Die sogenannte Gegenwart – Regretting motherhood hier, unerfüllter Kinderwunsch da
#036

Regretting motherhood hier, unerfüllter Kinderwunsch da

Die sogenannte Gegenwart / 24. Januar 2022 / 16 Medien

Nina Pauer, Lars Weisbrod

Die Episode kreist um zwei Pole der Elternschaftsdebatte: das Phänomen des „Regretting Motherhood

„I survived worldwide pandemic and all I got was this lousy Handcreme.“
🗣 Nina Pauer

Erwähnte Medien (16)

The Lost Daughter

The Lost Daughter

Maggie Gyllenhaal · 2021

Leda (Olivia Coleman) nimmt sich eine Auszeit am Meer. Allein und nur in Begleitung ihrer Gedanken genießt sie die Zeit und gibt sich dem sanften Rauschen der Wellen hin. In ihrer Ruhe wird sie jedoch von einer Mutter mit ihrer Tochter gestört, die am Strand ausgelassen Spaß haben. Genervt von dem anhaltenden Lärm und den Verwandten des Mutter-Tochter-Gespanns, beginnt Leda an die Zeit zurückzudenken, in der sie selbst als Mutter vor täglichen Herausforderungen stand.

🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 00:02:12 „Und jetzt gerade gibt es einen brandaktuellen Film, den die eigentlich Schauspielerin Maggie Gyllenhaal als Regie-Debüt gedreht hat. Der Film heißt auf Englisch Lost Daughter, auf Deutsch heißt er, du hast immer den deutschen Titel genannt.“

Der Film ist das zentrale Thema der Episode. Lars stellt ihn als brandaktuelles Regie-Debüt von Maggie Gyllenhaal vor, das unter dem Etikett Regretting Motherhood weltweit besprochen wird. Der Film handelt von einer Professorin, die im Griechenland-Urlaub eine junge, überforderte Mutter beobachtet und sich an ihre eigene schwierige Mutterschaft erinnert.

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Super Size Me

Super Size Me

· 2004

Einen Monat lang nur bei McDonald's essen: Cheeseburger, Pommes frites, Cola, Big Macs oder Apfeltaschen. Traum oder Albtraum? Diese Frage wollte der Amerikaner Morgan Spurlock in einem filmischen Selbstversuch beantworten und ging drei Mal täglich in Filialen der Fast-Food-Kette essen. Was für manches Kind wie ein Leben im Schlaraffenland klingt, endete für den Amerikaner äußerst unangenehm: Spurlock nahm in 30 Tagen 12 Kilogramm zu und bekam gesundheitliche Probleme...

🗣 Nina Pauer erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:10:56 „Super Size Me meinst du, aber das war nicht von Michael Moore.“

Dokumentarfilm wird als Vergleich herangezogen zu einem hypothetischen veganen Selbstversuch

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Super Size Me

Super Size Me

Morgan Spurlock · 2004

Einen Monat lang nur bei McDonald's essen: Cheeseburger, Pommes frites, Cola, Big Macs oder Apfeltaschen. Traum oder Albtraum? Diese Frage wollte der Amerikaner Morgan Spurlock in einem filmischen Selbstversuch beantworten und ging drei Mal täglich in Filialen der Fast-Food-Kette essen. Was für manches Kind wie ein Leben im Schlaraffenland klingt, endete für den Amerikaner äußerst unangenehm: Spurlock nahm in 30 Tagen 12 Kilogramm zu und bekam gesundheitliche Probleme...

🗣 Nina Pauer erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:11:26 „Super Size Me meinst du, aber das war nicht von Michael Moore.“

Nina versucht sich an den Dokumentarfilm zu erinnern, in dem jemand einen Selbstversuch mit Fast Food macht, und verwechselt den Regisseur. Lars korrigiert den Titel, weil er scherzhaft einen ähnlichen Selbstversuch mit veganer Currywurst beschreibt.

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Clueless

Clueless

· 1995

Es ist nicht leicht das beliebteste und bestangezogendste Mädchen der Beverly Hills High School zu sein. Vor allem, wenn man dazu noch den Neid zahlreicher Möchtegern- Schönheiten auf sich zieht. Für Cher ist das alles kein Problem. Sie findet sogar noch etwas Zeit für ihre Hobbies: Zum Beispiel für ihre Lehrerin einen Liebhaber zu finden, oder ein schüchternes Mauerblümchen in ein Objekt männlicher Begierde zu verwandeln.

🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 00:14:09 „Ja, und so Clueless oder so, so eine ganze Welt, die damit so zugrunde gegangen ist.“

Im Gespräch über das Ende des Lästerns als kulturelles Phänomen nennt Lars den Film Clueless als Beispiel für die 90er-Jahre-Teenie-Popkultur, in der affirmativer Lästern einen festen Platz hatte. Diese ganze kulturelle Welt sei verschwunden.

