Sprache
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Artikel über jüdische Identität im Ukraine-Konflikt
Lenny Lux
Lenny Lux beschreibt in der taz aus persönlicher Perspektive, wie jüdische Menschen in der Ukraine durch den Krieg plötzlich gezwungen wurden, Ukrainisch zu lernen – eine Sprache, zu der sie historisch und emotional kaum Bezug hatten. Der Text berührt die besondere Ortlosigkeit jüdischer Identität, pointiert durch das Bonmot 'Juden haben keine Wurzeln, Juden haben Beine'. Er zeigt, wie der Krieg nicht nur geografische, sondern auch sprachlich-kulturelle Zugehörigkeitsfragen neu aufwirft. Autorin Olga Grjasnowa bezeichnet ihn als 'wunderbaren Text', was auf literarische Qualität und persönliche Betroffenheit hindeutet.
Auf leisen Sohlen ins Gehirn
Elisabeth Wehling · 2022
80 Prozent unseres Denkens bleiben unbewusst und werden durch Metaphern und Deutungsrahmen geprägt. Unser vermeintlich freies Denken wird durch diejenigen beeinflusst, die bewusst bestimmte Metaphern in die öffentliche Diskussion einführen. Diesen "heimlichen Macht-Habern" sind George Lakoff und Eva Elisabeth Wehling auf der Spur: Welcher Sprache bedienen sich Politiker in öffentlichen Debatten, um in den Köpfen der Menschen die gewünschte "Wirklichkeit" entstehen zu lassen? In lebhaften Gespräc...
Chewed Up
Louis C.K. · 2019
"Chewed Up" ist ein Comedy Special, in dem Louis C.K. Sprachwahl und gesellschaftliche Normen kritisch hinterfragt. Der Podcast verweist auf eine längere Passage, in der sich der Komiker intensiv mit der Verwendung eines kontroversen Wortes auseinandersetzt. Das Special exemplifiziert Louis C.K.s Herangehensweise an tabubrechende Comedy und die Grenzen von Kunstfreiheit in der Unterhaltung.
Cultish: Fanatische Sprache und woran wir sie erkennen
Amanda Montell · 2026
Eine scharfsinnige Gegenwartsanalyse über moderne Anhängerschaft und die Macht der Sprache – bekannt aus dem Kult-Podcast »Sounds Like a Cult« Die wenigsten Menschen fühlen sich einem Kult zugehörig, und dennoch fallen viele in den verzweigten Kaninchenbau ihrer bizarren Gerüchte und Versprechungen. Dabei sind es nicht allein Sekten wie Scientology, die unseren Alltag durchdringen, sondern auch unscheinbare Lifestyle-Kulte um Fitnessgeräte, Stars oder Produkte.
Duden Fremdwörter
· 1999
Fremdwarter mussen nicht Gluckssache sein. Oft kommt es nur auf den richtigen Helfer an, den jedermann schnell und ohne Schwierigkeiten befragen kann, wenn ihm ein Fremdwort nicht recht gelaufig oder gar unbekannt ist. Denn mit Fremdwartern haben wir taglich zu tun. Wir lesen sie in der Zeitung, haren sie im Rundfunk oder Fernsehen oder werden unvermittelt von einem Gesprachspartner mit einem neuen Wort uberrascht.
Elfriede Jelinek – Die Sprache von der Leine lassen
· 2022
„Wunderkind, Skandalautorin, Vaterlandsverräterin, Feministin, Modeliebhaberin, Kommunistin, Sprachterroristin, Rebellin, Enfant terrible, Nestbeschmutzerin, geniale, verletzliche Künstlerin“.
Gedicht/Essay über die Juden als geologisches Volk
Jehuda Amichai · 2013
Juden und Worte bilden von jeher eine enge Verbindung. Amos Oz und seine Tochter Fania Oz-Salzberger, die als Historikerin lehrt, erkunden jüdische Wortwelten, Wörter, ihre alten wie neuen Bedeutungen, Auslegungen und Wandlungen, die 22 Buchstaben des hebräischen Alphabets. Kontinuität im Judentum war immer ans mündlich geäußerte und geschriebene Wort geknüpft, an ein ausuferndes Geflecht von Interpretationen, Debatten, Streitigkeiten.
Genderleicht
Christine Olderdissen · 2022
Gendern ja - aber dabei nicht verkrampfen: Mit diesem Anspruch gibt Christine Olderdissen einen Einblick in die vielfältigen sprachlichen Möglichkeiten, die uns im Deutschen zur Verfügung stehen, und verschafft Orientierung auf dem Weg zu einer fairen Sprache. Wie geschlechtergerecht sind Wörter wie "Nerd", "Hacker" und "Profi"? Warum funktionieren Genderstern & Co.
