Der Herr der Ringe
J. R. R. Tolkien
Ein ungewöhnlicher Held. Eine Reise voller Gefahren. Das größte Abenteuer aller Zeiten. In einem ruhigen Dorf im Auenland bekommt der junge Frodo ein Geschenk, das sein Leben für immer verändern wird – den Einen Ring, der seit Jahrhunderten als verschollen galt. Ein mächtiges und furchterregendes Ding, mit dem der Dunkle Herrscher einst Mittelerde versklavte.
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Erwähnungen (28)
„Print beinhaltet die Bibel, Print beinhaltet Herr der Ringe und Harry Potter, Print beinhaltet den Metal Hammer, Print beinhaltet die Bravo, Print beinhaltet euch.“
Rezo verteidigt sich gegen den Vorwurf, er habe Printmedien pauschal abgewertet. Er zählt verschiedenste Printprodukte auf – von der Bibel über Herr der Ringe bis zur Bravo –, um zu zeigen, dass Print ein riesiges Spektrum umfasst und seine Kritik im Video sich nur auf spezifische Negativbeispiele bezog, nicht auf das Medium als Ganzes.
„Und man fragt sich, also ein bisschen, ganz ehrlich, hört sich ein bisschen an wie bei Gollum. Und Gollum redet ja auch so, dieser merkwürdige Kauz vom Herrn der Ringe, das ist diese vollkommen einsame Figur, die da ganz allein im Stein wohnt, in so Wasserpfützen und der redet auch immer zu mit sich selber und auch immer in der Wir-Form.“
Sabine Rückert zieht einen überraschenden Vergleich zwischen Gott in der Schöpfungsgeschichte und Gollum aus dem Herrn der Ringe. Beide sprechen in der Wir-Form mit sich selbst, beide sind einsam. Johanna Haberer kontert mit der historischen Erklärung, dass der Plural 'Elohim' die vielen Götter der altorientalischen Umwelt in einen integriert.
„Es sieht aus wie der Herr der Ringe. Ja, es ist wie beim Herrn der Ringe. Eine Szene, ja. Ich fand auch schon, dass dieser Kampf der Könige hatte auch schon was.“
Rückert vergleicht die magische Bundesschließungs-Szene zwischen Gott und Abraham – mit der Fackel, die zwischen Tierhälften hindurchfährt – mit einer Szene aus dem Herrn der Ringe. Sie bemerkt auch, dass die biblischen Namen wie aus Tolkiens Werk klingen.
„Es sieht aus wie der Herr der Ringe. Ja, es ist wie beim Herrn der Ringe.“
Rückert vergleicht die magische Bundesszene – mit der Fackel zwischen den Tieropfer-Hälften – und die alttestamentlichen Königsnamen mit Tolkiens Herr der Ringe. Sie vermutet, Tolkien habe den 'Sound' aus der Bibel entlehnt.
„Natürlich, das sieht man ja auch an den Hobbits und dem Herrn der Ringe. Die sind ja auch nach dem gleichen Muster aufgebaut, der Hobbit, der alles Mögliche durchleiden muss, bevor er am Schluss ein geschlagener Held ist.“
Sabine Rückert nennt Tolkiens Werk als weiteres Beispiel für die universelle Struktur der Heldenreise. Der Hobbit, der Prüfungen durchleiden muss, wird als Parallele zur Josefsgeschichte und zu Campbells Theorie angeführt.
„Und keiner von denen hat auch Lust auf Herr der Ringe, sondern die wollen alle FC Bayern Poster aufhängen, so. Und da bin ich ja mein ganzes Leben lang vor geflohen und da habe ich so Angst, dass ich dann dahin zurück müsste.“
Weisbrod erwähnt 'Herr der Ringe' beiläufig als Beispiel für seine eigenen kulturellen Interessen, die in der ländlichen 'Bedarfsgemeinschaft' seiner Kindheit niemand teilte. Es dient als Chiffre für die Angst, kulturell isoliert zu sein, wenn man aufs Land zieht.
