Alles gesagt? – David Fischer, wie wird man mit Turnschuhen Millionär
#077

David Fischer, wie wird man mit Turnschuhen Millionär

Alles gesagt? / 18. Januar 2024 / 31 Medien

Christoph Amend, Jochen Wegner & Gäste

David Fischer erzählt, wie er aus Berlin heraus mit Highsnobiety eine weltweit gehörte Stimme der Streetwear-Szene aufgebaut hat — ausgerechnet in einer Stadt, die New York normalerweise nicht auf der Modelandkarte hat. Es geht um Sneaker als soziale Codes, um Mode als versteckte Botschaft zwischen Statusgewinn und Selbstentlarvung, und um jüdische Identität in einer Branche, die das Thema lieber vermeidet.

„Die Amerikaner lieben ja alles, was aus Amerika kommt und die Deutschen lieben ja nichts, was aus Deutschland kommt.“
🗣 David Fischer

Erwähnte Medien (31)

Artikel über David Fischers jüdisches Leben

Artikel über David Fischers jüdisches Leben

Porträt des Privatlebens von David Fischer mit Fokus auf seine jüdische Identität und religiöse Praxis. Der Artikel beleuchtet, wie Fischer seinen Glauben lebt, Synagogen besucht und jüdische Traditionen in seinen Alltag integriert. Als Recherchequelle in einem Podcast erwähnt, liefert er persönliche Einblicke in das jüdische Leben einer öffentlichen Persönlichkeit in Deutschland.

🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 00:06:07 „ich habe in der Vorbereitung, stelle ich jetzt gleich noch ein bisschen ausführlicher vor, einen Artikel aus der Jüdischen Allgemeinen gefunden“

Ein Artikel aus der Jüdischen Allgemeinen über David Fischers Privatleben und Synagogenbesuche wird als Recherchequelle erwähnt

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Artikel über David Fischer in der Jüdischen Allgemeinen

Artikel über David Fischer in der Jüdischen Allgemeinen

Lia Reiss und David Fischer betreiben ein Herrenkleidungsgeschäft. Der Artikel der Jüdischen Allgemeinen porträtiert nicht nur das Geschäft, sondern auch Fischers Privatleben und seine Rolle in der jüdischen Gemeinde Berlins – etwa wie er seine Frau kennengelernt hat und dass das Paar die Synagoge in der Riekelstraße besucht. Damit wird jüdisches Leben und Unternehmertum in Berlin authentisch dargestellt.

🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 00:06:15 „Und ich habe in der Vorbereitung, stelle ich jetzt gleich noch ein bisschen ausführlicher vor, einen Artikel aus der Jüdischen Allgemeinen gefunden. Und da wird nämlich erzählt, wie du deine Frau kennengelernt hast und dass ihr in die Synagoge geht, in die Riekelstraße.“

Christoph Amend hat zur Vorbereitung auf das Gespräch einen Artikel in der Jüdischen Allgemeinen über David Fischer recherchiert. Der Artikel thematisiert Fischers Privatleben – wie er seine Frau kennengelernt hat und welche Synagoge sie besuchen. Der Artikel dient als Gesprächseinstieg in das Thema jüdisches Leben in Berlin.

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Artikel über Adidas und Kanye West

Artikel über Adidas und Kanye West

Nach dem Bruch mit Kanye West (Ye) im Oktober 2022 blieb Adidas auf Lagerbeständen im Wert von rund 1,3 Milliarden Dollar an Yeezy-Schuhen sitzen. Die Partnerschaft hatte Adidas jährlich schätzungsweise 1,5 Milliarden Dollar Umsatz eingebracht – ihr Ende brachte den Konzern an den Rand eines Jahresverlusts. Der Fall zeigt exemplarisch, wie abhängig Sportartikelkonzerne von einzelnen Kreativpartnern geworden sind und welche existenziellen Risiken entstehen, wenn solche Partnerschaften zerbrechen. Adidas musste schrittweise Restbestände der Yeezy-Kollektion verkaufen und Erlöse für wohltätige Zwecke spenden.

🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 00:15:06 „Ich habe kürzlich in der Financial Times gelesen, dass Adidas große Probleme hat, weil dieser Rapper namens West, den du kurz schon erwähnt hast, nicht mehr bei ihnen sozusagen Schuhe verkauft. Also im Ernst, es hat die an den Rand von riesigen Problemen geführt, dass Kanye West wirklich schlimme antisemitische Äußerungen und seit mehr als zehn Jahren, wie jetzt die New York Times eben nochmal recherchiert hat, im Grunde ist das die Geschichte der Zusammenarbeit.“

Jochen Wegner bringt einen Financial-Times-Artikel über die Adidas-Krise nach der Trennung von Kanye West ins Gespräch. Er nutzt das Beispiel, um zu verdeutlichen, wie abhängig große Sportkonzerne vom Geschäft mit prominenten Kreativpartnern geworden sind – und welche Risiken das birgt, wenn diese Partner durch Skandale untragbar werden.

