A Theory of Justice (Eine Theorie der Gerechtigkeit)

John Rawls · 2005

John Rawls aims to express an essential part of the common core of the democratic tradition—justice as fairness—and to provide an alternative to utilitarianism, which had dominated the Anglo-Saxon tradition of political thought since the nineteenth century. Rawls substitutes the ideal of the social contract as a more satisfactory account of the basic rights and liberties of citizens as free and equal persons.

A Theory of Justice (Eine Theorie der Gerechtigkeit)

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Erwähnungen (5)

Alles gesagt?
🗣 Alena Buyx referenziert bei ⏱ 04:45:37
„Stell dir vor, du hast einen Schleier des Nichtwissens und du hast gar keine Ahnung, wer du bist und was du bist. Was wären so die Grundregeln, die du brauchst?“

Alena Buyx erläutert verschiedene Quellen der Moral jenseits religiöser Überzeugungen. Dabei beschreibt sie das berühmte Gedankenexperiment des 'Schleier des Nichtwissens' von John Rawls, ohne Autor oder Buchtitel explizit zu nennen. Das Konzept dient als Beispiel für eine vernunftgeleitete, humanistische Herleitung moralischer Grundregeln.

Die sogenannte Gegenwart
🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 01:14:57
„Also das ist alles noch okay, das ist fast sozusagen, das ist Rawls, der große Theory of Justice politische Philosoph, der letztlich irgendwie versucht, rational zu begründen, warum wir in einer Gesellschaft leben sollten.“

Lars Weisbrod ordnet Steinmeiers Argumentation philosophisch ein: Dessen Formel von Zusammenhalt durch wechselseitige Verpflichtung und Solidarität sei im Kern Rawlssche Vertragstheorie. Steinmeier gehe aber darüber hinaus, indem er fordert, diese Prinzipien müssten erlebt und erfahren werden — was schließlich in seinen Vorschlag einer sozialen Pflichtzeit mündet.

Die sogenannte Gegenwart
🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 00:53:26
„Und dann ist mir jetzt in der Recherche für die Folge aufgefallen, dass wirklich in der großen analytischen, politischen Philosophie des 20. Jahrhunderts, ja in den ganzen Debatten, ich habe in der letzten Folge zufälligerweise schon mal erwähnt, um John Rawls große Theory of Justice, große Gerechtigkeitstheorie, immer der Surfer als so ein Problemfall auftaucht.“

Lars Weisbrod verweist auf Rawls' Gerechtigkeitstheorie im Zusammenhang mit der Figur des faulen Surfers in Malibu. Rawls habe den Surfer als Problemfall seiner Theorie benannt – jemand, der nur surfen und nicht arbeiten will, stellt die Frage, wie eine gerechte Gesellschaft mit Menschen umgeht, die keinen Beitrag leisten wollen.

Hotel Matze
🗣 Felix Lobrecht referenziert bei ⏱ 01:57:36
„Da haben wir mal so einen Philosophen, der hieß John Rawls. Und der hatte so eine Idee: dass man eine Gesellschaft so bauen müsste, stellst jetzt irgendwie so fünf Leute hin, die sollen sich irgendwie überlegen, wie soll eine Gesellschaft gebaut sein für die unterste Schicht, für die mittlere Schicht, für die absoluten Gewinner des Systems. Aber ihr wisst nicht, in welcher dieser Schichten ihr dann landet.“

Felix Lobrecht beschreibt seine politische Grundhaltung und greift dafür auf John Rawls' berühmtes Gedankenexperiment des 'Schleiers des Nichtwissens' aus 'A Theory of Justice' zurück. Er erklärt, dass eine gerechte Gesellschaft so gestaltet sein müsste, dass niemand wüsste, in welcher Schicht er landen würde – und deshalb alle dafür sorgen würden, dass es den Schwächsten nicht zu schlecht geht. Für Felix ist das die Kernidee seiner politischen Überzeugung: nach unten deckeln, fairer Zugang für alle.

Hotel Matze
🗣 Ferdinand von Schirach empfiehlt aktiv bei ⏱ 01:04:10
„1973 wurde in Amerika ein Buch veröffentlicht, das hieß A Theory of Justice, eine Theorie der Gerechtigkeit, von einem Professor, der hieß John Rawls. Und das war tatsächlich bahnbrechend und eine Unverschämtheit, weil nach zweieinhalbtausend Jahren Nachdenken kam dieser damals noch relativ junge Professor und sagte, ich habe jetzt eine Theorie der Gerechtigkeit.“

Von Schirach stellt Rawls' Werk als den Durchbruch in der jahrtausendealten Gerechtigkeitsfrage dar. Er erklärt ausführlich Rawls' Denkfigur des 'Schleiers des Nichtwissens' und empfiehlt das Buch trotz seiner Komplexität ausdrücklich zum Lesen – es sei die einzige vernünftige Theorie über Gerechtigkeit, die er kenne.

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This book originated as lectures for a course on political philosophy that Rawls taught regularly at Harvard University in the 1980s. In time the lectures became a restatement of his theory of justice as fairness, revised in light of his more recent papers and his treatise Political Liberalism (1993).

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