Installation
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Medien (61)
Algen-Kronleuchter (Bioreaktor-Installation)
Der Algen-Kronleuchter ist eine Kunstinstallation aus Glasröhrchen mit Algenwasser, die im Victoria and Albert Museum in London hängt. Die Algenkulturen produzieren Sauerstoff und reinigen die Luft im Foyer wie ein Wald von 100 Hektar Größe. Das Projekt demonstriert, wie nachhaltige Biotechnologie ästhetisch ins Stadtbild integriert werden kann, statt nur als technische Lösung zu funktionieren.
Allora & Calzadilla – Klavier-Installation
Jennifer Allora & Guillermo Calzadilla
Allora & Calzadilla sind ein Puerto-Ricanisches Künstlerduo, das konzeptuelle Installationen und Performances schafft, die oft politische und soziale Themen verhandeln. Die erwähnte Klavier-Installation im MoMA-Atrium ist ein Beispiel ihrer raumgreifenden Arbeiten, die das Publikum unmittelbar einbeziehen. Das Künstlerpaar dokumentiert seine Praxis und Perspektiven in dieser Art21-Porträtserie, die Einblicke in ihre Arbeitsweise und ihre Verbindung zu Puerto Rico bietet.
Anselm Kiefer – Ausstellung in Barjac
Anselm Kiefer
Das Anselm-Kiefer-Gelände in Südfrankreich ist ein außergewöhnliches Kunstprojekt des deutschen Künstlers Anselm Kiefer, das sich auf einem ehemaligen Flughafen befindet. Die expansive Installation vereint Werke aus verschiedenen Phasen von Kiefers künstlerischem Schaffen und schafft eine immersive Umgebung, die Architektur, Landschaft und bildende Kunst verschmilzt. Das Gesamtwerk gilt als eines der beeindruckendsten Kunstprojekte der Gegenwart und bietet eine tiefgreifende Erfahrung für Besucher, die sich mit Kiefers großflächigen, materialintensiven Arbeiten auseinandersetzen möchten.
Apotheken / Giftschränke
Damien Hirst
Damien Hirsts Apotheken und Giftschränke aus den 1990er Jahren sind prägende konzeptionelle Kunstwerke, die sich intensiv mit Tod und Vergänglichkeit auseinandersetzen. Die Installationen zeigen Vitrinenschränke gefüllt mit Medikamenten und Giftstoffen und hinterfragen unser Verhältnis zu Heilung, Gefahr und Sterblichkeit. Das Werk gilt als bedeutender Beitrag der modernen Kunstgeschichte und dokumentiert die philosophische Tiefe von Hirsts Frühschaffen.
Ausstellung in der Fondazione Prada
Ryan Trecartin
Ausstellung der Künstler Ryan Trecartin und Lizzie Fitch in der Fondazione Prada Mailand mit einer großen raumfüllenden Installation. Besucher durchschreiten ein nachgebautes Haus und erleben verschiedene Videoarbeiten in unterschiedlichen Räumen. Die Ausstellung verdeutlicht, wie biografische Kontexte der Künstler – etwa ihr bewusster Rückzug aufs Land – zum tieferen Verständnis ihrer Werke beitragen.
Ausstellung von Anselm Kiefer
Anselm Kiefer
Anselm Kiefers permanente Kunstinstallation in Barjac, Südfrankreich, ist eine beeindruckende Sammlung von Kunstwerken auf seinem Gelände. Die Ausstellung gilt als eine der immersivsten und faszinierendsten Kunsterfahrungen und zieht Kunstbegeisterte aus aller Welt an. Der Besuch wird oft als transformatives Erlebnis beschrieben, das tiefe Einblicke in Kiefers künstlerisches Schaffen bietet.
Brunnen
Isa Genzken
Isa Genzken – Brunnen ist eine Betonskulptur aus sieben Einzelteilen, die 1992 zum ersten Mal im Bode-Museum in Berlin aufgebaut wurde. Das modulare Kunstwerk zeigt Genzkens Auseinandersetzung mit monumentaler Skulptur und räumlicher Installation. Der Podcast erwähnt diese Arbeit in einer Anekdote über die Installation, bei der befürchtet wurde, das Kunstwerk könnte bei der Lieferung beschädigt sein, obwohl es aus einzelnen Komponenten bestand.