„Diese Herrscharen, das erinnert ja fast an den Herrn der Ringe, da kommen die doch auch mit diesen Standarten immer und kommen dann, die verschiedenen Völker setzen sich dann in militärische Positionen. So sieht das ein bisschen aus.“
Johanna Haberer vergleicht den militärisch geordneten Aufbruch des Volkes Israel mit den Heereszügen in Der Herr der Ringe. Die verschiedenen Stämme mit ihren Feldzeichen erinnern sie an die Völker, die mit Standarten in militärische Positionen ziehen – ein bildlicher Vergleich, um die epische Dimension des biblischen Textes greifbar zu machen.
„Das sind auch wieder herrliche Namen, wie im Herrn der Ringe.“
Sabine Rückert vergleicht die Aufzählung biblischer Ortsnamen — Matana, Nahaliel, Bamot, Pisgah — mit den klingenden Fantasienamen aus Tolkiens Werk. Der Vergleich unterstreicht, wie episch und literarisch die biblische Erzählung der Landnahme wirkt.
„Also zum Beispiel beim Herrn der Ringe ist es immer der Peregrin Tuck, der irgendeinen Scheiß anzettelt und dadurch geraten die Gefährten in eine unglaubliche Gefahr, aber die Geschichte geht weiter.“
Sabine Rückert vergleicht das Erzählmuster der Achan-Geschichte mit Hollywood-Filmen und Literatur: Immer hält sich einer nicht an die Regeln und gefährdet die Gruppe. Als konkretes Beispiel nennt sie Peregrin Tuck aus dem Herrn der Ringe, der durch unüberlegtes Handeln die Gefährten in Gefahr bringt.
„Ich finde immer, dass es so eine Elben erwartet. Und da kommen so Elben... Legolas kommt mit seinen Freunden und er hat noch nie ein Unrecht noch nur gedacht. Und der ist der Schöpfer der neuen Menschheitsrasse.“
Nora Tschirner nutzt die Figur Legolas als Metapher für unrealistische Erwartungen an moralisch makellose Führungsfiguren. Sie argumentiert, dass niemand fehlerfrei durchs Leben geht und man deshalb nicht in Schockstarre verfallen sollte, sondern handeln muss – trotz eigener Fehler in der Vergangenheit.
„Aber man verliert Szenen, man verliert vor allem viele Aspekte, was die Leute denken zu Hause. Wenn man es nicht so macht wie bei Herr der Ringe, wo sie das wirklich einfach eins zu eins durchgezogen haben, was ich ganz toll fand.“
Regener nutzt 'Herr der Ringe' als Positivbeispiel für eine werkgetreue Verfilmung. Im Kontrast zu seinen eigenen Adaptionserfahrungen lobt er, dass die Filmemacher als 'herrliche Freaks' versucht haben, das Buch möglichst eins zu eins umzusetzen.
„wenn man es nicht so macht wie bei Herr der Ringe, wo sie das wirklich einfach eins zu eins durchgezogen haben“
Wird als Beispiel für eine werkgetreue Verfilmung herangezogen im Kontext der Diskussion über Literaturverfilmungen
„Ich bin ein extrem großer Herr-der-Ringe-Fan... schau mal, hier sind nur die Zwerge und Gandalf.“
Ricarda Lang beschreibt sich als großen Herr-der-Ringe-Fan im Kontext der Rings-of-Power-Diskussion
„Man könnte sich, glaube ich, diese unvorstellbaren Mengen von Anrückenden, Hochbewaffneten vorstellen wie im Herrn der Ringe, wo dann also durch Computerverdoppelung und Verdreifachung und Verzehnfachung dann diese unglaublichen Heere, diese digitalen Heere hergestellt werden.“
Vergleich der riesigen Heeresmassen im Buch Judith mit den computergenerierten Armeen aus der Herr-der-Ringe-Verfilmung, um die Dimension der beschriebenen Truppen zu veranschaulichen.
