Episoden von Die sogenannte Gegenwart

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Die sogenannte Gegenwart

Der große Lauschangriff

Nina Pauer, Ijoma Mangold, Lars Weisbrod

Erstmals als Live-Aufzeichnung beim Spotify-Podcast-Festival „All Ears

Die sogenannte Gegenwart

Linke Lockdowns, rechte Pazifisten

Nina Pauer, Ijoma Mangold, Lars Weisbrod

Ausgelöst durch Corona und den russischen Angriff auf die Ukraine stellen sich Ijoma Mangold und Lars Weisbrod die Frage, ob die klassische Unterscheidung von links und rechts noch taugt — wenn plötzlich Linke Lockdowns fordern und Rechte zu Pazifisten werden. Dabei beobachten sie, wie sich die politische Kartografie in Echtzeit verschiebt und alte Lagerzugehörigkeiten ihre Verlässlichkeit verlieren.

Die sogenannte Gegenwart

Was Veganer und Fleischesser wirklich wollen

Nina Pauer, Ijoma Mangold, Lars Weisbrod

Die Folge nimmt sich einen überraschend alltäglichen Stoff vor: Eiweiß. Protein wird zum Brennglas für den Kulturkampf zwischen Veganern und Fleischessern, zwischen Tofu-Steaks und Männlichkeitsidealen à la Elon Musk. Zuvor liefert der Gegenwartscheck eine pointierte Beobachtung über unsere kollektive Aufmerksamkeitsspanne — wenn man bei anderthalb Minuten Video schon dazuschreiben muss: bitte bis zum Schluss gucken.

Die sogenannte Gegenwart

Können Männer lustig sein

Nina Pauer, Ijoma Mangold, Lars Weisbrod

Nach über 250 Folgen Aufschub widmen sich die beiden endlich dem amerikanischen Komiker Louis C.K. — ein Thema, das Lars seit der dritten Folge machen wollte, aber aus emotionaler Überwältigung immer wieder verschob. Es geht um Männlichkeit, Comedy und die Frage, was Louis C.K.s Werk für die Gegenwart noch bedeutet, nachdem seine große Zeit ein jähes Ende fand.

Die sogenannte Gegenwart

Ist Achtsamkeit egoistisch

Nina Pauer, Ijoma Mangold, Lars Weisbrod

Ausgangspunkt ist Emmanuel Carrères Roman «Yoga», den Ijoma Mangold als Werk eines seiner absoluten Lieblingsschriftsteller vorstellt und in Paris mit dem Autor besprochen hat. Bevor das Buch entfaltet wird, fällt im Gegenwartscheck auf, wie rasant das Wort «Resilienz» von der Achtsamkeitsszene ins militärische Sicherheitsdenken gewandert ist — ein Begriffswandel, der die Zeitenwende im Kleinen spiegelt.

Die sogenannte Gegenwart

Urlaub in den Neunzigern

Nina Pauer, Ijoma Mangold, Lars Weisbrod

Mitten im Schock über den Kriegsausbruch in der Ukraine ringen die Hosts mit der Frage, ob sie einfach weitermachen können wie geplant — und entscheiden sich bewusst für ihr Thema: die 90er Jahre, die überraschend viel mit der aktuellen Seelenlage zu tun haben. Vorher gibt es noch einen Gegenwartscheck über ein Mikro-Phänomen unserer Zeit: den Satz «Moment, ich mache kurz die Kopfhörer rein», der jedes Telefonat um 30 verlorene Sekunden verlängert.

Die sogenannte Gegenwart

Trauma ist für alle da

Nina Pauer, Ijoma Mangold, Lars Weisbrod

Der Begriff "Trauma" hat in den letzten Jahren eine inflationäre Verwendung erfahren — vom klinischen Fachbegriff zur beliebten Selbstbeschreibung. Die Folge fragt, ob es mittlerweile so etwas wie "Traumapornografie" gibt, also eine Lust an der fiktionalen Aufbereitung von Leid, und warum der Begriff so stark ausfranst, dass schon das Anmeckern von Kindern als traumatisierend gelten kann.

Die sogenannte Gegenwart

Wir wollten nie wieder einsam sein

Nina Pauer, Ijoma Mangold, Lars Weisbrod

Die Runde nimmt sich vor, Social Media einmal grundsätzlich zu betrachten — nicht den neuesten Trend, sondern das Phänomen als Ganzes. Ijoma Mangold vergleicht es mit einem Namen, den man beim Kennenlernen nicht richtig aufgefasst hat: Social Media ist so selbstverständlich geworden, dass der Moment zum Innehalten längst verpasst scheint.

Die sogenannte Gegenwart

Regretting motherhood hier, unerfüllter Kinderwunsch da

Nina Pauer, Ijoma Mangold, Lars Weisbrod

Die Episode kreist um zwei Pole der Elternschaftsdebatte: das Phänomen des „Regretting Motherhood

Die sogenannte Gegenwart

Wir wollen den Filialleiter sehen

Nina Pauer, Ijoma Mangold, Lars Weisbrod

Zum Jahresauftakt 2022 widmet sich die Folge zwei Supermarkt-Serien: der US-Comedy „Superstore