Brunnen (Fontaines)
Niki de Saint Phalle / Jean Tinguely
Kunstbrunnen von Niki de Saint Phalle und Jean Tinguely verbinden Bildhauerei mit mechanischer Technik zu faszinierenden Gesamtwerken. Die beiden Künstler schufen gemeinsam ikonische Installationen, die Bewegung, Farbe und handwerkliche Präzision verschmelzen. Der Strawinski-Brunnen in Paris ist ein prominentes Beispiel ihrer Collaboration, die künstlerische Vision mit technischer Innovation verbindet. Ihre Werke zeigen eine zeit-transcendierende Auseinandersetzung mit dem Dialog zwischen bildender Kunst und Maschinenbau.
Changes
Thomas Ostermeier
Changes ist eine Theaterinszenierung von Thomas Ostermeier, die sich durch minimalistischen Videoeinsatz auszeichnet. Statt großflächiger Bildschirme nutzt Ostermeier nur drei kleine Fernseher und einen Kühlschrank als installative Elemente. Diese Objekte treten bewusst in den Hintergrund und funktionieren als subtile atmosphärische Impressionen, nicht als dominierendes Bühnenelement.
Christo and Jeanne-Claude: The Pont Neuf Wrapped / The Parisian Years 1958–1964
Centre Pompidou
Retrospektive des Centre Pompidou über die legendäre Verhüllung des Pont Neuf durch Christo und Jeanne-Claude. Die Ausstellung dokumentiert das ikonische Kunstprojekt von 1985 und die künstlerischen Anfänge des Künstlerpaares in Paris (1958–1964). Sie zeigt die konzeptionelle Entwicklung, die das Fundament für spätere großformatige Projekte wie die Verhüllung des Arc de Triomphe legte.
Christo und Jeanne-Claude – Verhüllter Reichstag / Wrapped Beetle
Christo und Jeanne-Claude · 1995
Das Kunstprojekt "Wrapped Reichstag" von Christo und Jean-Claude feiert sein 30-jähriges Jubiläum. Das 1995 realisierte Werk, bei dem der Reichstag vollständig verhüllt wurde, gilt als eines der ikonischsten Kunstprojekte des 20. Jahrhunderts und markierte einen Höhepunkt der sogenannten Verhüllungskunst. Eine Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie würdigt dieses Erbe nun mit einer Installation eines verpackten Käfers als zeitgenössische Hommage.
Der Bevölkerung
Hans Haacke
Hans Haackes Kunstinstallation "Bevölkerung" im Reichstag besteht aus einem Blumenbeet im Innenhof und nutzt die Wort- und Begriffswahl, um politische Geschichte zu reflektieren. Durch die bewusste Verwendung von "Bevölkerung" statt des historisch belasteten Begriffs "Volk" hinterfragt die Installation die Sprache der Macht und schafft einen ästhetischen Gegenpol zu problematischen Traditionen. Das Werk verdeutlicht, wie Kunstinstallationen im öffentlichen Raum zur Aufarbeitung und Neudefinition von Begriffen beitragen können.
Der Runterladen (Ausstellung)
Benjamin von Stuckrad-Barre
Benjamin von Stuckrad-Barre präsentierte 2006 in einer Hamburger Galerie die Ausstellung „Der Runterladen", bei der er persönliche Gegenstände aus seiner Schweizer Zeit kuratorisch in Bilderrahmen arrangierte und mit Lesungen kombinierte. Das Projekt verbindet künstlerische Intervention mit autobiografischem Storytelling und spielt dabei auf die doppelte Bedeutung des Titels an: emotionale Last abladen und die Metapher des digitalen Herunterladens. Die Ausstellung dokumentiert einen Moment der Neuorientierung nach seiner Rückkehr nach Deutschland und dem Überwinden persönlicher Krisen.