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Adidas-Kanye-West-Recherche

Adidas-Kanye-West-Recherche

Die New York Times hat eine umfassende Untersuchung der Geschäftsbeziehung zwischen Kanye West und Adidas veröffentlicht. Über fast ein Jahrzehnt (2013–2022) tolerierte Adidas trotz massiver Verhaltensauffälligkeiten Wests – antisemitische Äußerungen, Swastika-Zeichnungen, Pornografie im Büro – weil die Yeezy-Kollektion äußerst profitabel war und West zum Milliardär machte. Wests Bipolar-Störung führte zu extremen Stimmungsschwankungen und impulsiven Forderungen wie der plötzlichen Verlagerung der Schuh-Entwicklung nach Wyoming. Adidas-Manager richteten eine interne „Yzy hotline" ein, um mit Wests Verhalten umzugehen, und erhöhten sein Gehalt wiederholt: 2019 zahlte Adidas zusätzlich 100 Millionen Dollar jährlich. Erst nach öffentlichen Äußerungen Wests über Juden beendete Adidas die Zusammenarbeit 2022.

🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 00:15:06 „Ich habe kürzlich in der Financial Times gelesen, dass Adidas große Probleme hat, weil dieser Rapper namens West, den du kurz schon erwähnt hast, nicht mehr bei ihnen sozusagen Schuhe verkauft. Also im Ernst, es hat die an den Rand von riesigen Problemen geführt, dass Kanye West wirklich schlimme antisemitische Äußerungen und seit mehr als zehn Jahren, wie jetzt die New York Times eben nochmal recherchiert hat, im Grunde ist das die Geschichte der Zusammenarbeit.“

Jochen Wegner erwähnt einen Artikel in der Financial Times über die wirtschaftlichen Folgen der Trennung von Adidas und Kanye West. Er beschreibt, wie die Partnerschaft Adidas an den Rand großer Probleme gebracht hat, nachdem sie wegen antisemitischer Äußerungen beendet werden musste. Das Yeezy-Geschäft war extrem profitabel, und der Wegfall traf Adidas hart.

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Ohne den Hype

Ohne den Hype

Der Interview-Podcast mit Kreativen. Sven Saro führt intime Gespräche mit Persönlichkeiten aus Design, Kunst und Kultur. Jede Woche neu.

🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 00:31:02 „Ganz kurz, weil du hast in einem sehr guten Podcast, ohne den Hype, in dem ich auch schon mal zu Gast war, kann ich nur empfehlen, da hast du gesagt, du kannst dich nicht erinnern, wann genau du den ersten Blogpost veröffentlicht hast.“

Christoph Amend verweist auf einen früheren Podcast-Auftritt von David Fischer im Podcast 'Ohne den Hype'. Er empfiehlt den Podcast explizit und nutzt ihn als Quelle für ein Detail über Fischers Blog-Anfänge.

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Beautiful Losers

Beautiful Losers

Beautiful Losers ist eine Kunstausstellung mit ironischem Namen, der Humor und tiefere Bedeutung zugleich ausdrückt. Sie zeigte Werke von Künstlern, die David Fischer sehr schätzte und die ihn später bei der Namensfindung für sein Blog-Projekt Highsnobiety inspirierten. Die Ausstellung verdeutlicht, wie zeitgenössische Kunstkultur kreative Namensfindungen im digitalen Bereich beeinflusste – durch die Kombination von spielerischem Witz und konzeptionellem Tiefgang.

🗣 David Fischer referenziert bei ⏱ 00:35:45 „Es gab damals auch eine ganz tolle Kunstausstellung von Künstlern, die ich damals sehr gemocht habe. Die hieß »Beautiful Losers«. Und ich fand irgendwie, das ist ähnlich wie Beautiful Losers, ist das auch so ein cooler Name, der irgendwie lustig ist, ironisch ist, aber trotzdem was ausdrückt.“

David Fischer erzählt, wie er den Namen 'Highsnobiety' fand. Neben dem Buch, das auf seinem Tisch lag, nennt er die Kunstausstellung 'Beautiful Losers' als Inspiration für den ironischen Namenscharakter seines Blogs.