„Die Szenen kommen so wie hier beschrieben im Film vor. Die haben das ganze Herr der Ringe hier abgekoppert aus dem Buch der Maccabär. Das darf doch nicht wahr sein.“
Im Kontext der Elefanten-Schlachtszene aus den Makkabäerbüchern wird implizit auch Tolkiens Buchvorlage mitgemeint. Die Sprecherinnen stellen die These auf, dass Tolkien die Kampfszenen aus den Makkabäerbüchern der Bibel als Inspiration für seine Schlachtbeschreibungen verwendet hat.
„Das ist im Grunde so eine Mischung aus Michael Ende hat Herr der Ringe gelesen und hat gedacht, das mach ich jetzt auch, aber ein bisschen schlechter, wenn man jetzt aus heutiger Sicht mal kritisch drauf guckt, aber geil ist auch diese Meta-Ebene, die bei Herr der Ringe eben nicht mit drin ist.“
Jan Böhmermann vergleicht Die unendliche Geschichte mit Herr der Ringe und argumentiert, dass Michael Ende sich davon inspirieren ließ, aber eine zusätzliche Meta-Ebene einbaute – das Buch spricht seine Leser direkt an –, die bei Tolkien fehlt.
„Die Url lautet festundflauschig.betterplace.org Org ist von Herr der Ringe. Und Url ist aus Augsburger Puppenkiste, das weiß ich.“
Jan Böhmermann macht einen beiläufigen Witz, als er die Spenden-URL vorliest. Er assoziiert die Domain-Endung '.org' scherzhaft mit 'Herr der Ringe' (vermutlich wegen der Orks/Orcs). Es handelt sich um eine rein humoristische Wortspielerei ohne inhaltlichen Bezug zum Werk.
„Und dann kommen ganz merkwürdige Vorstellungen, wie friedliche Revolutionen funktionieren sollen. Und ich nenne das, damit will ich ihn auch konfrontieren, die Fantasy-Variante. Das erinnert mich an Tolkien, was er da so erzählt. Wir brauchen herausragende, edle Männer.“
Precht zieht Tolkiens Werk als ironischen Vergleich heran, um Deneens politische Vision zu karikieren. Die Vorstellung, dass 'edle Männer' – quasi Aragorns – die Gesellschaft aus der Krise führen, erinnert Precht an Fantasy-Literatur. Er nutzt die Tolkien-Referenz, um zu zeigen, wie realitätsfern Deneens Lösungsvorschläge sind.
„Wie heißt der kleine Hobbit noch mal von Herr der Ringe? Der weiß auch, das hilft ihm nicht, diese Sucht, dass er sich so verwandelt und so gierig wird und so.“
Fynn vergleicht seine Anziehung zur Öffentlichkeit mit Gollums Sucht nach dem Ring
„Dann versammeln sich auf deutschem Boden die Heere der Welt. Dann kommt es sozusagen wie bei Tolkien zur Schlacht um Gondor. Dann wären die Engländer hier, dann wären die Franzosen hier, dann wären die Amerikaner hier und so weiter.“
Precht beschreibt das hypothetische Szenario eines russischen Angriffs auf NATO-Gebiet und vergleicht die dann eintretende Mobilisierung aller Bündnispartner mit der Schlacht um Gondor aus Tolkiens Epos – ein literarischer Vergleich, um die Dimension eines solchen Konflikts auf deutschem Boden zu veranschaulichen.
Du hast wirklich den kompletten Herr der Ringe mal vorgelesen, oder?
„Es ist irgendwie diese Vorstellung, als würden die Leute dann mit silbernem Schwert, ja, wie sagt man dann immer, die Russen sind die Orks und ich kämpfe jetzt mit der silbernen Rüstung, flüge ich da mit meinem Schwert durch die Orks durch und dann kommt immer jemand mit Herr der Ringe vergleichen oder so. Es ist ja offensichtlich Blödsinn.“
Lars Weisbrod kritisiert die romantisierte Vorstellung von Krieg als heroischem Abenteuer. Er verweist auf den verbreiteten Vergleich des Ukraine-Kriegs mit Herr der Ringe – Russen als Orks, Verteidiger als strahlende Ritter – und nennt das offensichtlichen Blödsinn, der die Antikriegsliteratur der letzten 100 Jahre ignoriere.