Documenta-Installation (Hund, Kaulquappen, Holz in der Aue)
Pierre Huyghe
Künstlerische Installation von Pierre Huyghe auf der dOCUMENTA 13 (2012) in Kassel. Das Werk verbindet verschiedene Lebensformen wie einen Hund mit bemaltem Bein, Kaulquappen und vermoderndes Holz in der Karlsaue zu einer ästhetischen Komposition. Die Installation visualisiert die Gleichwertigkeit aller Lebewesen und hinterfragt traditionelle menschliche Hierarchien in der Natur, indem sie biologische Prozesse und unterschiedliche Aggregatformen von Leben nebeneinander zeigt.
Doug Aitken – Fassadenprojektion (MoMA)
Doug Aitken
Doug Aitken nutzte großflächige Medienprojektionen, um die Fassaden des Museum of Modern Art (MoMA) in New York zu transformieren. 2007 projizierte er auf die Außenfassade, 2008 auf die Innenfassade – eine prägende Intervention, die Performance-Kunst aus dem Galerieraum in den öffentlichen Raum verlagerte. Diese Arbeiten markieren einen Wendepunkt in der institutionellen Kunstpraxis und öffneten das traditionsreiche Museum für experimentelle Formate.
Einander ist alles, was wir haben
Jan Böhmermann
Jan Böhmermann zeigt im Haus der Kulturen der Welt eine Ausstellung mit dem Titel "Die Möglichkeit der Unvernunft", die vor allem eigene künstlerische Aktionen und Reaktionen auf seine Sendung "ZDF Magazin Royale" präsentiert. Zentral ist die handy-freie Zone – Besucher müssen Aufnahmegeräte abgeben, um den Fokus auf unmittelbare Gemeinschaftserfahrung statt individuellen Content zu legen. Die Installationen sind technisch hochwertig umgesetzt und behandeln vor allem bundesdeutsche Politik: Eine Butter-Büste Helmut Kohls, Spiegelarbeiten auf Friedrich Merz bezogen oder Grabsteine mit Namen der reichsten Deutschen. Dabei stellt sich die Frage, ob die Kunstwerke als eigenständiges Medium funktionieren oder vor allem als Vehikel für Böhmermanns persönliche politische Botschaften dienen.
Empire Vampire
Isa Genzken
Isa Genzken schafft in "Empire Vampire V (C)" eine Skulptur aus alltäglichen Materialien wie Kunststoffgras, Seidenblumen und Porzellanfiguren, die auf einem cellophanbespannten Sockel angebracht sind. Das Werk hinterfragt grundlegend die Rolle des Sockels in der Skulpturenkunst, indem Genzken ihn nicht als separate Basis, sondern als integralen Bestandteil der Kunstwerk-Architektur behandelt. Diese Herangehensweise ist eine kritische Reaktion auf die Terroranschläge vom 11. September 2001 – Genzken war in New York und erlebte, wie verletzlich auch architektonische Strukturen von vermeintlicher Macht sein können. Die Skulptur spiegelt ihre künstlerische Obsession wider, Spannung zwischen Zerstörung und Schöpfung, Zerfall und Aufbau zu erfassen, während sie gleichzeitig Modernismus und zeitgenössische Materialkultur kritisch hinterfragt.
Faust (Venedig-Biennale-Beitrag)
Anne Imhof
Anne Imhof vertrat Deutschland mit ihrer Arbeit "Faust" im Deutschen Pavillon der Kunstbiennale Venedig. Das experimentelle Werk des für ihre performances und installations bekannten künstlerischen Schaffens faszinierte besonders das Publikum, das sich auf abstrakte und konzeptuelle Künstlerschaft einließ. Der Artikel dokumentiert, wie solche zeitgenössischen Kunstpositionen unterschiedliche Reaktionen hervorrufen – während Imhofs Arbeit manche unmittelbar in ihren Bann zieht, bleibt sie für andere schwer zugänglich.