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G Magazin

Gizmodo

Gizmodo ist ein US-amerikanisches Technologie-Webmagazin, das sich auf Gadgets, Innovation und neueste Tech-Trends spezialisiert. Als eines der Pioniere professionell geführter Blogs war es Teil des Gawker-Netzwerks und prägte die Blogosphäre der 2000er Jahre. Die Publikation richtete sich an Tech-Enthusiasten und wurde für ihren unterhaltsamen und kritischen Blick auf Technologie bekannt.

🗣 David Fischer referenziert bei ⏱ 00:37:29 „In Amerika gab es zu dem Zeitpunkt schon so ein paar größere Blogs. Zum Beispiel? Gizmodo, Engadget, Gawker. Das waren so die ersten.“

David Fischer erzählt, welche amerikanischen Blogs ihn 2005 inspiriert haben, als er selbst mit dem Bloggen anfing. Gizmodo, Engadget und Gawker waren Teil des Weblog-Inc.-Netzwerks und gehörten zu den ersten professionell geführten Blogs, die die Blog-Plattform wie ein Magazin nutzten.

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E Magazin

Engadget

Engadget ist ein amerikanischer Technologie-Blog aus den frühen 2000ern, spezialisiert auf Gadgets und Consumer Electronics. Als Pionier-Publikation inspirierte die Online-Plattform die Gründung moderner digitaler Magazine und richtet sich an Tech-Enthusiasten und Early Adopters.

🗣 David Fischer referenziert bei ⏱ 00:37:29 „In Amerika gab es zu dem Zeitpunkt schon so ein paar größere Blogs. Zum Beispiel? Gizmodo, Engadget, Gawker. Das waren so die ersten.“

David Fischer nennt Engadget als eines der frühen amerikanischen Blogs, die ihn inspiriert haben, die Blog-Plattform als Publikationsmedium für ein Magazin zu nutzen – ein Ansatz, der in Europa damals unbekannt war.

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G Magazin

Gawker

Gawker war eines der einflussreichsten frühen amerikanischen Blogs und Online-Magazine. Die Publikation prägte die digitale Medienwelt mit ihrem Fokus auf Prominente, Pop-Kultur und Gesellschaftsthemen. Als Vorbild für redaktionelle Online-Magazine wie Highsnobiety setzte Gawker neue Standards für digitalen Journalismus.

🗣 David Fischer referenziert bei ⏱ 00:37:29 „In Amerika gab es zu dem Zeitpunkt schon so ein paar größere Blogs. Zum Beispiel? Gizmodo, Engadget, Gawker. Das waren so die ersten.“

Gawker wird als eines der einflussreichen frühen US-Blogs genannt, die David Fischer inspirierten, Highsnobiety als redaktionelles Online-Magazin statt als persönliches Tagebuch zu konzipieren.

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Kunst von Barbara Kruger

Kunst von Barbara Kruger

Barbara Kruger

Barbara Krugers ikonische Kunstwerke kombinieren fett gedruckten Text mit Fotografie, typischerweise in Futura-Font gestaltet. Sie erforschen Macht, Konsum und Identität und haben die Popkultur tiefgreifend geprägt – insbesondere die Streetwear-Szene. Ihr direkter, provokanter visueller Stil fordert zur kritischen Reflexion über Sprache, Bild und gesellschaftliche Normen auf.

🗣 David Fischer referenziert bei ⏱ 00:43:16 „Du kennst ja bestimmt die Kunst von Barbara Kruger. Sehr inspiriert von der Kunst von Barbara Kruger. Es sieht aus wie die Kunst von Barbara Kruger.“

David Fischer erklärt das ikonische Box-Logo von Supreme, das in einem Futura-Font gestaltet ist. Christoph Amend und er diskutieren, dass das Supreme-Logo stark von Barbara Krugers Kunstwerken inspiriert ist – eine Tatsache, die in der Streetwear-Szene wohlbekannt ist.

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My Adidas

My Adidas

Run DMC

Run-D.M.C. (auch Run-DMC) war eine US-amerikanische Hip-Hop-Band aus Queens in New York. Die Gruppe war einer der einflussreichsten Hip-Hop-Acts der 1980er Jahre und trug wesentlich dazu bei, Hip-Hop einem breiteren Publikum bekannt zu machen.

🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 00:55:21 „Eine Hip-Hop-Band namens Run DMC nimmt einen Song auf, der heißt My Adidas. Aber die berühmteste Geschichte ist eben, dass der damalige Manager von Run-DMC, nachdem die den Song aufgenommen hatten, weil sie eigentlich damit ausdrücken wollten, hey, ihr guckt immer nur auf uns herab, auf uns hier, die schwarzen Kids aus dem sogenannten Ghetto von New York City. Aber wir sind stolz auf das, was wir haben und tragen.“

Christoph Amend erzählt die Entstehungsgeschichte der Sneaker-Kultur und identifiziert den Song 'My Adidas' von Run DMC (1985) als Schlüsselmoment, in dem Popkultur und Sportartikel erstmals zu einem Geschäft verschmolzen. Er beschreibt die berühmte Madison-Square-Garden-Szene, bei der Adidas überzeugt wurde, Run DMC unter Vertrag zu nehmen.

