibt, wenn er über Themen schreibt, die mir nicht ganz so nah sind, lese ich das auf jeden Fall.“
Brinkmann beschreibt Kupferschmidts journalistische Arbeit für ein wissenschaftliches Magazin (vermutlich Science), das sie von Fachzeitschriften unterscheidet. Sie empfiehlt seine Artikel sowohl zu Corona als auch zu Affenpocken als besonders gut recherchiert und verständlich.
Artikel über Maischberger
Auf Facebook werden gefälschte Tagesschau-Artikel verbreitet, die von einem Streit zwischen Sahra Wagenknecht (BSW) und Alice Weidel (AfD) in der Talkshow Maischberger berichten: Wagenknecht wirft Weidel vor, den Zugang zu einer Finanzplattform zu verbergen, die Deutschen helfen könnte. Der Dialog ist vollständig erfunden und hat nie stattgefunden. Die Fake-Artikel dienen als Werbung für die unseriöse Investitionsplattform Berantrex und locken Nutzer dazu, sich mit persönlichen Daten wie Name, E-Mail und Telefonnummer zu registrieren. Verbraucherschützer und Polizei warnen vor solchen Betrugsmethoden, da die gesammelten Daten verkauft werden könnten.
🗣 Melanie Brinkmann referenziert bei ⏱ 05:14:05 „Ich erinnere mich an, ich glaube, es war ein Artikel in der Zeitung über Frau Maischberger tatsächlich. Da stand auch drin, wenn Sie Frauen anrufen [...] sagen ganz viele Frauen, oh Gott, da weiß ich nicht genug für.“
Melanie zitiert einen Zeitungsartikel über Sandra Maischberger, der beschreibt, dass Frauen Talkshow-Einladungen häufiger absagen als Männer – als Beleg für geschlechtsspezifisches Verhalten in der Öffentlichkeit
Artikel über Sandra Maischberger
Sandra Maischbergers Karriereentwicklung von Live aus dem Schlachthof (1989) über Talk im Turm bis zu maischberger. die woche wird dokumentiert. Ein zentrales Thema ist das Phänomen der Selbstzweifel bei Frauen in beruflichen Positionen: Während männliche Moderatoren bei Einladungen sofort ihre Kalender prüfen, reagieren Frauen oft mit Unsicherheit und Selbstkritik, obgleich sie hochqualifiziert sind. Der Artikel illustriert dieses geschlechterspezifische Phänomen anhand Maischbergers Karriereweg.
🗣 Melanie Brinkmann referenziert bei ⏱ 05:15:36 „Ich erinnere mich an, ich glaube, es war ein Artikel in der Zeitung über Frau Maischberger tatsächlich. Da stand auch drin, wenn Sie Frauen anrufen, das macht sie ja nicht persönlich, das macht die Redaktion, und sagen, wir würden Sie gerne einladen, sagen ganz viele Frauen, oh Gott, da weiß ich nicht genug für.“
Im Gespräch über geschlechterspezifisches Selbstbewusstsein erinnert sich Melanie Brinkmann an einen Zeitungsartikel über Sandra Maischberger. Der Artikel beschrieb, dass Frauen bei Einladungen zu Talkshows oft mit Selbstzweifeln reagieren, während Männer zuerst in den Kalender schauen. Brinkmann nutzt den Artikel als Beleg dafür, dass dieses Phänomen weit verbreitet ist und auch sie selbst betrifft.
No Time to Die
Cary Joji Fukunaga · 2021
James Bond hat seine Lizenz zum Töten im Auftrag des britischen Geheimdienstes abgegeben und genießt seinen Ruhestand in Jamaika. Die friedliche Zeit nimmt ein unerwartetes Ende, als sein alter CIA-Kollege Felix Leiter auftaucht und ihn um Hilfe bittet. Ein bedeutender Wissenschaftler ist entführt worden und muss so schnell wie möglich gefunden werden.
🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 05:34:13 „Ich wollte gerade sagen, letzter James Bond, habt ihr alle nicht gesehen. Doch, doch, der war total cool. Das war mein erster Kino-Besuch.“
Im Gespräch über die Sicherheit von Hochsicherheitslaboren und mögliche böswillige Mitarbeiter kommt Jochen Wegner auf den letzten James-Bond-Film zu sprechen, in dem ein ähnliches Szenario – der Missbrauch eines biologischen Labors – eine zentrale Rolle spielt. Er erwähnt begeistert, dass der Film sein erster Kinobesuch nach der Pandemie war.