Fotografie (Moby nach dem Rave)
Wolfgang Tillmans
Das Bild zeigt Moby in Jeans liegend nach einem Rave – ein Klassiker der Clubkultur-Fotografie von Wolfgang Tillmans, der die Essenz von Raves und Wochenendkultur einfängt. Tillmanns revolutionierte die Fotografie als Kunstform durch ungerahmte, größenvariable Hängungen und schuf damit eine neue Installationsästhetik, die über die traditionelle Galerierahmung hinausgeht.
Hereroland
Hereroland ist eine deutsch-namibische Theaterproduktion, die sich mit der kolonialen Vergangenheit und ihren Nachwirkungen auseinandersetzt. Das Projekt behandelt die Themen Landgerechtigkeit, der Genozid an den Herero und Restitutionsforderungen, basierend auf Recherchereisen und Archivforschung. Die Uraufführung 2020 am Thalia Theater Hamburg kombinierte einen individuellen Parcours durch eine multimediale Installation mit einem gemeinsamen Theaterstück. 2023 wurde das Projekt als Virtual-Reality-Version neu umgesetzt, wobei Szenen an Originalschauplätzen in Namibia und Hamburg mit 360°-Kameras gedreht und in Windhoek sowie Hamburg mit VR-Brillen aufgeführt wurden. Eine Vorstellung wurde live nach Hamburg gestreamt und mit einem internationalen Publikumsgespräch abgeschlossen.
ICU
Ólafur Elíasson
Der isländische Künstler Olafur Eliasson verwirklicht im März 2026 in Salt Lake City die Installation "A symphony of disappearing sounds for the Great Salt Lake". Das Werk kombiniert eine Musikkomposition aus Feldaufnahmen bedrohter Tierarten der Region mit einer dynamischen Lichtprojektion auf einer großen erhobenen Kugel. Damit schafft Eliasson eine sinnliche Verbindung zwischen der Stadt und dem ökologisch gefährdeten See, um die Aufmerksamkeit auf die Bedeutung seiner Rettung zu lenken. Parallel laufen Ausstellungen seiner Werke in Jakarta und Brisbane, die sich mit Wahrnehmung und Farbexperience auseinandersetzen.
Ice Watch
Olafur Eliasson
Ice Watch ist eine Kunstinstallation von Olafur Eliasson, bei der Eisblöcke aus Grönland vor der Tate Modern in London platziert und beim Schmelzen gefilmt wurden. Das Werk macht die Auswirkungen des Klimawandels unmittelbar sichtbar und fungiert als künstlerisches Statement zur Klimakrise. Die Installation zeigt, wie Kunst zur Vermittlung von Umweltthemen beitragen kann, wirft aber auch Fragen über künstlerische Vielfalt und Originalität in der Klimakommunikation auf.
Installation mit Videomonitoren
Nam June Paik
Nam June Paik war ein koreanisch-amerikanischer Künstler und Pionier der Videokunst. Diese Installation mit etwa 100 Videomonitoren zählt zu seinen bedeutendsten Werken und demonstriert seinen experimentellen Ansatz, elektronische Medien und bildende Kunst zu verbinden. Die Ausstellung veranschaulicht Paiks revolutionäres Verständnis von Technologie als künstlerisches Medium und sein Vermächtnis in der modernen Medienkunst.
K.O.E. (Kö)
Cyprien Gaillard
Kunstwerk von Cyprien Gaillard, das die Ansiedlung von Sittichen auf der Königsallee in Düsseldorf dokumentiert. Die Installation thematisiert urbane Ökologie und die Eroberung städtischer Räume durch Wildtiere als unerwartete Naturphänomene. Ein Werk über das Zusammenleben von Natur und Stadt im 21. Jahrhundert.
Kunstwerk von Günter Uecker
Günter Uecker
Kinetisches Kunstwerk von Günter Uecker, entstanden in Zusammenarbeit mit dem Lichtkünstler Adolf Luther. Repräsentiert die nachkriegsmoderne optische Kunst mit charakteristischer Verbindung von Bewegung, Licht und Struktur. Bedeutsames Werk der experimentellen Kunstbewegung, das die Nähe zu Zeitgenossen wie Gerhard Richter und Heinz Mack unterstreicht.
