Allensbach-Umfrage zur Meinungsfreiheit

Institut für Demoskopie Allensbach

Das Institut für Demoskopie Allensbach präsentiert auf dieser Seite eine Übersicht seiner veröffentlichten Studien mit Filtermöglichkeiten nach Thema und Veröffentlichungsjahr seit 1949. Aktuelle Untersuchungen behandeln regionale Mentalitätsunterschiede in Deutschland, die Bevölkerungshaltung zum Bildungssystem, die Situation selbstständig tätiger Eltern sowie die Entwicklung der Mittelschicht. Die Befragungen werden im Auftrag von Stiftungen, Ministerien und Verbänden durchgeführt und basieren auf repräsentativen Erhebungen der deutschen Bevölkerung. Die Studien dokumentieren gesellschaftliche Veränderungen wie die Pandemie, Migration, Energiewende und steigende Inflation und deren Auswirkungen auf Einstellungen und Verhalten der Bürger.

Allensbach-Umfrage zur Meinungsfreiheit

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Erwähnungen (2)

ZEIT Bühne
🗣 Jens Spahn referenziert bei ⏱ 00:20:52
„Es war ja schon vor Corona so, dass, wenn ich die Zahlen noch etwa richtig erinnere, so 60, 70 Prozent gesagt haben, ich glaube in der Allensbach-Umfrage, sie hätten das Gefühl, sie könnten die Dinge, die sie beschäftigen, außer im engsten Familienkreis gar nicht mehr sagen.“

Spahn spricht über das Gefühl vieler Bürger, ihre Meinung nicht mehr frei äußern zu können, und verweist auf eine Allensbach-Umfrage, die diesen Befund mit konkreten Zahlen untermauert. Er nutzt die Studie als Beleg dafür, dass das Misstrauen gegenüber dem öffentlichen Diskurs schon vor der Corona-Krise tief verankert war.

Lanz & Precht
🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:11:54
„Und das Wichtigste ist, wir dürfen den Verlust der subjektiven Meinungsfreiheit, den in Deutschland mehr als 60 Prozent der Bevölkerung Allensbach-Umfrage fühlen, den dürfen wir nicht weiter tabuisieren. Damit machen wir nur die Rechten stark.“

Precht verweist auf die Allensbach-Umfrage als empirischen Beleg dafür, dass die gefühlte Meinungsfreiheit in Deutschland dramatisch gesunken ist – von über 80 Prozent in den 90er Jahren auf nur noch 40 Prozent. Er nutzt diese Daten als zentrales Argument, dass das Problem nicht marginalisiert werden darf.

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