Hart aber fair

Louis Klamroth · 2001

„Hart aber fair“ ist eine wöchentliche politische Talkshow. Moderator Frank Plasberg diskutiert mit seinen Gästen ein aktuelles kontroverses Thema. Vor dem Wechsel ins Hauptprogramm der ARD lief die Sendung sieben Jahre lang im WDR-Fernsehen.

Hart aber fair

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Erwähnungen (15)

Alles gesagt?
🗣 Thea Dorn referenziert bei ⏱ 02:03:53
„Also ich muss sagen, ich war relativ überrascht, um nicht zu sagen irritiert, wie zum Beispiel aus einer, dieser Auftritt von Svenja Flaschpöhler, Chefredakteurin Philosophie Magazin. Also ich fand diesen Auftritt, bei Plasberg war es in der Sendung von ihr, nicht schockierend, also ich finde, sie hat nichts gemacht, was nicht einer Philosophin zu Gesicht steht.“

Thea Dorn verteidigt den Auftritt der Philosophin Svenja Flaßpöhler bei Frank Plasbergs Sendung, der in Medien heftig kritisiert wurde. Sie sieht darin ein Beispiel für die problematische Tendenz, Diskursteilnehmern die Kompetenz abzusprechen, und nutzt den Fall als Beleg für den vergifteten öffentlichen Diskurs.

Alles gesagt?
🗣 Günther Jauch erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:21:20
„So war es dann auch, sodass ich mich für meine Begriffe nach einer sehr kurzen Zeit von knapp fünf Jahren aus der ganzen Sache verabschiedet habe. Am nächsten folgenden Tag hatte der Herr Plasberg seine Sendung nach dem Relegationsspiel.“

Jauch beschreibt, wie hinter den Kulissen ein Machtkampf zwischen NDR und WDR stattfand. Während ihm das Fußball-Thema verwehrt wurde, durfte Plasbergs Sendung Hart aber fair am nächsten Tag nach einem Relegationsspiel senden – ein Zeichen der internen Rivalitäten.

Lanz & Precht
🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:43:49
„Die größte mediale Entgleisung war die Talkshow Hart aber fair, in dem vier Befürworter der Impfpflicht gegen Svenja Flaßpöhler in dem Fall standen, die Zweifel an der Impfpflicht hatte und auch nicht eine kollektive Denunziation aller Ungeimpften hinnehmen wollte, die einschließlich eines parteiischen Moderators da an den Pranger gestellt wurde in einem Ausmaß.“

Precht nennt eine konkrete Hart-aber-fair-Folge als Beispiel für mediale Entgleisungen während der Corona-Pandemie. In dieser Sendung stand Svenja Flaßpöhler als einzige Kritikerin der Impfpflicht vier Befürwortern gegenüber, obwohl sie lediglich die geltende Rechtslage verteidigte. Precht nutzt die Episode als Beleg für asymmetrische Talkshow-Besetzungen.

Die sogenannte Gegenwart
🗣 Lars Weisbrod erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:00:38
„so ein richtiges Knaller-Aufreger-Thema, so Kategorie Frank Plasberg, hart aber fair“

Die TV-Talkshow wird als Vergleich für das Aufregungspotenzial des Themas Maskenpflicht herangezogen

Alles gesagt?
🗣 Melanie Brinkmann referenziert bei ⏱ 01:27:17
„Und ich weiß auch noch, irgendwann hat mich Hart aber Fair mal angefragt. Da war ich einmal. Und ich habe tatsächlich auch ein paar Sendungen gesehen. Und dachte, Mensch, das ist echt, das ist gut. Da wird wirklich erklärt.“

Brinkmann berichtet von ihrem Auftritt bei Hart aber Fair und lobt zunächst die Aufklärungsarbeit der Sendung. Im Vorgespräch am Sonntag eröffnet ihr Frank Plasberg jedoch, dass man nun wieder konfrontativer werden wolle – ein Wendepunkt, der den Übergang von sachlicher Wissenschaftskommunikation zu inszeniertem Talkshow-Streit markiert.

Alles gesagt?
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 03:16:35
„Ich habe gerade im Fernsehen, du hast im Fernsehen? Ich habe analoges, naja, nicht fast, nicht so richtig analog, aber so gleich zeitversetzt, hart aber fair geschaut. Und da hat der Metrologe Sven Plöger, die, wie ich fand, ganz lustige These aufgestellt hat, die er selber entwickelt hat, wie er gesagt hat, nämlich die sogenannte Bis-Dahin-Regel.“

Christoph Amend erwähnt eine aktuelle Sendung von 'Hart aber fair', in der der Meteorologe Sven Plöger seine 'Bis-Dahin-Regel' vorgestellt hat: Bis neue Technologien die Klimaprobleme lösen, müssten wir unser Leben ändern. Amend bringt das als Argument in die Diskussion über Klimapolitik und Verzicht ein.

Fest & Flauschig
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:37:28
„Der große Frank Plasberg, seinen Rückzug bekannt gegeben. Der Mann hat den Montagabend in der ARD geprägt wie kein Zweiter. Mit seiner Sendung Hart aber fair gilt er eigentlich als Vorreiter des medial ausgeschlachteten Schwarz-Weiß-Denkens.“

Jan Böhmermann erzählt ausführlich die Hintergrundgeschichte um den Wechsel von Frank Plasberg zu Louis Klamroth bei Hart aber fair, den Streit um die Produktionsfirma und die Quoten-Ultimaten der ARD. Das DWDL-Interview von Plasberg liefert den Anlass.