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Text über Shoppen in Tokio

Text über Shoppen in Tokio

David Sedaris

David Sedaris Essay aus dem New Yorker über das Einkaufen in Tokio. Der Beitrag bietet einen humorvollen und persönlichen Einblick in das japanische Shopping-Erlebnis und die dortige Konsumkultur, die sich deutlich von westlichen Gewohnheiten unterscheidet. Das Stück dient als unterhaltsamer Einstieg ins Thema Japan und Mode.

🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 01:05:29 „es ist gerade im New Yorker ein Text erschienen von David Sedaris, wie wir in Deutschland sagen. Zu shoppen in Tokio.“

Ein aktueller Essay von David Sedaris im New Yorker über das Einkaufserlebnis in Tokio wird als Einstieg ins Thema Japan und Mode erwähnt

Zum Artikel bei The New Yorker Details
Shopping in Tokio (Artikel im New Yorker)

Shopping in Tokio (Artikel im New Yorker)

David Sedaris

David Sedaris erkundet die Welt des Shoppings in Tokio und entdeckt eine faszinierende Modekultur voller Absurditäten und Kontraste. Der Artikel beschreibt detailliert die japanische Designszene, in der kunstvoll zerstörte Kleidungsstücke zu enormen Preisen verkauft werden. Sedaris zeigt auf, was Japan zu einem einzigartigen Modeland macht und wie anders die Einkaufskultur dort funktioniert.

🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 01:05:53 „Wir nehmen auf am 1. Dezember und es ist gerade im New Yorker ein Text erschienen von David Sedaris, wie wir in Deutschland sagen. Zu shoppen in Tokio. Und er hat ziemlich detailliert beschrieben, wie wahnsinnig es ist, in Japan, insbesondere natürlich in Tokio, einkaufen zu gehen, weil es gibt einen Wahnsinn, den man sich glaube ich kaum vorstellen kann.“

Im Gespräch über die japanische Modekultur und die besondere Einkaufsszene in Tokio verweist Jochen Wegner auf einen aktuell erschienenen Text von David Sedaris im New Yorker. Sedaris beschreibt darin die Absurdität und Faszination des Shoppens in Tokio – etwa Läden mit kunstvoll zerstört wirkender Kleidung zu enormen Preisen. Der Artikel dient als Überleitung zur Frage, was Japan als Modeland so besonders und inspirierend macht.

Zum Artikel bei The New Yorker Details
Art School Wets

Art School Wets

Moscow School of Contemporary Art is a faculty of the Universal University.

🗣 David Fischer erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:27:08 „Und dann ist noch ein anderer Kumpel mit ins Boot und zwar einer von den Jungs, die Art School Wets damals gemacht haben, diesen Mode-Blog hier in Deutschland. Und dann haben wir zu dritt Ende 2009 schon entschieden, dass wir das machen wollen.“

David Fischer erzählt, wie er seinen Concept Store Soto in Berlin gründete. Einer seiner Mitgründer kam vom deutschen Mode-Blog Art School Wets. Der Blog wird als bekannter deutscher Mode-Blog der späten 2000er-Jahre eingeordnet.

Zum Artikel bei Msca.ru Details
OMR Podcast (Episode mit David Fischer)

OMR Podcast (Episode mit David Fischer)

Philipp Westermeyer

OMR-Gründer Philipp Westermeyer trifft regelmäßig die spannendsten Menschen aus Wirtschaft, Unterhaltung, Sport oder auch Musik zum Interview, vom Unternehmer über Gründer von Startups bis zu Investoren. Im OMR Podcast spricht er mit ihnen über ihr Business, ihre Erfolgsrezepte und Entwicklungen im Tech-Bereich, bei der Digitalisierung insgesamt oder generell über die Lage der Welt. Zum OMR Podcast gibt es einen Whatsapp-Newsletter.