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R Studie

Regretting Motherhood

Orna Donath

Soziologische Studie über Mütter, die ihre Mutterschaft bereuen, und die Vereinbarkeitskrise von Mutterschaft und Berufstätigkeit. Donath untersucht, wie die Mutterschaft die berufliche Leistung von Frauen einschränkt und löste damit eine gesellschaftliche Debatte über ambivalente Gefühle gegenüber dem Muttersein aus.

🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 00:16:08 „Über den Hashtag, der 2015 aufkam, nachdem in Israel eine Studie rausgekommen war von der Soziologin Orna Donat. Und die hat eben Frauen befragt.“

Nina Pauer erläutert den Ursprung des Begriffs Regretting Motherhood. Die israelische Soziologin Orna Donat befragte Mütter, ob sie mit ihrem heutigen Wissen noch einmal Mutter werden würden. Die qualitative Studie löste 2015 eine breite gesellschaftliche Debatte aus und wurde zum Hashtag.

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Am Strand des Lebens

Am Strand des Lebens

Herbert Grönemeyer

Herbert Grönemeyers atmosphärischer Song thematisiert Lebenssituationen und emotionale Momente an Strandschauplätzen. Die spontane Assoziation entstand bei der Filmbesprechung, da beide Filme wichtige Szenen am Strand spielen und der Song deren künstlerische Qualität unterstreicht. Die Erwähnung verdeutlicht, wie Musik Filmbilder emotional verstärkt und kulturelle Verbindungen schafft.

🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 00:22:11 „Am Strand des Lebens fiel mir da ein von Grönemeyer, wie er das gesungen hat. Also es geht sehr viel um diese, es ist so sehr arthausig.“

Nina Pauer leitet die Besprechung des Films 'Was wir wollten' ein, der wie auch 'Frau im Dunkeln' am Strand spielt. Die Strand-Szenerie erinnert sie spontan an den Grönemeyer-Song, den sie als beiläufige Assoziation einwirft.

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F Buch

Frau im Dunkeln

Elena Ferrante · 2010

Frau im Dunkeln (Originaltitel: The Lost Daughter) ist ein Filmdrama von Maggie Gyllenhaal, das Anfang September 2021 bei den Internationalen Festspielen von Venedig seine Premiere feierte. Am 16. Dezember 2021 kam der Film in die deutschen Kinos, bevor er am 31. Dezember weltweit in das Programm von Netflix aufgenommen wurde. Der Film basiert auf dem Roman La figlia oscura (im Deutschen Frau im Dunkeln) von Elena Ferrante. Die Hauptrolle wurde mit Oscarpreisträgerin Olivia Colman besetzt.

🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 00:29:53 „Okay, aber dann muss ich an einer Stelle doch nochmal betonen, dass diese Mutter, das Ganze basiert, das sollten wir dazu sagen, auf einem Buch von Elena Ferrante, das hier so mittellose adaptiert wurde.“

Lars Weisbrod weist darauf hin, dass der Film 'Frau im Dunkeln' auf einem Roman von Elena Ferrante basiert. Er nutzt die literarische Vorlage, um Ninas ästhetische Kritik am Film zu relativieren und zu betonen, dass die Handlung weiter geht als bloßes Genervtsein — die Mutter verlässt tatsächlich ihre Kinder.

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Madame Bovary

Madame Bovary

Gustave Flaubert · 2020

C'est l'histoire d'une femme mal mariée, de son médiocre époux, de ses amants égoïstes et vains, de ses rêves, de ses chimères, de sa mort. C'est l'histoire d'une province étroite, dévote et bourgeoise. C'est, aussi, l'histoire du roman français. Rien, dans ce tableau, n'avait de quoi choquer la société du Second Empire. Mais, inexorable comme une tragédie, flamboyant comme un drame, mordant comme une comédie, le livre s'était donné une arme redoutable: le style.

🗣 Nina Pauer erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:31:43 „Und du hattest mir eine sehr gute Rezension aus Amerika geschickt, wo eben wirklich dann da drin stand, hier und das gab es schon in der Bibel und hier und Madame Bovary und also sozusagen der Tabubruch ist sowas von gar nicht da.“

Nina Pauer erwähnt Madame Bovary als Beispiel dafür, dass das Thema Regretting Motherhood literaturgeschichtlich keineswegs neu ist. Eine amerikanische Rezension des Films habe aufgezeigt, dass dieses Motiv von der Bibel bis zu Flaubert bereits vielfach behandelt wurde.