Ich bin Ausländer
Stefan Raab
Ein Rap-Auftritt von Stefan Raab aus etwa 2016, in dem dieser mit spanischer Gitarre ein Lied über schlecht Deutsch sprechende Ausländer aufführt. Jan Böhmermann zitiert diese Szene und kritisiert sie als nicht mehr zeitgemäß, was symptomatisch für Raabs mangelnde Wahrnehmung gesellschaftlicher Veränderungen im Fernsehen über ein Jahrzehnt hinweg ist. Der Auftritt wird als problematisches Relikt eines ältere Humora betrachtet.
Juden und Worte
Amos Oz · 2013
Juden und Worte bilden von jeher eine enge Verbindung. Amos Oz und seine Tochter Fania Oz-Salzberger, die als Historikerin lehrt, erkunden jüdische Wortwelten, Wörter, ihre alten wie neuen Bedeutungen, Auslegungen und Wandlungen, die 22 Buchstaben des hebräischen Alphabets. Kontinuität im Judentum war immer ans mündlich geäußerte und geschriebene Wort geknüpft, an ein ausuferndes Geflecht von Interpretationen, Debatten, Streitigkeiten.
Kunstinstallation / Audio-File von Jean-Rémy von Matt
Jean-Rémy von Matt
Audio-Kunstinstallation von Jean-Rémy von Matt mit Jan-Josef Liefers und Anna Loos. Das Werk erkundet eine philosophische Frage: Was bleibt, wenn alles erzählt ist? Eine minimale, nachdenklich stimmende Komposition über Sprache, Ende und Stille.
Mind the Gap
Florence Hazrat
Newsletter von Florence Hazrat über Zeichensetzung und Typografie. Fokussiert auf die Bedeutung und Wirkung von Zwischenräumen und Sonderzeichen in der Schrift. Ein feines Format für Sprach-Enthusiasten.
On Bullshit
Harry Frankfurt · 2025
Over one million copies sold worldwide The international and #1 New York Times bestseller The anniversary edition of the acclaimed book that reveals why bullshit is more dangerous than lying One of the most prominent features of our world is that there is so much bullshit. Yet we have no clear understanding of what bullshit is, how it’s different from lying, what purposes it serves, and what it means.
Sprache und Sein
Kübra Gümüşay
Sprache und Sein untersucht die Macht von Sprache für Identität und Zugehörigkeit. Das Sachbuch erörtert, wie Sprache unser Sein prägt und Mehrsprachigkeit als gesellschaftliche Ressource verstanden werden kann.
Stabile Poesie
Als Literatur bezeichnet man seit dem 19. Jahrhundert den Bereich aller mündlich (etwa durch Versformen und Rhythmus) oder schriftlich fixierten sprachlichen Zeugnisse. Man spricht in diesem „weiten“ Begriffsverständnis im Hinblick auf die hier gegebene schriftliche Fixierung etwa von „Fachliteratur“ oder, im Bereich der Musik, von „Notenliteratur“ (etwa Partituren) bzw.
The Hill We Climb
Amanda Gorman
The presidential inaugural poet--and unforgettable new voice in American poetry--presents a collection of poems that includes the stirring poem read at the inauguration of the 46th President of the United States. Gorman explores history, language, identity, and erasure through an imaginative and intimate collage.
Thomas Bernhard - Monologe auf Mallorca
Thomas Bernhard · 1981
Einen unfilmischeren Erzähler als Thomas Bernhard kann man sich kaum vorstellen: Er verachtete Details und Beschreibungen, vermied es peinlich genau, mit der Sprache die Möglichkeiten des Bilds nachzuahmen. „Ich schreib’ immer nur Begriffe, und da heißt’s immer Berge oder eine Stadt oder Straßen, aber wie die ausschauen …“ Welchen Mehrwert das Medium Film trotz oder gerade wegen der Bernhardschen Invektivkaskaden haben kann, dokumentieren die beiden langen Interviews, die die Journalistin Krista...
Wie wir sein könnten
Robert Habeck · 2018
»Analytisch, nachdenklich, klug und zuversichtlich – das Buch zur aktuellen politischen Lage« ARD, Titel, Thesen, Temperamente. Nach einer langen Zeit, die eher von politischer Sprachlosigkeit geprägt war, ist nun eine Zeit des politischen Brüllens und Niedermachens angebrochen. Doch wo verläuft die Grenze zwischen konstruktivem demokratischen Streit und einer Sprache, die das Gespräch zerstört, die ausgrenzt, entmenschlicht? Mit viel Leidenschaft erinnert Robert Habeck in »Wer wir sein könnten«...
Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden
Heinrich von Kleist · 2021
Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden ist ein Aufsatz des Schriftstellers Heinrich von Kleist, der wahrscheinlich in dessen Königsberger Zeit (1805–06) entstand. Die Schrift war wohl entweder für die Zeitschrift Phöbus oder für das Morgenblatt für gebildete Stände bestimmt, wurde aber erst 1878 postum in der Zeitschrift von Paul Lindau (Hg.): Nord und Süd, Bd. 4, S. 3–7, veröffentlicht.