🗣 David Fischer referenziert bei ⏱ 01:57:48 „Und meinte dann, war ganz cool, hinterher meinte er so, du, ja, ich weiß, es war jetzt ein bisschen unglücklich hier, aber komm doch kurz mit ins Büro und machen wir einen Podcast. Und dann sind wir in seinem Büro, haben den Podcast aufgenommen und es war unglaublich lustig, weil der Podcast kam raus. Und du hast gemerkt, Deutschland hört zum ersten Mal über High Snobiety.“

David Fischer erzählt, wie er 2015 von Philipp Westermeyer zu einem OMR-Event eingeladen wurde und nach einem enttäuschend kurzen Vortrag spontan einen Podcast mit ihm aufnahm. Diese eine Episode hatte einen enormen Effekt: Die gesamte deutsche Verlagslandschaft wurde auf Highsnobiety aufmerksam, und plötzlich riefen alle großen Verlage an, um zu investieren oder zu kaufen.

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Business of Fashion

Business of Fashion

Imran Ahmed

The Business of Fashion ist ein führendes Online-Fachmedium der globalen Modeindustrie. Die Publikation berichtet über Geschäftstrends, Design, Innovation und wirtschaftliche Entwicklungen im Fashion-Sektor. Sie fungiert als zentrales Industrieblatt für Modeunternehmen, Designer und Fashion-Profis weltweit.

🗣 David Fischer referenziert bei ⏱ 02:00:38 „Business of Fashion ist letztendlich das Industrieblatt der Mode. Nur, dass es kein Blatt mehr ist, ist natürlich eine Seite im Internet.“

David Fischer erwähnt Business of Fashion als Teil des Portfolios von Felix Capital, dem Investor, der 2018 bei Highsnobiety eingestiegen ist. Er beschreibt es als das globale Branchenmedium der Modeindustrie, vergleichbar mit der deutschen Textilwirtschaft.

Zum Artikel bei Businessoffashion.com Details
Artikel über Adidas-Probleme durch Kanye-West-Trennung

Artikel über Adidas-Probleme durch Kanye-West-Trennung

Die Trennung von Adidas und Kanye West (Ye) im Oktober 2022 hatte massive wirtschaftliche Folgen für den Sportartikelhersteller. Die Yeezy-Linie war eine der profitabelsten Kooperationen in der Unternehmensgeschichte und trug zuletzt rund 1,5 Milliarden Euro zum Jahresumsatz bei. Nach Wests antisemitischen Äußerungen beendete Adidas die Partnerschaft und stand vor dem Problem, Millionen unverkaufter Yeezy-Schuhe loszuwerden. Der Artikel beleuchtet die finanzielle Abhängigkeit von einer einzigen Celebrity-Kollaboration und die Strategie, die Restbestände schrittweise zu verkaufen.

🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 02:23:35 „ich habe kürzlich in der Financial Times gelesen, dass Adidas große Probleme hat, weil dieser Rapper namens West, den du kurz schon erwähnt hast, nicht mehr bei ihnen sozusagen Schuhe verkauft“

Ein Financial-Times-Artikel über die wirtschaftlichen Folgen der Trennung von Adidas und Kanye West wird als Beleg für die enorme Bedeutung der Kooperation genannt

Zum Artikel bei Ft.com Details
Recherche über Kanye Wests Verhalten während der Adidas-Zusammenarbeit

Recherche über Kanye Wests Verhalten während der Adidas-Zusammenarbeit

Die New York Times dokumentiert, wie Kanye West über mehr als ein Jahrzehnt problematisches Verhalten gezeigt hat, einschließlich schwerer Antisemitismus. Adidas war sich dieser Vorfälle bewusst, tolerierte sie aber, weil das Geschäft mit der Yeezy-Marke wirtschaftlich zu wichtig war. Der Artikel beleuchtet die Prioritäten eines Großkonzerns, bei dem Profitabilität über Verantwortung gestellt wurde.

🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 02:24:01 „Wie jetzt die New York Times eben nochmal recherchiert hat, im Grunde ist das die Geschichte der Zusammenarbeit, dass der immer schon die bizarrsten Dinge gemacht hat und man hat das aber geduldet, weil es für den Umsatz so wichtig war.“

Ergänzend zum Financial-Times-Artikel erwähnt Jochen Wegner eine Recherche der New York Times, die aufgedeckt hat, dass Kanye Wests problematisches Verhalten – darunter schwerer Antisemitismus – schon seit über zehn Jahren bekannt war, von Adidas aber toleriert wurde, weil das Geschäft mit der Yeezy-Marke so lukrativ war.

Zum Artikel bei New York Times Details
Recherche über Kanye West und Adidas

Recherche über Kanye West und Adidas

Eine Recherche der New York Times über die langjährige Zusammenarbeit zwischen dem Musikproduzenten Kanye West und Adidas. Der Artikel dokumentiert, wie der Sportartikelhersteller über Jahre hinweg problematisches Verhalten von West toleriert und ignoriert hat. Die Reportage zeigt auf, dass Adidas bewusst oder unbewusst viele kontroverse Handlungen übersehen hat, um die lukrative Partnerschaft zu bewahren.

🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 02:24:42 „wie jetzt die New York Times eben nochmal recherchiert hat, im Grunde ist das die Geschichte der Zusammenarbeit, dass der immer schon die bizarrsten Dinge gemacht hat“

Eine Recherche der New York Times über die problematische Zusammenarbeit zwischen Kanye West und Adidas wird als Beleg für das lange Wegschauen des Konzerns angeführt

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Air

Air

Ben Affleck · 2023

Anfang der 1980er-Jahre ist Nike-Mitarbeiter Sonny Vaccaro davon überzeugt, dass seine Firma das aufstrebende Basketball-Talent Michael Jordan unter Vertrag nehmen sollte. Doch sein Boss, Nike-Gründer Phil Knight, ist skeptisch. Eine derartige Rekordsumme für einen jungen Spieler auf den Tisch legen, der noch keine einzige Minute in der Spitzenliga NBA gespielt hat? Doch Vaccaro hat große Pläne, will sogar einen eigenen Schuh für den Jungstar konzipieren.

🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 02:29:02 „Es gab ja jetzt in diesem Jahr oder letztem Jahr den Spielfilm, der im Grunde genommen, also ein Spielfilm war über einen Turnschuh. Air. Also Matt Damon und Ben Affleck, die alten Kumpels aus Hollywood, haben einen Film gedreht und gemacht, nicht über Michael Jordan, denn der ist in diesem ganzen Spielfilm nur dreimal von hinten zu sehen und spricht drei Worte.“

Christoph Amend bringt den Kinofilm 'Air' ins Gespräch, als David Fischer die legendäre Nike-Michael-Jordan-Partnerschaft erwähnt. Der Film von Ben Affleck mit Matt Damon erzählt die Entstehungsgeschichte des Air Jordan – bemerkenswert ist, dass Michael Jordan selbst kaum vorkommt. Die Runde diskutiert anschließend ausführlich, wie Nike als kleines Unternehmen den Deal gegen Adidas und Converse gewann.

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The Last Dance

The Last Dance

· 2020

Michael Jordan zählt unbestritten zu den größten Ikonen, die der Basketball je zu bieten hatte. Diese zehnteilige Dokumentation blickt zurück auf die legendäre Saison 1997/​98, als Michael Jordan gemeinsam mit seinen Chicago Bulls den sechsten NBA-Titel innerhalb von acht Jahren anstrebte. Dabei greift die Doku auch auf bislang unveröffentlichtes Videomaterial zurück, das einen neuen Blick hinter die Kulissen des erfolgreichsten Basketballteams der 90er ermöglicht.

🗣 Christoph Amend erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:33:02 „das ganze Thema Jordan wird ja auch nochmal unglaublich befeuert von der Netflix-Documentary, die vor ein, zwei Jahren kam“

Die Netflix-Dokumentation über Michael Jordan wird als weiterer Befeuerer des Jordan-Mythos erwähnt

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Luxury Fashion Prices Have Gone Too Far

Luxury Fashion Prices Have Gone Too Far

Der Artikel kritisiert überteuerte Luxus-Sneaker und hinterfragt humorvoll, ob teure Designer-Turnschuhe ohne zusätzlichen Funktionswert ihren hohen Preis rechtfertigen. Er setzt sich mit der Frage auseinander, ob sichtbarer Luxus noch als modernes Statussymbol wahrgenommen wird oder eher lächerlich wirkt.

🗣 David Fischer referenziert bei ⏱ 03:14:56 „Ich habe einen ganz tollen Artikel gelesen in einer FT letztes Wochenende. Luxury Fashion Prices have gone too far. Fand ich sehr amüsant, wie sie sich letztendlich auch lustig gemacht haben über sehr, sehr teure Luxusturnschuhe, die nichts können.“

David Fischer empfiehlt einen Artikel aus der Financial Times, der sich über überteuerte Luxus-Sneaker lustig macht. Er identifiziert sich stark mit der Argumentation: Wer solche Schuhe trägt, signalisiere zwar Reichtum, wirke aber auf Kenner eher lächerlich. Das Thema passt zur Diskussion über Quiet Luxury und die Frage, ob sichtbarer Luxus noch zeitgemäß ist.

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Quiet Is the New Loud

Quiet Is the New Loud

Kings of Convenience

Kings of Convenience (engl. Könige der Bequemlichkeit) sind eine norwegische Band. Sie setzt sich aus Eirik Glambek Bøe und Erlend Øye zusammen. Beide wurden 1975 geboren und kennen einander seit ihrem 11. Lebensjahr.

🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 03:17:13 „Wie die Kings of Convenience so schön gesungen haben, Quiet is the new loud.“

Christoph Amend zitiert beiläufig den Song bzw. Albumtitel von Kings of Convenience als passenden Kommentar zum Quiet-Luxury-Trend. Das Zitat dient als elegante Überleitung in der Diskussion darüber, dass Understatement das neue Statussymbol geworden ist.

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Succession

Succession

Jesse Armstrong · 2018

Succession erzählt von der Roy-Familie, die zu Beginn der Handlung eine überaus einflussreiche Position in den USA einnimmt. Patriarch Logan hat das Familienunternehmen in ein gigantisches Medienimperium verwandelt. Doch er weiß, dass er nicht ewig leben wird, und muss sich Gedanken über sein Erbe machen.

🗣 David Fischer referenziert bei ⏱ 03:17:43 „Wir haben ja relativ früh zu dem Thema Quiet Luxury einen Artikel geschrieben, weil das ganze Quiet Luxury Thema wurde ja auch kurzzeitig mit gewissen TV-Shows in Verbindung gebracht. Succession. Und dann haben wir eigentlich als unsere Redaktion einen Artikel geschrieben und hat gesagt, eigentlich ist es lächerlich, dass sich Leute von diesen Menschen inspirieren lassen, weil das ganz schlimme Menschen sind.“

David Fischer erzählt, wie die TV-Serie Succession den Quiet-Luxury-Trend populär machte. Highsnobiety schrieb einen kritischen Artikel, der argumentierte, dass die Figuren der Serie keine guten Vorbilder für Modeinspiration seien – was zu Beschwerden von Markenpartnern führte, die den Trend nicht negativ dargestellt sehen wollten.

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The Circle

The Circle

Dave Eggers · 2013

INTERNATIONAL BESTSELLER • A bestselling dystopian novel that tackles surveillance, privacy and the frightening intrusions of technology in our lives—a “compulsively readable parable for the 21st century” (Vanity Fair). When Mae Holland is hired to work for the Circle, the world’s most powerful internet company, she feels she’s been given the opportunity of a lifetime.

🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:24:29 „Und der Flughafen Zürich hat gegenüber vom Flughafen ein neues Shoppingcenter gebaut. Und wenn ich mich recht entsinne, heißt dieses Shoppingcenter The Circle. Das ist wie der Roman.“

Als David Fischer den Namen des Shoppingcenters 'The Circle' am Flughafen Zürich erwähnt, assoziiert Jochen Wegner spontan den gleichnamigen Roman. Die Erwähnung ist sehr beiläufig – es geht eigentlich um Highsnobietys Pop-up-Store-Konzept 'Gate Zero' am Flughafen Zürich.

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The Bear

The Bear

Christopher Storer · 2022

Ein junger Koch kämpft mit einem widerspenstigen Team darum, einen Sandwich-Laden umzukrempeln.

🗣 Christoph Amend erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:43:15 „Und im Newsletter verraten wir dann auch, dass das T-Shirt in The Beer zu sehen ist.“

Christoph Amend erwähnt die Serie erneut im Zusammenhang mit dem weißen T-Shirt der Schwarzwälder Manufaktur (vermutlich Merz b. Schwanen). Die Aussprache 'The Beer' ist eine Verballhornung von 'The Bear', der Hulu/FX-Serie. David Fischer korrigiert, dass es die Marke gebe, aber nicht die Show, die Christoph nenne – es bleibt unklar, ob Succession oder The Bear gemeint ist.

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P Film

Palace x Calvin Klein Werbespot

Palace / Calvin Klein

Künstlerischer Werbespot der Palace und Calvin Klein Kollaboation in Schwarz-Weiß-Ästhetik mit ikonischen Figuren aus Kultur und Skateboarding. Unterlegt mit 'West End Girls' von Pet Shop Boys, zeigt das Video minimalistisches Fashion-Storytelling auf hohem künstlerischem Niveau.

🗣 Christoph Amend empfiehlt aktiv bei ⏱ 03:47:02 „Also meine war tatsächlich ein Werbespot, ein Video, das gedreht wurde für Palace und Calvin Klein. Willem Dafoe und der Tochter von Madonna, dem einen berühmten Skater aus New York... Schwarz-Weiß-Video und zu Musik von den Pet Shop Boys, West End Girls.“

Christoph Amend nennt das Palace x Calvin Klein Kollaborationsvideo als seine persönliche Lieblings-Kollaboration. Es handelt sich um ein Schwarz-Weiß-Video mit Willem Dafoe, Lourdes Leon (Madonnas Tochter) und dem Skater Julian Clark, unterlegt mit West End Girls von den Pet Shop Boys. David Fischer bestätigt die hohe Qualität des Storytellings von Palace.