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Interstellar

Interstellar

Christopher Nolan · 2014

Was Wissenschaftler, Politiker und Aktivisten seit Jahrzehnten prophezeien, ist eingetreten: Die Menschheit steht kurz davor, an einer globalen Nahrungsknappheit zugrunde zu gehen. Die einzige Hoffnung der Weltbevölkerung besteht in einem geheimen Projekt der US-Regierung, das von dem findigen Wissenschaftler Professor Brand geleitet wird. Der Plan sieht vor, eine Expedition in ein anderes Sternensystem zu starten, wo bewohnbare Planeten, Rohstoffe und vor allem Leben vermutet werden.

🗣 Nina Pauer erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:39:55 „Für Science-Fiction-Fans ist es sozusagen wie der Christopher-Nolan-Film Interstellar, nur andersherum, weil da die Zeit für die Kinder langsamer vergeht.“

Wird als Vergleich für ein Gedankenexperiment herangezogen, bei dem die Zeit für Kinder angehalten wird

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Transformative Experience

Transformative Experience

L.A. Paul · 2016

This book analyzes the interaction of European social models -- the institutions structuring labor markets' supply side -- and their turbulent macroeconomic environment from the deep Europe-wide recession, ending Germany's post-unification boom, through monetary union's establishment, to the Great Recession following the recent financial crisis.--Provided by publisher

🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 00:44:06 „Sehr wichtig ist da ein Buch einer Philosophin, die L.A. Paul heißt, das Buch heißt Transformative Experience. Mir ist es unmöglich, das jetzt in den technischen Details zusammenzufassen. Ich erzähle jetzt Lars Weisbrot, Marke Eigenbau, so ein bisschen nach so einer Theorie der Transformative Experience.“

Lars Weisbrod stellt das philosophische Konzept der 'Transformative Experience' von L.A. Paul als zentralen Denkrahmen für die Elternschafts-Debatte vor. Die These: Man kann vor der Elternschaft nicht wissen, welche Wünsche und Erfahrungen man danach haben wird — ähnlich wie man sich nicht vorstellen kann, wie es ist, ein Vampir oder eine Fledermaus zu sein. Das macht eine rationale Vorab-Entscheidung für oder gegen Kinder prinzipiell unmöglich.

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What Is It Like to Be a Bat?

What Is It Like to Be a Bat?

Thomas Nagel · 2024

This book is a fiftieth anniversary republication of Thomas Nagel's "What Is It Like to Be a Bat?", a classic article in the philosophy of mind. Through its argument for the irreducible subjectivity of consciousness, it played an essential role in making the study of consciousness a central part of philosophy, psychology, and neuroscience. It also spurred the now flourishing scientific attention to the consciousness of non-human creatures: mammals, birds, fish, mollusks, and insects.

🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 00:45:51 „Es gibt einen berühmten Aufsatz von Thomas Nagel, What it is like to be a bat, wie ist es, eine Fledermaus zu sein, in der er argumentiert, Fledermäuse haben doch so ein Sonar oder wie man das nennt, ja, so Ultraschall. Mit so Ultraschallwellen können die so Fliegen orten und fressen die dann, ja.“

Lars Weisbrod führt Thomas Nagels berühmten philosophischen Aufsatz über das Bewusstsein von Fledermäusen ein, um das Konzept der Qualia zu erklären. Die Pointe: Manche Sinneserfahrungen — wie die Ultraschall-Wahrnehmung einer Fledermaus oder eben die Erfahrung der Elternschaft — lassen sich nicht von außen nachvollziehen, was eine rationale Entscheidung dafür oder dagegen grundsätzlich erschwert.

Zum Artikel bei Rintintin.colorado.edu Details
Was wir wollten

Was wir wollten

Ulrike Kofler · 2020

Alice und Niklas sind glücklich, es fehlt ihnen an nichts – außer einem Kind. Nach etlichen gescheiterten Invitros fahren sie auf Urlaub nach Sardinien, um ihren Kinderwunsch hinter sich zu lassen. Genau dort allerdings kommt alles hoch, was sie bisher versucht haben zu verdrängen. Eine gutgelaunte Tiroler Familie zieht direkt ins Nachbarhaus und scheint all das zu haben, was ihnen im Leben fehlt.

🗣 Nina Pauer empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:48:56 „Aber der andere Film, den fand ich tatsächlich sehr, sehr gut. Ein deutscher Film mit Elias M. Barik. Was wir wollten, heißt ja, den gibt es auf Netflix zu sehen.“

Nina Pauer empfiehlt den Film 'Was wir wollten' enthusiastisch als Gegenstück zum zuvor kritisierten 'Frau im Dunkeln'. Der Film zeigt ein Paar nach gescheiterter Kinderwunschbehandlung im Sardinien-Urlaub, das neben einer Familie mit Kindern wohnt. Nina findet ihn ästhetisch deutlich überzeugender in der Darstellung des Leidens an unerfülltem Kinderwunsch.