„Das ist so wie beim Herrn der Ringe. Also Saruman der Weiße und Gandalf der Weiße. Es gab zwei Weiße.“
Lanz vergleicht die Situation zweier gleichzeitig lebender Päpste mit den zwei weißen Zauberern aus Tolkiens Werk
„Palantir, dieser Name, kommt wie viele der Namen, die er seinen Unternehmen gibt, aus der Welt von Tolkien. Aus der Welt von Der Herr der Ringe, aus der mythischen Fantasywelt des rittischen, sehr katholischen Fantasy-Schriftstellers Tolkien.“
Tolkien als Namensgeber für Thiels Unternehmen Palantir. Auch Giorgia Meloni wird als großer Tolkien-Fan erwähnt – eine merkwürdige Konvergenz der internationalen Rechten.
„Weißt du, wie es klingt? Es klingt wie Gollum. Das ist Gollum. Gollum, der mein Schatz ist. Der sitzt auf diesen Bildern, für die er nichts gearbeitet hat, die er irgendwann mal vom Schicksal übermittelt bekam und sitzt da drauf in einer einsamen Tropfsteinhöhle und freut sich an seinem Schatz.“
Rückert vergleicht Cornelius Gurlitt, der allein in seiner vollgestopften Wohnung auf seinem Kunstschatz sitzt, mit der Figur Gollum aus Tolkiens Herr der Ringe. Der Vergleich mit dem besessenen Hüter eines Schatzes, den er nie selbst erworben hat, dient als plastische Charakterisierung von Gurlitts Existenz.
„Wir lesen heutzutage, glaube ich, so viele Worte oder überfliegen die in Online-Handy und E-Mails zu so einem Drittel von einem Herr-der-Ringe-Band pro Tag. Also da ist einfach extrem viel Konkurrenz zu den Informationen von innen.“
Giulia Enders nutzt den Umfang eines Herr-der-Ringe-Bandes als anschauliche Maßeinheit, um zu verdeutlichen, wie viel Text wir täglich durch Handy, E-Mails und Online-Medien konsumieren. Sie argumentiert, dass diese Informationsflut von außen in Konkurrenz zu den körpereigenen Signalen steht und es deshalb umso wichtiger sei, auch dem inneren Wissen wieder Raum zu geben.
„Die ganzen religiösen Bücher, das waren die ersten großen Märchenwelt, das waren die ersten Herr der Ringe eigentlich. Kann man sich reinlegen, ich würde sagen, Herr der Ringe ist Tolkien und so, schreibt dann doch noch flüssiger.“
Olli Schulz vergleicht die Bibel scherzhaft mit 'Der Herr der Ringe' von Tolkien und bezeichnet religiöse Texte als die ersten großen Fantasy-Erzählungen. Er gibt Tolkien den Vorzug, weil dieser flüssiger schreibe als die biblischen Autoren.
„Ich stolperte einfach zufällig über ein mir völlig unbekanntes Werk, das den Teufel und seine Armeen aus Paradise Lost zeigte von einem englischen Maler. Und das hat mich komplett fasziniert, weil es in so einer wirklichen Fantasy-Ästhetik gemalt war, wo der Teufel so ein römischer Feldherr war, der vor einer riesigen Teufelsburg stand, wie aus Herr der Ringe, wo dann sozusagen seine Herrscharen wie die Orks befähigte.“
Lars beschreibt im Louvre ein Gemälde, das Szenen aus Milton's Paradise Lost zeigt, und vergleicht dessen Fantasy-Ästhetik mit Tolkiens 'Herr der Ringe'. Die Burg des Teufels und seine Heerscharen erinnern ihn an die Orks aus Tolkiens Welt – ein Hinweis darauf, wie tief Tolkiens Bildwelt in der populären Vorstellung von Fantasy verankert ist.
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