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This is Jane Wayne

This is Jane Wayne

Es gibt einen Widerspruch: Der Artikel-Titel bezieht sich auf John Wayne (Western-Schauspieler), aber das Zitat und der Kontext handeln von einem Mode-Blog namens "This is Jane Wayne". Sind Titel und Zitat/Kontext korrekt zugeordnet? Falls der Artikel wirklich über John Wayne handelt, wäre eine Beschreibung: Der Artikel behandelt das Leben und die Karriere von John Wayne, einem ikonischen Western-Film-Star des 20. Jahrhunderts. Der Spiegel-Beitrag untersucht nicht nur seine legendäre Rolle als Filmcowboy, sondern beleuchtet auch seine ultrarechten politischen Überzeugungen und kontroversen Aussagen, die sein öffentliches Bild prägen.

🗣 David Fischer erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:59:27 „Dandy Diary oder This is Jane Wayne? This is Jane Wayne. Also nur als Side Story. This is Jane Wayne entstand aus Art School Wetzelhaus.“

Im schnellen A-oder-B-Fragenspiel wählt David Fischer das Blog 'This is Jane Wayne' gegenüber 'Dandy Diary' und ergänzt spontan, dass es aus 'Art School Wetzelhaus' hervorgegangen sei – ein Detail, das seine tiefe Kenntnis der Berliner Mode-Blog-Szene zeigt.

Zum Artikel bei Spiegel Details
A Artikel

Airmail

Graydon Carter

Read Graydon Carter's bio and latest stories for Air Mail.

🗣 David Fischer referenziert bei ⏱ 04:25:51 „Es gibt vielleicht dieses Airmail-Thema da von Graydon Carter.“

Im Gespräch über die Frage, ob man heute noch ein erfolgreiches Online-Magazin gründen könnte, nennt David Fischer Airmail als eines der wenigen Beispiele einer nach 2010 gestarteten Webseite, die überlebt hat. Er betont, dass Highsnobiety zur letzten Generation gehört, die als Magazin-Webseite groß werden konnte.

Zum Artikel bei Airmail.news Details
Vanity Fair

Vanity Fair

US-amerikanisches Lifestyle- und Kulturmagazin von Condé Nast. Vanity Fair berichtet über Mode, Kultur, Gesellschaft und zeigt gesellschaftliche Phänomene kritisch auf. Das Magazin ist bekannt für tiefgründige Essays und investigativen Journalismus zu kulturellen und sozialen Themen.

🗣 Christoph Amend erwähnt beiläufig bei ⏱ 04:25:55 „Graydon Carter, der ganz lange der Chefredakteur von Vanity Fair war, muss man sagen, in Amerika. Und was macht der jetzt? Der hat eine Seite.“

Christoph Amend ordnet für die Hörer ein, wer Graydon Carter ist, indem er dessen langjährige Rolle als Chefredakteur von Vanity Fair erwähnt. Das Magazin dient als Referenzpunkt, um Carters Autorität und Bekanntheit im Medienbusiness zu unterstreichen.

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The Kids Are Not Alright

The Kids Are Not Alright

Diedrich Diederichsen · 2024

Die knapp eineinhalb Jahrzehnte nach 1970 erscheinen im Rückblick als eine Art Sattelzeit der deutschen Popmusik: Fast alle maßgeblichen, zukunftsträchtigen Stile, Artikulations- und Inszenierungsweisen des deutschen Pop entwickeln und etablieren sich in diesem Zeitraum. Das sich in zunehmendem Maße ausdifferenzierende Spektrum reicht vom Protestpop über den sogenannten Krautrock bis hin zu einer auf Breitenwirksamkeit setzenden Rockmusik sowie den später unter dem ebenso unpräzisen wie wirkmäch...

🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 04:46:18 „Ich erinnere mich an einen damals sensationellen Essay von Dietrich Dietrichsen Anfang der 90er, als Neonazis in Deutschland fotografiert wurden und einer davon trug eine Malcolm X Kappe. Und Dietrich Dietrichsen damals schrieb The kids are not alright.“

Im Gespräch über die politische Aufladung von Mode – konkret am Beispiel des Palästinenser-Tuchs an Berliner Schulen – erinnert Christoph Amend an Diederichsens Essay aus den frühen 90ern. Darin beschrieb der Kulturkritiker die verstörende Beobachtung, dass ein deutsches Neonazi-Skinhead eine Malcolm-X-Kappe trug, also das Symbol eines schwarzen Bürgerrechtlers. Amend nutzt den Essay, um David Fischer die Frage zu stellen, wie politisch Mode eigentlich ist.

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