Fest & Flauschig
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:10:39
„Frank Plasbeck hat ja jahrelang diese differenzierte Show am Montagabend aufgebaut, wo man einfach mal ganz offen über alles reden kann und wo Dinge nicht unzulässig zugespitzt werden. Und jetzt kommt Louis Klamroth und will das abfreshen. Ich habe gehört, der will die Produktionsfirma wechseln, dass demnächst die Produktionsfirma von Klaas dafür zuständig ist, hart aber fair zu produzieren am Montagabend.“

Jan Böhmermann kommentiert ironisch den Moderatorenwechsel bei der ARD-Talkshow Hart aber fair von Frank Plasberg zu Louis Klamroth. Er gibt vor, Plasbergs Lebenswerk zu verteidigen, und spekuliert humorvoll, ob unter Klamroth Pranks in die politische Talkshow eingeführt werden könnten. Die Erwähnung entsteht, nachdem Olli erzählt, dass er Louis Klamroth auf einer Party getroffen hat.

Fest & Flauschig
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:13:32
„Sag mal, hast du eigentlich schon das neue Hart aber fair gesehen? Das ist jetzt neu. Hast du es gesehen? Mit Louis Klamroth. Ich habe es einmal gesehen. Ich finde, er macht das gut.“

Jan Böhmermann kommt auf die Neuauflage der ARD-Talkshow 'Hart aber fair' mit Louis Klamroth zu sprechen, der Frank Plasberg abgelöst hat. Er lobt vor allem den neuen, lockereren Kleidungsstil des Moderators und bemerkt, dass das Studio identisch mit dem der neuen Karin-Miosga-Sendung sei.

Fest & Flauschig
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:17:07
„Im Rahmen seines Formates. Hall aber fair to go.“

Die TV-Sendung wird im Rahmen eines Comedy-Bits über Louis Klamroth scherzhaft erwähnt

Hotel Matze
🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:23:32
„Es ist jetzt ganz kurze Zeit her, da kam eine Hart aber fair Sendung zu dem Thema, soll man die AfD oder darf man die AfD weiter vom Verfassungsschutz als Verdachtsfall beobachten lassen. Da gab es eine Hart-Aber-Fair-Sendung nach genau dem gleichen Muster.“

Precht kritisiert eine konkrete Hart-aber-fair-Sendung als Beispiel für unfaire Medienmethoden im Umgang mit der AfD. Er beschreibt das Muster, dass nach Aussagen von AfD-Politikern sofort belastende Einspieler gezeigt werden, statt einen konstruktiven Dialog zu ermöglichen.

ZEIT Verbrechen
🗣 Andreas Sentker erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:33:12
„Ja, und vor allem der Chef von Hart Aber Fair.“

Im Zusammenhang mit dem Gladbecker Geiseldrama und der fragwürdigen Rolle der Medien erwähnt Sabine Rückert die TV-Sendung Hart aber fair. Moderator Frank Plasberg hatte damals als junger Reporter ein berüchtigtes Interview an der offenen Autotür der Geiselnehmer geführt.

Fest & Flauschig
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:20:04
„Achso, du meinst so wie Louis Klamroth, hart aber fair to go, wo man dann nochmal die ganze Sendung erklärt oder sowas. Aber die Magie ist ja, dass man natürlich eben nicht sich da reinbegibt, sondern die Leute können das schon selber untereinander besprechen.“

Jan Böhmermann verweist auf das Begleitformat 'hart aber fair to go' von Louis Klamroth als Beispiel dafür, wie Moderatoren ihre Sendungen im Nachgang erklären. Er lehnt Ollis Vorschlag ab, ein ähnliches Erklärformat für das ZDF Magazin Royale zu machen, weil die Zuschauer die Inhalte selbst diskutieren können.

Die sogenannte Gegenwart
🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 00:38:10
„Der Titel war: Nur ja keinen Zwang. Ist unsere Politik beim Impfen zu feige? Die Beschreibung der Folge ist, in Deutschland sind zu viele Menschen ungeimpft. Die vierte Welle trifft das Land mit voller Wucht. Warum sind wir wieder unvorbereitet? Knickt die Politik ein vor den Impferweigerern?“

Nina Pauer zitiert Titel und Beschreibung einer konkreten Hart-aber-fair-Folge aus dem Herbst 2021, in der Flasspöhler als einzige Gegnerin einer Impfpflicht auftrat. Die tendenziöse Rahmung der Sendung dient als Paradebeispiel dafür, wie eine Minderheitsposition in der Debatte systematisch in die Ecke gedrängt wurde.

Hotel Matze
🗣 Kaya Yanar erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:47:09
„Ich wurde zu ganz vielen Gesprächsrunden ein- und ausgeladen. Es gab Gesprächsrunden, hart aber fair, eingeladen, zwei Tage vor Aufzeichnung ausgeladen. Und da merkte ich aus irgendeinem Grund… Ist das so?“

Kaya Yanar erzählt von den Folgen seines Israel-Palästina-Satirevideos. Er wurde zu politischen Talkshows eingeladen und wieder ausgeladen, darunter Hart aber fair – als Beispiel dafür, wie die Medienlandschaft auf sein Statement reagierte und den Debattenraum einengte.

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