Kunstwerk von Rebecca Horn
Rebecca Horn
Kinetisches Kunstwerk der verstorbenen deutschen Künstlerin Rebecca Horn. Ihre Werke verbinden Bewegung, Klang und Emotion zu poetischen Installationen und erforschen die Grenze zwischen Körper, Maschine und menschlicher Wahrnehmung. Horns Skulpturen gelten als Meilensteine der zeitgenössischen Kunstgeschichte.
Kunstwerk von Sarah Lucas
Sarah Lucas
Der Artikel porträtiert fünf Werke der britischen Künstlerin Sarah Lucas, die für ihren besonderen Humor und sexuelle Anspielungen in ihren Arbeiten bekannt ist. Die Analyse zeigt, warum Lucas als bedeutende zeitgenössische Künstlerin gilt und erklärt die Bewunderung, die sie auch in Podcasts erfährt.
Kunstwerke/Installationen von Joseph Beuys
Joseph Beuys
Joseph Beuys' Installationen transformieren alltägliche Objekte durch radikale Verfremdung zu Kunstwerken — etwa seine berühmten Fettinstallationen. Diese provokative Strategie definierte Kunst neu und erzwang durch Schock und Überzeichnung gesellschaftliche Auseinandersetzung über Ästhetik und Wert.
L'Arc de Triomphe, Wrapped
Christo und Jeanne-Claude · 2021
Temporäre Verhüllungsinstallation des Pariser Arc de Triomphe durch Christo und Jeanne-Claude. Das berühmte Denkmal wurde mit silbernem Stoff und roten Seilen verpackt und transformierte damit die Wahrnehmung eines ikonischen Pariser Wahrzeichens. Christo vollendete dieses gemeinsam mit seiner verstorbenen Frau Jeanne-Claude konzipierte Projekt allein und schuf damit eines der bedeutendsten öffentlichen Kunstwerke des 21. Jahrhunderts.
Lawrence Weiner / Bruce Nauman / Olafur Eliasson
diverse Künstler
Auswahl von Künstlern bekannt für reproduzierbare Installationen: Lawrence Weiner mit Text-Wandinstallationen, Bruce Nauman mit konzeptuellen Interventionen und Olafur Eliasson mit immersiven Lichträumen. Diese Werke sind charakteristisch dafür, dass sie nicht an ein einzelnes Original gebunden sind, sondern nach Instruktionen neu aufgebaut werden können.
Little Sun
Ólafur Elíasson
Solarbetriebene mobile Kunstinstallation des isländischen Künstlers Ólafur Elíasson zur Überwindung von Energiearmut. Die portable Lampe verbindet ästhetische Gestaltung mit sozialem Aktivismus und zielt darauf ab, Millionen von Menschen in Regionen ohne funktionierendes Stromnetz Licht zu bringen.
Namjune-Paik-Arbeit (1982)
Nam June Paik
Nam June Paiks Videokunst-Installation von 1982 kombiniert kleine japanische Monitore zu einer Medienkunst-Komposition. Die Arbeit verdeutlicht Paiks bahnbrechende Rolle in der Videokunst und illustriert die konservatorischen Herausforderungen bei der Erhaltung elektronischer Kunstwerke.
Olafur Eliasson Retrospektive (Tate Modern)
Olafur Eliasson
Retrospektive des isländischen Künstlers Olafur Eliasson in der Tate Modern mit seinen wegweisenden Lichtkinstallationen und Raumarbeiten. Eliassons immersive Installationen erforschen Wahrnehmung, Raum und Naturerfahrung. Die Sammlung Boros beherbergt eine der weltweit bedeutendsten privaten Eliasson-Sammlungen.
