Installation
61 Medien · Seite 2 von 2
The Weather Project
Ólafur Elíasson
Monumentale Lichtinstallation von Ólafur Elíasson in der Londoner Tate Modern (2003–2004), die eine künstliche Sonne aus Spiegeln und Neonleuchten schafft. Das bahnbrechende immersive Werk machte Elíasson zum internationalen Star der zeitgenössischen Kunstwelt.
Topographie des Terrors
Installativer Kunstwerk am Ort der ehemaligen Gestapo-Zentrale in Berlin. Leuchtend gelbe Bodenmarkierungen zeichnen die Zellenwände nach, durch die Besucher imaginativ hindurchgehen können. Die Ausstellung dokumentiert Schicksale von NS-Opfern, darunter Dietrich Bonhoeffer, der dort sein berühmtes Gedicht verfasste. Ein eindringliches Denkmal, das Geschichte durch räumliche Erfahrung vermittelt.
True Study Center
Wolfgang Tillmans
Fotografische Tischinstallationen von Wolfgang Tillmans ab 2005, in denen der Künstler Objekte und Fotografien auf Schreibtischen arrangiert. Die Serie erkundet die künstlerische Praxis und die Beziehung zwischen alltäglichen Objekten, vergleichbar mit Jürgen Tellers Arbeiten.
Ventilator
Olafur Eliasson
Kinetische Installation von Olafur Eliasson: Ein großflächig schwebender Ventilator, der sich anarchisch durch die Luft bewegt. Das Werk war auf der ersten Berlin Biennale im Postfuhramt präsent und wurde ein Schlüsserobjekt in der Boros Collection – ein Meisterwerk der minimalistischen Bewegungskunst.
Ventilator (Berlin Biennale)
Olafur Eliasson
Kinetische Installation von Olafur Eliasson auf der Berlin Biennale: Ein großer Ventilator bewegt sich anarchisch durch den Raum und erzeugt unvorhersehbare Luftbewegungen. Das Werk transformiert alltägliche Objekte in poetische Bewegung und spielt mit den Grenzen zwischen Kunst, Natur und menschlicher Wahrnehmung.
Ventilator-Installation (MoMA Atrium)
Olafur Eliasson
Olafur Eliassons Ventilator ist eine minimalistische Rauminstallation im MoMA-Atrium. Das kleine Gerät dominiert den großen Raum durch seine intensive physische Wirkung auf den Körper des Betrachters und fungiert als kuratorialer Gegenpol zu monumentalen Werken. Das Kunstwerk demonstriert Eliassons Interesse an Wahrnehmung und der Wechselwirkung zwischen Objekt und Betrachter.
Verhüllter Reichstag
Christo und Jeanne-Claude
Ikonische Verhüllung des Berliner Reichstags von Christo und Jeanne-Claude (1995) – Kunstwerk aus silbernem Polyestergewebe, das das Wahrzeichen temporär neu interpretierte. Die Installation wurde zum Symbol der deutschen Wiedervereinigung und zählt zu den einflussreichsten Werken der Environmental Art. Ein prägendes Schlüsselerlebnis für Generationen.
Vito Acconci – Retrospektive (digitale Wolke aus Metallwellen)
Vito Acconci
Digitale Retrospektive des Performance-Künstlers Vito Acconci, 2016 von Kurator Klaus Biesenbach mit dem Künstler entwickelt. Präsentiert als dreidimensionale Wolke aus Metallwellen, in der Acconcis Performances räumlich erlebbar werden. Ein innovatives Beispiel für digitale Kunstvermittlung und kuratierte Installation, die radikale Körperkunst mit technischer Virtuosität verbindet.
Wrapped Coast, One Million Square Feet, Little Bay, Australia
Christo und Jeanne-Claude
Monumentale Land-Art-Installation von Christo und Jeanne-Claude: Eine australische Küstenlinie wurde mit einer Million Quadratfuß Stoff verpackt. Das ephemere Kunstwerk transformiert die Landschaft und verkörpert die künstlerische Vision Christos, Umgebungen temporär neu zu definieren. Ein Schlüsselwerk der Verpackungs- und Landschaftstransformation.
Wrapped Monument to Cristoforo Colombo (unrealisiert)
Christo und Jeanne-Claude
Unrealisiertes Verpackungsprojekt von Christo und Jeanne-Claude (1975): Geplante Verhüllung des Kolumbus-Monuments in Barcelona mit Stoff. Das Projekt scheiterte an mehrfachen politischen Ablehnungen; als die Genehmigung schließlich gewährt wurde, hatten die Künstler das Interesse verloren. Charakteristisches Beispiel für Christos ikonische Verpackungskunst und ihre Konfrontation mit institutioneller Macht.
Wrapped Reichstag
Christo und Jeanne-Claude · 1995
Monumentale Verhüllungs-Installation des Künstler-Ehepaars Christo und Jeanne-Claude aus dem Jahr 1995. Der Berliner Reichstag wurde mit silbernen und blauen Stoffbahnen umhüllt – ein vergängliches Kunstwerk, das vier Millionen Menschen anzog. Das Werk symbolisiert den Neubeginn Berlins nach der Wiedervereinigung und demonstriert die transformative Kraft von zeitgenössischer Kunstintervention im öffentlichen Raum.