Isenheimer Altar - 12 Presseschau-Absätze - Perlentaucher
Artikel über den Isenheimer Altar und Schmerzgesellschaft
Jörg Scheller
Jörg Schellers Feuilleton-Text behandelt den Isenheimer Altar von Matthias Grünewald als künstlerische Auseinandersetzung mit dem Leiden am Kreuz. Der Text interpretiert diese klassische christliche Ikonografie als Gegenpol zur modernen gesellschaftlichen Tendenz der totalen Schmerzvermeidung und stellt die künstlerische Darstellung von Leid als kulturelle und philosophische Notwendigkeit dar. Der Isenheimer Altar, eines der bedeutendsten Werke der deutschen Kunstgeschichte, dient Scheller als Reflexionspunkt für die Frage, wie eine Gesellschaft mit Leiden und Schmerz umgeht und welche Bedeutung deren künstlerische Darstellung hat. Das Werk wird damit nicht nur kunsthistorisch betrachtet, sondern als zeitlose Mahnung gegen eine Kultur der Schmerzverleugnung verstanden.
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„Wir haben interessanterweise neulich einen Text im Füllton gehabt von dem Kollegen Jörg Scheller. Es ging um eine alte christliche Darstellung von Jesus Tod am Kreuz.“
Ein Feuilleton-Text, der die Darstellung des Leidens am Kreuz als Symbol gegen die gesellschaftliche Tendenz zur totalen Schmerzvermeidung interpretiert.
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