Pipilotti Rist – Innenfassaden-Installation (MoMA, 2008)
Pipilotti Rist
Medienkunst-Installation der Schweizer Künstlerin Pipilotti Rist an der Innenfassade des MoMA (2008). Die Arbeit »weichte« die architektonische Grenze des Museums auf und integrierte digitale Medien in den Ausstellungsraum. Ein Schlüsselwerk der Transformation des MoMA durch Performance und Medienkunst.
Profil über Ólafur Elíasson
Cynthia Salín
Olafur Eliasson ist ein isländischer Künstler, der 1995 sein Studio in Berlin gründete und seither mit interdisziplinären Teams an Installationen, Skulpturen und großflächigen Projekten arbeitet. Seine Werke wie "The Weather Project" in der Tate Modern oder die Eisberg-Installation "Ice Watch" erforschen die Relevanz von Kunst in der Gesellschaft und spielen häufig mit Wahrnehmung und Naturphänomenen. Eliasson hat in renommierten Museen wie dem Guggenheim und dem Tate Modern ausgestellt und realisiert sowohl intime Kunstprojekte als auch monumentale öffentliche Werke architektonischen Maßstabs. Seine Praxis erstreckt sich von Installation und Malerei bis zu Stadtinterventionen und Gebäudedesign wie der Harpa Concert Hall in Reykjavik.
Rachael/Lizzy Fitch Videoinstallation (Fondation Prada)
Ryan Trecartin / Lizzie Fitch
Immersive Videoinstallation von Ryan Trecartin und Lizzie Fitch in der Fondation Prada. Das Werk lädt Besucher in einen großen Raum ein, in dem ein nachgebautes Haus als räumliche Installation die Videoarbeit beherbergt. Die Kombination aus Film, Architektur und Rauminstallation schafft eine immersive Umgebung und exemplifiziert zeitgenössische Multimedia-Kunstpraxis.
Rain Room
Interaktive Kunstinstallation mit künstlichem Regen, der sich bewegt, um Besucher auszuweichen. Das Werk thematisiert den Klimawandel und die Beziehung zwischen Mensch und Natur durch direkte Partizipation. Kuratiert für die Klima-Biennale Expo 1 in New York.
Serpentine Gallery Ausstellung 2023
Tomás Saraceno
Kunstausstellung des argentinischen Künstlers Tomás Saraceno in der Londoner Serpentine Gallery 2023. Die Installation öffnet die Galerie nach außen und macht Natur zum integralen Bestandteil des Ausstellungsraumes. Eine ortsspezifische Arbeit, die die Beziehung zwischen Mensch, Architektur und Umwelt reflektiert und zum Nachdenken über Klimawandel einlädt.
Stop, Repair, Prepare: Variations on Ode to Joy
Allora & Calzadilla
Konzeptuelle Performance-Installation von Allora & Calzadilla mit pianistischen Variationen von Beethovens Ode to Joy. Das Werk wurde im MoMA-Atrium und später in der Neuen Nationalgalerie aufgeführt und verkörpert Klaus Biesenbachs Verständnis von Kunsträumen als Dialog zwischen Musik, Performance und Architektur.
Sun & Sea (Marina)
Experimentelle Klimaoper der litauischen Künstler von der Venedig-Biennale. In einer sandgefüllten Halle singen entspannte Urlauber opernartig über Konsum und Ausbeutung des Planeten. Das Werk verbindet radikale Klimakritik mit ironischer Darstellung der Urlaubsidylle.
Sunflower Seeds
Ai Weiwei
Ai Weiweis monumentale Porzellan-Installation aus 100 Millionen handgemalten Sonnenblumenkernen in der Tate Modern. Das Werk verschmilzt Massenproduktion mit individueller Kunstfertigkeit und wurde für Jochen Wegner zu einem transformativen Beispiel nicht-kollegierbarer, bedeutsamer Kunst.
Tarot-Garten (Il Giardino dei Tarocchi)
Niki de Saint Phalle
Il Giardino dei Tarocchi ist ein surrealistischer Skulpturenpark in der Toskana, gestaltet von Niki de Saint Phalle. Der Park besteht aus begehbaren Betonskulpturen, die Tarot-Figuren darstellen, und verbindet Kunstinstallation mit Erlebnisraum. Das Werk ist ein kraftvolles Beispiel für Saint Phalles charakteristische Pop-Art-Ästhetik und ihren spielerisch-spirituellen Zugang zur Kunst.