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Wellen

Wellen

Eduard von Keyserling · 2016

Eduard von Keyserling: Wellen Doralice ist so schön, dass es eine »furchtbare Verantwortung« ist. Sie verlässt ihren Mann, einen Grafen, für den Maler Hans, mit dem sie in einfachen Verhältnissen lebt. Als eine feine Gesellschaft in der Nachbarschaft zur Sommerfrische auftaucht, verknallt sich einer nach der anderen in die schöne Doralice, wenngleich sich alle über ihr schändliches Verhalten empören.

🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 00:49:08 „Ich musste übrigens an die Geschichte von, eine sehr alte Geschichte von dem wunderbaren Schriftsteller, Eduard heißt er, glaube ich, von Kaiserlingen denken. Wahrscheinlich heißt er Edward oder sowas und Ijeoma wird mich steinigen können, Wellen. Und das spielt kurz vor dem Ersten Weltkrieg, meine ich, auch am Strand.“

Nina Pauer assoziiert die Strandszenen beider Filme mit Eduard von Keyserlings Erzählung 'Wellen', die ebenfalls am Strand spielt. Sie beschreibt die Parallelen: sehnsüchtige Blicke zwischen Paaren und Familien, eine junge Frau, die mit einem Künstler durchgebrannt ist, und die Spannung zwischen Fremdwahrnehmung und innerer Realität von Beziehungen.

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Kinderfrei statt kinderlos

Kinderfrei statt kinderlos

Verena Brunschweiger · 2019

Kinderfrei leben heißt, gegen soziale Erwartungen zu rebellieren – und ist deshalb auch eine feministische Entscheidung. Frauen, die sich gegen Nachwuchs entscheiden, sind die mutigen Vorreiterinnen einer Bewegung, die an Zuspruch gewinnen muss, wenn unser vom westlichen Lebensstil maßlos ausgebeuteter Planet noch länger bewohnbar und lebenswert bleiben soll.

🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 00:55:14 „Das war ja vor einigen Jahren, diese Verena Brunschweiger, die Lehrerin, die dieses Buch geschrieben hat, Kinderfrei statt kinderlos, wo es so eigentlich Elternbashing, würde ich sagen, ich habe mich mit der mal im Radio in so einem Streitgespräch gestritten.“

Nina Pauer erwähnt Verena Brunschweigers Buch im Zusammenhang mit der Adoptionsfrage. Brunschweiger vertrete darin extremes Elternbashing und habe unter anderem argumentiert, Paare mit Kinderwunsch sollten doch einfach adoptieren. Pauer grenzt sich von dieser Position ab, indem sie die biologische Tiefe des Kinderwunsches betont.

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Make Kin Not Babies

Make Kin Not Babies

Donna Haraway · 2021

Haben wir (noch) eine (offene) Zukunft? Diese Frage drängt sich angesichts komplexer Krisen wie Pandemien, Klimawandel und Kriegen wieder verstärkt auf. Die Beiträger*innen gehen von der These aus, dass Erzählmuster, die Zukünfte entwerfen, unsere Erwartungen zwischen Sorge und Zuversicht machtvoll prägen.

🗣 Lars Weisbrod zitiert daraus bei ⏱ 00:59:55 „diesen Satz der Feministin Donna Haraway Make kin not babies“

Feministischer Slogan bzw. Text von Donna Haraway wird als politische Alternative zur biologischen Elternschaft zitiert

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Staying with the Trouble: Making Kin in the Chthulucene

Staying with the Trouble: Making Kin in the Chthulucene

Donna Haraway · 2016

In the midst of spiraling ecological devastation, multispecies feminist theorist Donna J. Haraway offers provocative new ways to reconfigure our relations to the earth and all its inhabitants. She eschews referring to our current epoch as the Anthropocene, preferring to conceptualize it as what she calls the Chthulucene, as it more aptly and fully describes our epoch as one in which the human and nonhuman are inextricably linked in tentacular practices.

🗣 Nina Pauer zitiert daraus bei ⏱ 01:00:27 „Da wäre dann meine politische Antwort schon, ich glaube, das habe ich im Podcast schon mal zitiert und ich nerve wahrscheinlich alle damit, aber diesen Satz der Feministin Donna Haraway Make kin not babies.“

Lars Weisbrod zitiert Donna Haraways berühmten Satz 'Make kin not babies' als politische Gegenposition zur Fixierung auf genetische Fortpflanzung. Er argumentiert, man könne sich der ganzen Welt verwandt machen, Liebe geben und suchen, wo sie ist – etwa für einsame Ältere oder Kinder ohne Bezugsperson.

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