Template
Ai Weiwei
Monumentale Installation des chinesischen Künstlers Ai Weiwei aus 1.001 alten chinesischen Fensterrahmen, etwa 10-12 Meter hoch. Ursprünglich zur documenta 2007 in Kassel errichtet, stürzte die Skulptur während eines Sturms zusammen – ein Moment, den Ai Weiwei als künstlerisch bedeutsam deutete und der zur kultigen Dokumentation des Werkes führte.
The Clock
Christian Marclay
Video-Installation von Christian Marclay: Ein 24-stündiges Kunstwerk aus zusammengeschnittenen Filmszenen mit Uhrzeiten, das in Echtzeit läuft. Das Werk schafft ein faszinierendes Paradoxon – der Zuschauer folgt scheinbar einer Geschichte, obwohl es keine gibt. Eine künstlerische Meditation über Zeitwahrnehmung und filmische Kontinuität.
The Floating Piers
Christo und Jeanne-Claude · 2016
Temporäre Landkunst-Installation von Christo und Jeanne-Claude am Lago d'Iseo (2016): 3 km begehbare Kunststoff-Stege ermöglichten Besuchern das buchstäbliche Gehen über Wasser. Die seit 1970er Jahren geplante Idee realisierte eine monumentale, ephemere Transformation der Natur und machte künstlerische Vision einem Millionenpublikum zugänglich.
The Gates
Christo und Jeanne-Claude · 2005
The Gates (2005) von Christo und Jeanne-Claude ist eine monumentale Installationskunst im Central Park: 7.500 saffrangelbe Tore säumten über 37 km Parkwege. Das Projekt erforderte die dreimondige Anmietung des gesamten Parks – ein charakteristisches Finanzierungsmodell, das Christo künstlerische Kontrolle über den öffentlichen Raum und die Mittel für Millionen-Budgets sichert.
The Mastaba
Christo and Jeanne-Claude
The Mastaba ist ein seit 1979 geplantes monumentales Kunstprojekt von Christo und Jeanne-Claude für Abu Dhabi. Das Bauwerk aus gestapelten Ölfässern wird von der antiken mesopotamischen Mastaba-Architektur inspiriert. Als eines ihrer am längsten geplanten und noch unrealisierten Projekte stellt es einen Ausdruck von zeitgenössischer Land-Art dar.
The Mastaba (Projekt für Abu Dhabi)
Christo und Jeanne-Claude
Monumentale Installation von Christo und Jeanne-Claude für Abu Dhabi, seit 1979 geplant. Eine riesige Mastaba aus gestapelten Ölfässern, die auf der ältesten mesopotamischen Bauform basiert. Das Projekt verbindet architektonische Geschichte mit konzeptueller Kunst und wurde nach Jahren diplomatischer Verhandlungen ermöglicht.
The Pont Neuf Wrapped
Christo und Jeanne-Claude · 1985
Monumentales Wrapping-Kunstwerk: Christo und Jeanne-Claude verhüllten 1985 die älteste Brücke von Paris mit Kunststoff. Ein Schlüsselwerk ihres konzeptuellen Schaffens, das historische Orte durch temporäre Verpackung transformiert. Das Centre Pompidou dokumentiert die Entstehungsgeschichte dieser ikonischen Installation.
The Umbrellas
Christo und Jeanne-Claude · 1991
Großflächige Outdoor-Kunstinstallation von Christo und Jeanne-Claude: Tausende gelbe und blaue Regenschirme wurden 1986 gleichzeitig in Kalifornien und Japan für 19 Tage errichtet. Das Projekt exemplifiziert ihre Strategie temporärer Landschaftsinterventionen, deren Vergänglichkeit und hohe Kosten (600.000 Dollar Lohnausgaben) zentral zur künstlerischen Aussage gehören.